Das Land von Feuer und Eis Island 3FI2502
Wir sind in Reykjavik und unsere zweite Island-Tour steht vor der Tür. Vor der Begrüßung bleibt noch Zeit, die schöne Stadt zu erkunden, durch das Zentrum zu schlendern und vielleicht ein Museum zu besuchen. Das Perlan-Museum ist eine tolle Wahl, wenn jemand mehr über die Natur und Geologie dieser einzigartigen Insel erfahren möchte!
Heute ist es soweit, das Abenteuer Island beginnt. Doch bevor wir uns wirklich in die einsamen Weiten der Insel wagen fahren wir eine Art kennenlernrunde um die Reykjanes Halbinsel. Neben einer Interessanten Vikingeraustellung gibt es hier allerlei Geologische Besonderheiten zu bestaunen. Zählt die Region zwischen der Hauptstadt und dem Flughafen doch zu einer der Vulkanisch aktivsten der Insel. Viele der Vulkanausbrüche der letzten Jahre fanden genau hier Statt. Ausserdem liefern große Geothermiefelder einen Großteil der Energie für die Region. So besuchen wir die Brücke zwischen den Kontinentalplatten und die extrem heiße, niemals ruhende Gunnuhver Quelle. Auch der berühmten blauen Lagune statten wir natürlich einen Besuch ab. Und auch wenn das Wetter sich heute nicht von seiner besten Seite zeigt, um ehrlich zu sein ist es sogar ziemlich grauenhaft;-), so bekommen wir doch einen recht guten Eindruck von dem was diese Insel so besonders macht. Am Nachmittag fahren wir zur einstimmung auf unseren ersten großen Highland Tag noch eine kurze Schotterpassage. bevor wir ohne große Umwege unser Hotel ansteuern. Dort warten heiße pools und ein Fantastisches Abendessen auf uns.
Heute verließen wir Selfoss unter grauem Himmel und fuhren Richtung Nordküste in eine der abgelegensten, rauesten und unberührtesten Regionen des Landes. Unser erster Halt war der beeindruckende Gullfoss-Wasserfall, einer der berühmtesten (und schönsten) in ganz Island. Von dort aus begann das wahre Abenteuer, als wir auf den Schotterabschnitt der Straße 35 abbogen, der durch das karge Hochland zwischen zwei massiven Gletschern führt: Langjökull und Hofsjökull. Das Wetter war herausfordernd – Regen am Morgen und starker Wind den ganzen Tag – aber die Landschaft entschädigte für alles. Wir machten Mittagspause in Hveravellir, einer abgelegenen geothermischen Oase mitten im Nirgendwo, mit sprudelnden heißen Quellen und aus der Erde aufsteigendem Dampf. Am Nachmittag fuhren wir weiter Richtung Norden auf der Straße 35 und erreichten schließlich die Nordküste Islands. Bevor wir unser Hotel in Hofsstadir erreichten, machten wir einen letzten Halt bei Glaumbær, einem wunderschön erhaltenen Torfbauernhof, der einen Einblick in das traditionelle isländische Leben bot. Es war eine wilde Fahrt durch das Herz Islands!
Der Tag begrüßt uns mit einem Atemberaubenden Spiel aus Licht. Durch die Löchrige Wolkendecke dringen Sonnenstrahlen wie Scheinwerfer und tauchen die Landschaft in ein Wunderschönes Licht. Das Thema des Tages ist die Nordküste Islands, seine Landschaft, Geschichten und Metropolen. Da wir vom Fahren nicht genug bekommen können drehen wir am morgen eine kleine Runde durch ein Tal nahe bei unserem Hotel. Kein Mensch ist hier unterwegs. Ein guter Ort um in aller Ruhe die berühmten Island Pferde zu beobachten. Danach folgen wir der Küstenlinie, genießen die Aussicht und kommen schließlich im kleinen Ort Siglufjördur an, wo wir etwas Zeit Verbringen und mehr über die Geschichte der Herringsfischerei lernen. Zum Mittagessen, direkt am Meer, gibt es dann natürlich Fisch, was sonst. Wir sind bereits am Eyjafjördur angekommen dem Größten Fjord Islands an dessen ende sich Akureyri, die Zweitgrößte Stadt der Insel,befindet und damit unser Ziel für heute. Für einen Besuch im örtlichen Motorradmuseum und eine kleine, hallo Hochland, runde im Süden der Stadt haben wir alle Zeit der Welt.
Heute starteten wir mit einem kurzen, aber wunderschönen Stück Schotterstraße direkt außerhalb von Akureyri! Unser erster Stopp war der beeindruckende Wasserfall Goðafoss, eine der berühmtesten Natursehenswürdigkeiten Islands. Anschließend fuhren wir weiter zum Mývatn-See, wo wir die faszinierenden Pseudokrater und die surrealen Lavaformationen von Dimmuborgir erkundeten – eine Landschaft, die wie von einem anderen Planeten wirkt. In Húsavík angekommen, genossen wir ein Mittagessen in Hafennähe und unternahmen später eine Walbeobachtungstour mit dem Boot, in der Hoffnung, etwas zu entdecken … Ich habe vergessen, das Wetter zu erwähnen: fantastisch!!!
Auch dieser Tag begrüßt uns wieder mit bestem Wetter, die Trolle scheinen auf unserer Seite zu sein. Und das wollen wir auch nicht hinterfragen;-) Unsere Tour führt uns heute vom rauen Norden in den grünen Osten der Insel. Vorbei an einigen der Spektakulärsten Sehenswürdigkeiten der Insel. Nach einer kurzen entlang der Küste erreichen wir den mächtigen Asbyrgi canyon, Und sind einmal mehr überwältigt von den Kräften die diese Insel und seine Orte geschaffen haben. Und endlich geht es wieder auch in den Schotter. Der stärkste Wasserfall Europas, der Dettifoss und sein kleiner Bruder Hafragilsfoss stehen als nächstes auf unserer Liste. Regenbogen Inklusive. Über Wunderschöne Asphalt und Schotterstraßen setzen wir unseren Weg durch ständig wechselnde Landschaften fort, bis wir am Nachmittag schließlich das letze highlight des Tages erreichen, den Studlagil canyon dessen einzigartige Basaltformationen uns durchaus eine kleine Kraftanstrengung Wert sind. Am Ende dieses Traumhaft schönen Tages erreichen wir schließlich Egilstadir und unser, direkt am See gelegenes Hotel. Island at it`s best.
Die heutige Fahrt war eine Mischung aus malerischen Asphaltstraßen und abenteuerlichen Schotterabschnitten. Wir begannen den Tag mit einer Runde um den Lagarfljót-See und nahmen dann den Öxi-Pass in Angriff – eine wunderschöne, aber abgelegene Schotterstraße. Auf der Passhöhe begrüßten uns dichter Nebel und kühle Temperaturen, sodass die Aussicht leider nicht besonders gut war. Auf dem Weg nach unten hielten wir für Fotos an zwei atemberaubenden Wasserfällen: Folaldafoss und Nykurhylsfoss, beide inmitten dramatischer, unberührter Landschaften. Das Mittagessen nahmen wir in Djúpivogur ein, einem ruhigen Fischerdorf, wo wir in einem gemütlichen Hotel direkt am Hafen speisten. Am Nachmittag folgten wir der Küstenstraße nach Höfn und genossen unglaubliche, atemberaubende Landschaften – hoch aufragende Klippen, weitläufige Meerblicke und Gletscher in der Ferne. Wir beendeten den Tag mit einer kurzen Schotterfahrt, um den Hoffellsfjöll-Gletscher aus der Nähe zu betrachten – eine perfekte Möglichkeit, unsere letzten Energiereserven zu verbrauchen!
Als wir am morgen aus dem Fenster sehen und die mächtigen Gletscherzungen vor unseren Fenstern sehen wissen wir einmal mehr warum wir gekommen sind. Unser heutiger Tag wird deshalb sich weitestgehend um den Vatnajökull, den größten Gletschers Europas, drehen. Wir fahren entlang der Südküste immer richtung Westen, links das Meer rechts der mächtige Gletscher, welcher immerwieder Ströme aus aus Eis ins Tal zu schicken scheint. Unser erster Stop ist der berühmte Diamond Beach, warum dieser Ort diesen Namen trägt erklärt sich schnell von selbst. Bei einer Fahrt mit einem Amphibienfahrzeug in der angrenzenden Lagune, Jökulsárlón, können wir nicht nur waschechte Eisberge bewundern, sondern erfahren auch mehr über diesen Einzigartigen Ort. Die Fahrt, weiter zu unserem Zielort, ist von beindruckenden Landschaften geprägt. So beeindruckend das wir uns fast schon klein darin fühlen. Die Kraft der Natur ist hier weithin sichtbar. Nach all der Natur darf naturlich einwenig Aktion nicht fehlen. Und so brechen wir am Nachmittag nocheinmal auf um bei einer kleinen Hochlandrunde unsere Schotterskills unter beweiß zu stellen. bevor wir den Tag mit einer ganz besonderen Überraschung Ausklingen lassen.
Die heutige Fahrt war einfach spektakulär – ein echtes Abenteuer im isländischen Hochland! Wir starteten morgens bei kühlen Temperaturen, aber strahlend blauem Himmel – perfektes Wetter, um eine der abgelegensten und schönsten Regionen des Landes zu erkunden. Kurz nachdem wir die Hauptstraße verlassen hatten, wich der Asphalt Schotter, und die Landschaft begann sich zu verändern: weite Täler, schwarzer Vulkansand und Berge in Grün-, Gelb- und Rottönen. Die Route führte uns über unzählige Flüsse (einige flach, andere tiefer und anspruchsvoller), was die Fahrt noch spannender machte, und jede Überquerung war ein kleines Abenteuer für sich! Gegen Mittag erreichten wir Landmannalaugar, ein geothermisches Paradies, umgeben von farbenfrohen Bergen. Hier machten wir Mittagspause an einem sehr interessanten Foodtruck und machten einen Spaziergang zu den heißen Quellen. Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter Richtung Norden auf Schotterstraßen durch unberührte Wildnis – Landschaften, wie man sie nur in Island findet. Schließlich kehrten wir auf asphaltierte Straßen zurück, das Hochland wich grünen Tälern, und am frühen Nachmittag erreichten wir Geysir. Natürlich schauten wir uns vor dem Abendessen den Ausbruch des berühmten Geysirs an... ein perfekter Abschluss eines unvergesslich schönen Tages.
Heute ist der letzte Tag unserer Tour und Island zeigt sich nocheinmal von seiner besten Seite. Unser Ziel heute ist Reykjavik, wir können kaum glauben das unser Trip schon vorbei ist. Aber wir genießen diesen letzen Tag in vollen Zügen. Unsere Route führt uns entlang des Tiefblauen Thingvellir vatn. Die Umgebung ist Atemberaubend schön. Die Straße, entlang des Sees ist herrlich kurvig. Und an ihrem Ende liegt die Wiege der Isländischen Nation. Ein besonderer Ort voller Historischer und Geologischer Besonderheiten. Unser nächstes Ziel und letztes großes Highlight der Tour ist der Hvalfjord. Bei der Fahrt, auf fast leeren Straßen, vergessen wir fast das wir der Hauptstadt bereits so nahe sind. Für unser Mittagessen haben wir uns ebenfalls einen ganz besonderen Ort ausgesucht. Schließlich erreichen wir Reykjavik, den Ort an dem unsere Reise vor zehn Tagen begonnen hat. Ein Phantastisches Erlebnis, mit coolen Leuten an einem der Faszinierensten Orte der Welt, geht zuende