BOG2501 GRIECHENLANDS SCHÖNSTE STRASSEN (05.05.25 - 18.05.25)

Heute war für die meisten Gäste der Tag der Ankunft in Athen. Ein bisschen sightseeing oder Erholung nach einem langen Flug, jeder hat den Tag individuell gestaltet. Um 17 Uhr baten die Tour Guides dann zum Welcome Briefing und anschliessend zur Übergabe der Motorräder. Nachdem alles eingestellt- und sämtliche Funktionen gecheckt waren, gings zum Welcome Dinner. Der erste Eindruck der griechischen Küche war sehr gut und die Tour kann kommen. Morgen gehts dann raus aus Athen und wir tauchen ein in die Geschichte.
Heute ging es endlich los. Der erste Fahrtag! Alle waren super aufgeregt und konnten es kaum erwarten die Hauptstadt zu verlassen. Auf den ersten km nahmen wir die Autobahn um so schnell wie möglich dem morgendlichen Berufsverkehr zu entkommen. Aber schon bald waren wir fast alleine auf kurvigen Bergstrassen unterwegs, wo wir uns an die neuen Bikes gewöhnten. Wunderschöne Landschaften, in denen sich herrliche Aussichten mit kurvigen Bergstrassen abwechselten. Man könnte hinter jeder Kurve anhalten um ein Foto zu schiessen. Der Ausblick zum Golf von Korinth war nur ein Highlight am Vormittag. Nach der Mittagspause in einem kleinen aber feinen Restaurant, sind wir dann hinauf nach Delphi, zu Griechenlands vielleicht bekanntester antiken Städte nach der Akropolis gefahren. Wir haben das Orakel befragt und es prophezeite eine unvergessliche Reise in den folgenden Tagen. Ich bin mir sicher, das Orakel lügt nicht...
Let's Do It - Es ist Zeit für einen atemberaubenden Achterbahnfahrtstag!!! Was bedeutet das? Wenn wir Tour Guides sagen: wir werden einen Fahrtag haben, dann bedeutet das, dass dies ein Tag sein wird, an dem Träume wahr werden in Bezug auf: Atemberaubende Straßen ohne jeglichen Verkehr in einer Landschaft, die dich umhaut. Das ist unser Tag 3. Wir starteten in Arachova und gleich nach dem Hotel begann unser Fun Run. Zum Aufwärmen servierten wir unseren Kunden einige Switchbacks, gefolgt von einigen kurvenreichen Straßen rund um den bekannten Mt.Parnasuss. Und wenn Du an Skifahren denkst und das in Griechenland - ich denke, Du wirst sagen, das geht nicht. Aber dieser Morgen zeigt einmal mehr, dass Griechenland dich auf so viele Arten überraschen kann!! Und ja die Antwort ist: Es gibt hier richtige Ski Gebiete mit allem drum und dran. Nach diesem Auftakt kehrten wir auf der anderen Seite des Berges Parnasuss auf einen Kaffee ein und das Lächeln in den Gesichtern unserer Gruppe von Griechenland-Entdeckern verriet uns, dass sie den Morgen sehr genossen haben. Nach einigen netten Gesprächen schwangen sich unsere furchtlosen Fahrer wieder auf die Motorräder, um herauszufinden, was wir noch für sie geplant hatten. Und so machten wir uns auf den Weg zum nächsten Höhepunkt des Tages: das Pindus-Gebirge, das uns fast den ganzen Tag über beschäftigte. Diese atemberaubende Fahrt des heutigen Tages ist eine Kombination wie die Fahrt durch das Motorrad Fahrer paradies Alpen und dem Motorrad Fahrer Spielplatz Montenegro. Zum Abschluss des Tages folgten wir dem Plastira-See zu unserem Hotel für die Nacht und ein perfekter Fahrtag mit perfektem Wetter ging zu Ende. Am Ende kann man definitiv eins über diesen Tag sagen: Bitter sehr viel mehr davon!!!! Diesen Tag wird sicher niemand aus unserer Gruppe je vergessen!!! Und das Beste ist, dass wir noch mehr davon auf dieser Tour haben werden - also bleibt dran und genießt die Bilder Tom und Axel
Der heutige Tag sollte uns zu einem der wichtigsten touristischen Highlights in Griechenland führen. Die berühmten Meteora Klöster. Eigentlich war alles vorbereitet, um eine schöne und entspannte Tour zu den Klöstern zu fahren. Eigentlich.... Aber wie so oft kam alles anders als geplant. Nachdem wir gestern noch mit den "Locals" den Weg besprochen hatten und uns versichert wurde, dass die Brücke, die letztes Jahr von einer Flut weggerissen wurde, wieder passierbar ist, sind wir natürlich auch dahin gefahren. Leider mussten wir feststellen, das man maximal zu Fuss die Brücke überqueren kann. Mit dem Motorrad? No way! Also wieder zurück und eine neue Strecke suchen. Soweit so gut. Dann, nach der berühmten Steinbrücke von Pyli, ein beliebtes Fotomotiv aus dem 16. Jahrhundert, die nächste Herausforderung. Strassen, die früher mal geteert waren, plötzlich nur noch Schotter und Sand. Na ja, wird sicher gleich wieder besser..... Vergiss es! Auf einer Länge von etwa 15 bis 20 km, Offroad Experience pur. Aber zum Glück sind alle unsere Gäste erfahrene Motorradfahrer und so haben wir auch diese Herausforderung mit Bravour gemeistert. Zum guten Schluss, sind wir dann doch noch zu den Klöstern in Meteora gekommen und haben uns das berühmte Dreifaltigkeitskloster, in dem der James Bond Film "For your eyes only" gedreht wurde, sowie das Kloster St. Stephen angeschaut. Sehr beeindruckend, ja fast schon unglaublich, wie die Mönche im 14. Jahrhundert solch eine Meisterleistung vollbracht haben. Mit all diesen Eindrücken, haben wir am Abend in einem lokalen Restaurant, bei hausgemachter Pizza und Pasta, den Tag noch einmal Revue passieren lassen und nun freuen wir uns auf den wohlverdienten Ruhetag morgen.
Hallo aus Metsovo/ unser erster "Ruhetag" Heute kann unsere Gruppe wählen, was sie machen möchte: Einerseits können Sie es ruhig angehen lassen und ihr eigenes Abenteuer hier in der Stadt beginnen und dieses gemütliche kleine Dorf entdecken mit all den kleinen und großen Highlight wie Weinverkostung, Museum of mordern Art und noch so einiges mehr, andererseits können sie mit mir eine Rasttags Runde drehen, die jedes Motorradfahrer Herz höher schlagen lässt. Am Ende hatten wir beides, die Gruppe mit mir machte eine Achterbahnfahrt zur Vikos-Schlucht, die die tiefste Schlucht der Welt ist, wenn man sie auf die Breite und Tiefe bezieht. Die Fahrt zur Schlucht war ein Paradies für Motorrad Fahrer!!! Warum? Wir hatten insgesamt 4 Autos, denen wir unterwegs begegneten und der Rest der Strecke gehörte ganz uns. Das Pindus-Gebirge, das schon ein Highlight der letzten Tage war, hat die Messlatte noch einmal höher gelegt. Wir fühlten uns wie Entdecker. Die Fahrt durch den Kork Eichen Wald mit all den versteckten alten Steinbrücken war so ein Genuss, es ist einfach schwer zu beschreiben, man muss es einfach selbst fahren, um zu verstehen, wie kurvig es hier ist. Übrigens immer auf asphaltierten und vor allem kurvenreichen, engen Straßen, die uns herausforderten und uns den ganzen Tag lang lächeln ließen! Es war perfekt und es war, als würde man am Wochenende mit seinen Freunden zu Hause fahren. Vielen Dank für diesen geniale Fahrt heute. Zurück im Hotel trafen wir uns mit den anderen und tauschten uns über die Eindrücke des Tages aus, denn wir wollen ja auch wissen, was sie gemacht haben. Beide hatten einen großartigen Tag und nach unserem letzten Abendessen hier in Metsovo werden wir uns vom nördlichen Teil Griechenlands verabschieden & werden morgen in Richtung Lefkáda aufbrechen. Bleibt dran für morgen - es wird auch ein Tag zum Erinnern werden Thomas und Axel
Nach einer regenreichen Nacht (die ersten Tropfen die wir auf unserer Tour gesehen bzw. nur gehört haben) ging es heute zunächst nur bergauf - und zwar richtig :-). Durch einen Wald und enge Strassen ging’s immer höher und höher. Kurve an Kurve und viele Stellen an den die Strasse entweder ausgewaschen oder mit Steinen übersäht war. Hier war allerhöchste Vorsicht geboten. Zwischendurch immer wieder atemberaubende Aussichten, aber je näher wir dem höchsten Punkt der Strecke, dem Paros Pass auf 1905m Höhe kamen, desto dichter wurde der Nebel. Leider war der Pass ganz oben komplett wolkenverhangen. Bei der anschliessenden Abfahrt klarte es dann nach wenigen Kuren auf, die Sicht reichte unendlich weit ins Tal hinab und die Sonne zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Rasch stiegen die Temperaturen und es war Zeit für die erste Kaffeepause. Frisch gestärkt setzten wir unsere Fahrt entlang der Strasse die unterhalb des in Fels gemeisselten Klosters von Kipinas führt fort. Immer wieder links und rechts bergauf, bergab eine schier niemals endende Folge an feinsten Kurven. Das einzige was unsere Gruppe von neuen Rekorden auf dieser Strecke abhielt, waren die Kühe und Hunde die immer wieder die Strasse queren und so die Konzentration automatisch hochhalten. Je näher wir an die Ionische See kamen, desto wärmer wurde es und im Flachland angekommen ging es dann fast wie an einer Schnur gezogen Richtung Insel Lefkada, dem Ziel unserer heutigen Etappe. Um auf die Insel zu kommen, mussten wir erst durch einen Unterwassertunnel und anschliessend über eine schwimmende Brücke fahren. Auch nicht alltäglich. Angekommen im Hotel wird die Zeit bis zum Abendessen jetzt im Pool verbracht. Wohlverdient liebe Freunde, ein genialer Fahrtag liegt hinter uns.
Entlang der Küste zur Rio-Antirio-Brücke und mitten hinein in das Herz des Peloponnes/ Vyntina hoch oben im Gebirge Das wäre die kürzeste Beschreibung eines weiteren atemberaubenden Fahrtages und das würde dem heutigen Tag überhaupt nicht gerecht werden, wen man es so kurz beschreiben würde. Und so beginnt die Geschichte von Tag 7: Das Aufwachen im Resort nach einem der besten Abendessen, das wir bis jetzt hatten, war großartig. Die Sonne schien und es gab keinen Zweifel, dass dieser Tag großartig werden würde. Nach unserem morgendlichen Programm (Frühstück und Morning Briefing) starteten wir unsere stählernen Pferde und fuhren die halbe Insel Lefkádas hinauf, um zurück zum Festland und zum ersten Spielplatz des Tages zu gelangen: Die Küstenlinie in Richtung Astakos. Wir hatten von kleinen Hinterhofstraßen über Straßen am Meer fast alles bis zu unserer ersten Kaffeepause. Obendrein nutzten wir die Gelegenheit für eine kleine Fotosession an der Küste (Bike und Besatzung). Alles in allem war der Auftakt zu diesem Fahrtag fast unschlagbar. Danach fuhren wir mit den Motorrädern direkt in den Hafen von Astakos, wo wir eine Weile entspannten, und richtig gute selbstgemachte Limonade tranken. Von dort aus ging es dann weiter in Richtung der berühmten Rio-Antirio-Brücke, die neben den Kosten von 800 Millionen Euro ziemlich beeindruckend ist. Die Brücke selbst war auch unser Weg zum Peloponnes, wo wir für den Rest der Tour bleiben werden. Auf der anderen Seite angekommen, haben wir zu Mittag gegessen - und was soll man sagen - mit einem atemberaubenden Blick auf die Brücke. Und wenn ihr denkt, das ist schon alles, was wir heute gesehen haben!? Nun, da gibt es direkt ein großes NEIN, denn es war erst die Hälfte unserer heutigen Strecke. Unsere Reise ging weiter von Rio in Richtung der Berge des Peloponnes wo wir auf dem Weg an der berühmten Nekrotafeio Plataniotissas, besser bekannt als die Baumkirche hielten. Ja - eine Kirchen im Baum und die ist so riesig, dass fast 20 Menschen hineinpassen. Nach einem Kaffee auf direkt nebenan ging es zurück in die letzte - Achterbahn-Bergstraßen Etappe des heutigen Tages!!!! Der Rest des Weges bis nach Vyntina mussten wir diese Art von Straßen genießen - ich weiß, dass es ein ziemlich hartes Leben ist, was wir hier unten haben. Aber wir nahmen diese Herausforderung an und beendeten diesen atemberaubenden Fahrtag mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Das war unser 7. Tag auf der Tour und morgen ist Ruhetag, aber wir werden die Motorräder nicht stehen lassen und nutzen den Tag, um hinunter nach Olympia zu fahren, um den Ort zu erkunden, an dem die Olympischen Spiele begannen. Na dann, Wir sehen uns morgen Thomas und Axel
Gestern noch hiess es heute wäre ein Rasttag, aber wozu sollen wir rasten? Wir fahren lieber und zwar zu einer der Hauptattraktionen auf dieser Tour. Ein Muss für jeden Sportler: OLYMPIA. Dort wo alles im antiken Griechenland begann. Dahin wo die ersten Spiele im Jahre 776 v.Chr. stattfanden. Natürlich führt der Weg dorthin auf landschaftlich und fahrerisch reizvollen Routen und so machten wir uns, etwas später als sonst denn schliesslich ist ja Ruhetag, auf den Weg zu unserer ganz eigenen Edelweiss - Olympiade. Über kleine Bergstrassen und durch urige Dörfer führte unsere Route, und der Plan war gegen Mittag in Olympia zu sein. Was unsere Teilnehmer allerdings noch nicht wussten, weil wir es natürlich beim morgendlichen Briefing nicht verraten haben, war die Überraschung des Tages: Tour Guide Axel, auch bekannt unter „Le grand Chef“, zauberte ein Picknick vom feinsten in olympischer Umgebung und so konnten wir gestärkt und bestens vorbereitet, die Spiele beginnen lassen. Nach dem Besuch der antiken Stätte ging es dann wieder über feinste Strassen zurück nach Vytina, ein hübsches Bergdorf am Rande der arkadischen Wildniss, auf etwas über 1000m Höhe. Heute Abend tauchen wir dann in das Nachtleben ein, bevor es morgen wieder heisst: Clutch out oder Kick Stand up ;-)
Auf Wiedersehen grünes Herz des südlichen Griechenlands und willkommen zum Küstenabschnitt dieser Tour Heute genossen wir zum letzten Mal auf dieser Tour das grüne Gebirge außerhalb von Vytina und unsere Route führte uns auf sehr kurvenreichen Straßen nach Megalopoli. Was für ein toller Start in den Tag! Die Sonne schien und es konnte nicht viel besser sein. Eine Kurve nach der anderen brachte uns dem ersten Kaffeestopp näher. Von dort aus fuhren wir auf der Autobahn in Richtung Sparti, das in der Geschichte Griechenlands sehr bekannt ist. Aber für uns war das nur der Anfang eines weiteren atemberaubenden Abschnitts dieses Tages. Es war an der Zeit, über den Langada-Pass zu fahren. Eine Kombination aus anspruchsvollen Straßen und atemberaubender Landschaft ließ unser Herz höher schlagen und unten auf der anderen Seite wartete die Strandpromenade von Kalamata auf uns. Dort hatten wir eine tolle Mittagspause direkt am Strand. Nachdem wir unsere Batterien wieder aufgeladen hatten, fuhren wir weiter in Richtung Süden entlang der Küste. Das Meer zur Rechten und eine wunderschöne Straße vor uns machten unseren Tag perfekt. Und obendrein haben wir heute Nacht ein Hotel direkt an der Küste, wo uns das Rauschen des Meeres in den Schlaf begleiten wird. Ein weiterer toller Tag geht zu Ende. Und Morgen? Da gibt es einige Highlights, die man nicht verpassen sollte. Also dranbleiben Tom und Axel
Wir sind noch Immer auf dem Peloponnes unterwegs und fahren heute von Areopoli erst Richtung Süden, um den mittleren Finger der Halbinsel und dann nach Osten in die Gemeinde Monemvasia wo sich unser nächstes Hotel befindet. Das erste Highlight liegt gleich am Anfang der heutigen Etappe: Die Tropfsteinhöhlen von Dinos, ein unterirdisches Wunderland, das wir mit dem Boot entdecken wollen. Fast wie mit einer Gondel in Venedig, gleiten wir durchs Wasser der Höhlen und bewundern die magischen Farben und Formen. Das Tor zur Unterwelt, hier muss es sein. Über kleinste Strassen fahren wir anschliessend wieder in die Berge des Taygetes Gebirge und danach entlang der wilden Westküste des Mittelfingers über schmale kurvenreiche Strassen. Kurz vor Mittag dann noch ein weiteres Highlight. Das Wrack der Dimitrios. Ein von Geheimnissen umwittertes, verrostetes Frachtschiff, das seit 1981 am Strand von Valtaki liegt. Unzählige Geschichten und Erzählungen ranken sich um dieses Relikt und so ganz genau weiss wahrscheinlich keiner warum es hier liegt und wie es dort hingekommen ist. Unweit des Frachters gibt es ein feines griechisches Restaurant in dem wir unsere Mittagspause machen. Natürlich gibt es frischen Fisch und allerlei griechische Spezialitäten. Ein paar Kurven später sind wir dann im Zeigefinger der Peloponnes angekommen und fahren weiter entlang der Küste mit atemberaubenden Ausblicken Richtung Osten. Eine letzte Kaffeepause in einem malerischen Ort direkt am Meer und dann sind wir auch schon in unserem Tourhotel, wo wir die nächsten beiden Tage verweilen. Morgen ist nämlich ein weiterer Ruhetag, an dem wir einiges für unsere Gäste geplant haben. Natürlich verraten wir an dieser Stelle noch nichts. Bleibt dran und lest morgen wie es weiter geht. Bis dann, eure Tour Guides.
Willkommen zu unserem letzten „Ruhetag“ auf dieser Tour, in Monemvasia Dieser Tag begann einfach großartig - das beste Frühstück, was man auf unserer Tour bekommen kann, ist genau hier! Ich meine, schaut euch einfach die Frühstücksbilder an!!! Und nach diesem Start mussten sich unsere Gruppe entscheiden: Sie konnten im schönen Hotel mit mehreren Pools bleiben und sich entspannen oder sie konnten mit mir eine Rasttags Runde drehen. Und so entschieden sich 5 Fahrer, den Switchback-Tag der Tour mit mir zu genießen. Ja, Switchback-Tag, denn hier unten gibt es die griechische Version des berühmten Passo di Stelvio. Unterschätze also niemals den Ruhetag, auch wenn er nur 90 km lang ist. Diese 90 km waren purer Spaß auf dem Motorrad und nach einer Fahrt braucht man etwas zu essen und so wurden wir von Tom mit einem Picknick mit Blick auf die Insel Monemvasia überrascht. Ich würde sagen, dass es nicht viel besser geht. Und keine Sorge, niemand wurde zurückgelassen, denn das Picknick war oberhalb des Hotels auf dem Hügel und so kamen wir alle zusammen zum Mittagessen. Aber das ist noch nicht alles - später am Tag nahmen wir ein Taxi nach Monemvasia, wo wir heute Abend zu Abend aßen und etwas Zeit hatten, den berühmten verborgenen Ort mit all seiner Geschichte zu erkunden (die ersten Siedler lebten dort seit 583 nach Christus). Alles in allem war dieser Tag in jeder Hinsicht großartig, von der Massage für einige von uns, über das Motorradfahren bis hin zum Genießen der Gärten des Hotels mit einem atemberaubenden Blick auf die Küste. Dieser perfekte Tag neigt sich dem Ende zu und morgen werden wir den vorletzten Tag dieser Tour in Angriff nehmen, in Richtung Norden. Wir sehen uns morgen Tom und Axel
Der vorletzte Fahrtag und der sollte es in sich haben. Zunächst lief alles ganz normal, nachdem wir die Hotelanlage in Monemvasia verlassen haben. Noch einmal vorbei an der Insel und dann an der Küstenstrasse zwischen Fokiano und Kyparissi entlang. Wieder einmal Kurve an Kurve und so arbeiten wir uns langsam Richtung Berge vor. Ein kurzer Kaffeestop in Kyparissi und weiter gehts Richtung Parnon Gebirge. Und hier passierte es dann: Irgendwie fängt das Navi an zu spinnen und wir verpassen eine Abzweigung. Kein Problem, es gibt ja noch andere elektronische Hilfsmittel und Karten. Doch leider zwingt uns der direkte Weg dann in eine Off-road Sektion, die wir aber zum Glück gut überstehen. Danach gehts dann mit etwas Verspätung zur Mittagspause und als wir gerade im Restaurant sitzen, fängt es an zu regnen. Regen, der gelb gefärbt ist vom Sahara Staub und der durch kräftige Winde über Griechenland gelangte. Als wir dann dann nach der Mittagspause auf die Motorräder steigen ist alles gelb gefärbt und die Strassen sind glatt und nicht mehr griffig. Also lassen wir es ruhig angehen und fahren die letzten km nach Nafplio wo wir dann am Abend sicher ankommen. Was für ein Tag! Morgen gehts auf die letzte Runde und dann ist unser Abenteuer schon wieder vorbei.
Es ist bereits der letzte Tag unserer Tour hier in Griechenland - verrückt, wie die Zeit vergeht. Aber es ist auch ein gutes Zeichen, denn dieses Gefühl stellt sich nur ein, wenn man eine tolle Zeit hat, in der man das Gefühl für die Zeit verliert. Aber nun lasst uns über den heutigen Tag sprechen. Ein wunderschöner sonniger Start in den Tag war uns vergönnt und so starteten wir aus der Stadt heraus und genossen gleich die schönen Hinterlandstraßen Griechenlands. Kurvenreiche Straßen durch ein abgelegenes Hinterland führten uns in Richtung Küste. Nach einigen Kilometern entlang der Küste war es an der Zeit, von der Küste weg zu unserem ersten Highlight des Tages zu fahren: Das Amphitheater von Epidaurus, was von 344 - 33 v. Chr. erbaut wurde. Auch wenn das schon beeindruckend ist, die Akustik im Theater wird dich umhauen. Einfach umwerfend in jeder Hinsicht. Von dort aus ging es wieder hinunter an die Küste, um ein weiteres Mal ein perfektes Mittagessen in einem gemütlichen Hafen direkt am Wasser zu genießen. Danach ging es zurück auf die Straße, wo wir die zweite Hälfte des kurvenreichen Teils des Tages genossen. Nächster Halt und ein Muss ist der Fotostopp am Kanal von Korinth. Der Traum, der vor fast 2700 Jahren geweckt wurde, ging 1893 in Erfüllung und ist ein weiteres beeindruckendes Bauwerk Griechenlands. Der 90 m tiefe Kanal durch den Kalkstein, der die Bucht von Korinth mit dem Saronischen Golf verbindet, ist einmalig. Und wenn Du verrückt genug bist, kannst Du dort auch einen Bungee-Sprung machen. Von dort aus fuhren wir zurück nach Athen, wo unsere unvergessliche Reise durch ein Land begann, das wir nie vergessen werden. Und heute Abend werden wir unser letztes Tour-Dinner haben, bei dem wir an all die schönen Orte und Momente zurückdenken werden, die wir auf dieser Tour erlebt haben. Im Namen von Tom und mir: Ein großes Dankeschön für eine unvergessliche Tour und wir hoffen, dass wir in nicht so ferne Zukunft noch mehr gemeinsam Länder entdecken. Wir freuen uns auf den Moment, in dem wir Euch wiedersehen und die Worte sagen: Willkommen auf der Edelweiss Tour in...... Bis bald Eure Tour Guide´s Tom & Axel