Abenteuer Alpenpässe CGA2501

Today is the day again. The Grand Alps Tour starts. 14 guests arrive today and set off tomorrow to explore the Alps at length. We are looking forward to it
We were expecting the worst rain but were pleasantly surprised. Apart from a few short showers, we had a very nice first riding day
Der Tag beginnt am wilden Inn – sein rauschender Fluss kündigt das bevorstehende Abenteuer bereits an. Schon bald windet sich die Straße hinauf zum Flüelapass. Oben angekommen, gönnen wir uns eine kurze Pause bei heißer Schokolade – umgeben von alpiner Stille und einer imposanten Bergkulisse. Die Abfahrt führt uns durch das Prättigau weiter in Richtung Walensee, wo sich die Straße spektakulär zwischen Felsen und Wasser entlangschlängelt – ein echtes Highlight für alle, die kurvige Strecken lieben. Nach dem Mittagessen setzen wir unsere Fahrt durch das Glarnerland fort, mit dem Klausenpass als nächstem Ziel. Der Aufstieg ist ein echtes Fahrvergnügen – mit weiten Ausblicken und engen Kehren. Am Gipfel legen wir einen kurzen Halt ein, bevor es hinab nach Altdorf geht, wo wir am berühmten Wilhelm-Tell-Denkmal vorbeikommen. Entlang der Reuss führt uns der Weg durch eine enge, eindrucksvolle Schlucht bis nach Andermatt, das wir am frühen Abend erreichen. Ein erlebnisreicher Tag – voller Natur, Geschichte und der puren Freude am Fahren.
Today is our first rest day in Andermatt in Switzerland. The weather looks very good in the morning. There's no stopping us, everyone wants to get going and is looking forward to the Swiss passes. So we set off. First the Tremolla, then the Nufen Pass. Then the Grimsel and Susten passes. With big grins on our faces, we round off the great day with a cheese fondue.
Unser Tag beginnt mit einer Fahrt über zwei spektakuläre Alpenpässe: den berühmten Furkapass, bekannt aus James-Bond-Filmen, und den Grimselpass. Auf über 2.400 Metern Höhe genießen wir die klare Morgenluft und ein atemberaubendes Panorama. Zurück im Tal folgen wir dem Ufer des Brienzersees in Richtung Interlaken, wo gemütliche Cafés und verlockende Schokoladengeschäfte zum Verweilen einladen. Diese traditionelle Ferienregion liegt in unmittelbarer Nähe zu einem der bekanntesten Bergmassive der Schweiz: Eiger, Mönch und Jungfrau. Besonders die berüchtigte Nordwand des Eigers hat über die Jahre unzählige Bergsteiger herausgefordert. Schon bald erblicken wir den Thunersee, und wenig später erreichen wir die malerische Kleinstadt Thun. Nach einer ausgiebigen Fotosession und einem köstlichen Mittagessen setzen wir unsere Reise fort – zurück ins ländliche Umland. Zwei kleinere Pässe führen uns schließlich nach Martigny, unweit der französischen Grenze. Mit nur noch einem Pass hinter und einem vor uns, erreichen wir bald unser Ziel: Chamonix.
Today we're going from Andermatt to Briancon. The weather is getting better and better and the mood rises with the height of the passes. Today we take on the 5th highest Alpine pass. The Col de Galibier rewards us with its breathtaking views.
Dort, wo sich die Flüsse Durance und Guil vereinen, liegt das kleine, geschichtsträchtige Mont-Dauphin im Département Hautes-Alpes. Schon bei der Anfahrt eröffnet sich ein fantastischer Blick über den Canyon des Queyras-Tals – ein echtes Highlight für alle, die gerne mit offenen Augen unterwegs sind. Mont-Dauphin selbst beeindruckt nicht nur durch seine Lage, sondern auch durch seine Geschichte. Im 17. Jahrhundert wurde hier unter dem berühmten Festungsbaumeister Vauban eine vollständige Festungsanlage errichtet. Seit 2008 zählt das Fort Mont-Dauphin sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe – und das völlig zu Recht. Nach einer kurzen Pause ging es für uns weiter hinauf zum Col d’Izoard – mit seinen 2.360 Metern einer der ganz Großen unter den Alpenpässen. Die Straße ist nur in den Sommermonaten befahrbar und spätestens oben wird klar, warum: Die karge, felsige Landschaft wirkt beinahe mondartig. Kaum ein Baum, kaum ein Schatten – für Radfahrer bei der Tour de France ein echter Härtetest. Zum Glück saßen wir auf unseren Motorrädern. Der Fahrtwind, die Aussicht und die einsame Weite haben diesen Abschnitt zu einem der eindrucksvollsten des Tages gemacht. Oben am Pass: ein kurzer Stopp, ein tiefes Durchatmen – und natürlich ein paar Fotos, bevor es weiterging.
Today we travel from Briancon to Aosta. We cross the highest Alpine pass, the Col de Iseran, which is over 9,000 feet high. We reach our hotel in perfect weather. The lunch stop at Mount Cenis was magnificent and of course we also stopped at the small Bernadino Pass.
Der Tag beginnt, während die majestätischen Gipfel des Aostatals noch immer um uns herum aufragen – eine Erinnerung an die eindrucksvolle Kulisse, die wir hinter uns lassen. Doch heute geht es nicht um Höhenmeter oder legendäre Alpenpässe. Heute geht es einzig und allein um das Erlebnis der Fahrt. Unser Weg führt uns tief hinein in die atemberaubende italienische Provinz. Zunächst wirken die sanften Hügel am nördlichen Rand der Po-Ebene wenig spektakulär. Man könnte kaum glauben, dass hier überhaupt richtige Straßen verlaufen. Doch sobald wir auf eine dieser schmalen, perfekt geschwungenen Landstraßen abbiegen, eröffnet sich eine völlig neue Welt. Ein verborgenes Netz aus Asphalt, wie gemacht für zwei Räder – ein Paradies für Motorradfahrer. Mit Bäumen, die Schatten spenden und das Licht flackern lassen, ist es ein reines Vergnügen, sich von Kurve zu Kurve treiben zu lassen und das Motorrad im Einklang mit der Landschaft tanzen zu spüren. Natürlich gehört zu einer Fahrt durch Italien auch der Genuss kulinarischer Köstlichkeiten: ein cremiger Cappuccino, eine ofenfrische Pizza oder ein handgemachtes Gelato – kleine Freuden, die die Reise noch schöner machen. Zum Abschluss wartet noch ein letztes Highlight: eine kurze Fährüberfahrt über das glitzernde Wasser des Lago Maggiore. Ein Moment, den man am liebsten festhalten würde. Und als die Sonne langsam untergeht, überqueren wir erneut die Grenze und erreichen Lugano in der Schweiz – unser Ziel für die Nacht.
It's getting warmer by the day and today we set off from Lake Lugano back up into the mountains to Livigno in perfect conditions. A few more passes and breathtaking views await us on the way.
Die heutige Route führt uns über vier Alpenpässe – einer weltberühmt, der andere ein echter Geheimtipp. Der Stilfser Joch ist ein Muss für jeden Motorradfahrer – diese legendäre Straße sollte man mindestens einmal im Leben gefahren sein. Der Gaviapass ist zwar weniger bekannt, aber landschaftlich ebenso beeindruckend und definitiv einen Abstecher wert. Bevor es in die Hochalpen geht, durchqueren wir zunächst den Munt-la-Schera-Tunnel, der uns rasch in die Schweiz bringt. Dort erwartet uns mit dem Ofenpass ein perfektes Warm-up für die bevorstehenden Herausforderungen. Nach einer Kaffeepause im charmanten Glurns – der kleinsten Stadt Italiens – geht es weiter zum Fuß der Nordrampe des Stilfser Jochs. Und falls man vergessen hat, wie viele Kehren vor einem liegen – das Schild an der ersten Kurve erinnert einen daran: 48! Oben angekommen, werden wir mit atemberaubenden Ausblicken, einer lebhaften Mischung aus Motorradfahrern und Touristen – und natürlich Brunos berühmten Würstchen – belohnt. Dann beginnt die Abfahrt auf der Südseite. Nach weiteren 39 Kehren erreichen wir das Tal – allerdings nur kurz, denn der nächste Anstieg folgt direkt im Anschluss. Der Gaviapass ist nur wenig niedriger als das Stilfser Joch, aber deutlich weniger befahren – und landschaftlich nicht minder eindrucksvoll. Was danach kommt, ist vielleicht nicht ganz so spektakulär, aber dennoch wunderschön: Wir gleiten entspannt durch Apfelplantagen und erreichen am späten Nachmittag Bozen – erschöpft, aber glücklich.
Today we enter the Dolomites with the best weather conditions. Quite busy today on the Sella Joch, but no suprise with this view up here. We return home with a happy grin on our faces and enjoy our great hotel a little longer
Diese Route führt uns mitten ins Herz der Dolomiten – ein wahr gewordener Traum für alle, die sich nach kurvenreichen Straßen und atemberaubenden Bergpanoramen sehnen. Der Tag beginnt entspannt, während wir auf malerischen Nebenstraßen rund um Bozen dahingleiten, umgeben von sonnenverwöhnten Obstgärten und idyllischen Weinbergen. Schon bald ändern sich sowohl das Tempo als auch die Landschaft dramatisch. Mächtige Gipfel, schroffe Felswände und steile Klippen bilden die Kulisse für einen wahren Spielplatz auf zwei Rädern – ein endloses Band aus Kurven und engen Kehren, das volle Konzentration verlangt und jede Fahrkunst belohnt. Hier beginnt das wahre Fahrvergnügen. Am Nachmittag erreichen wir den Höhepunkt der Tour: die legendäre Großglockner-Hochalpenstraße. Unser Weg führt uns zum höchsten Berg Österreichs – dem imposanten Großglockner mit seinen 3.798 Metern – entlang einer der spektakulärsten Alpenstraßen Europas. Zwischen 1930 und 1935 von rund 3.000 Arbeitern erbaut, windet sich diese Meisterleistung der Ingenieurskunst bis auf 2.504 Meter hinauf. Und wer noch höher hinaus will, nimmt den kurzen Abstecher zur Edelweißspitze auf 2.577 Meter – dem höchsten Punkt, den man mit dem Motorrad erreichen kann. Ein Tag voller allem, was wir lieben: traumhafte Straßen, unvergessliche Ausblicke und das pure, unverfälschte Glück auf zwei Rädern.
Today we start on our last driving day. After 14 days of fantastic roads, passes, landscapes, delicious food and many experiences. our trip goes from Kaprun over the Gerlos Pass to the fantastic Zillertaler Höhenstrasse. In autumn the cows are brought from the mountain to the valley.