NTC2503 Touring Center Norwegen

Mit dem Motorrad in Norwegen zu fahren, bedeutet für einen Tourguide, sich mit dem vermutlich wichtigsten Tool auseinanderzusetzen: Es ist äußerst hilfreich, das Wetterradar zu beobachten, wenn man auf überwiegend trockenen und sonnigen Straßen unterwegs sein will. Dementsprechend passen wir dann unsere Fahrtage an. Unser erster Fahrtag, zum Beispiel, schien sich die trockenste Gegend an der Küste des Atlantischen Ozeans zu befinden. Dementsprechend hieß das Motto des Fahrtages auch: auf zur berühmten Straße des Atlantischen Ozeans. Auf dem Weg dorthin besuchten wir in dem kleinen Dorf Bud eine der vielen Stationen des zweiten Weltkrieges. Das sehr leckere Mittagessen am Ende der Atlantikstraße nahmen wir in einem Restaurant in einem der typisch norwegischen Holzhäuschen ein. Mit Backfisch und Fischsuppe im Bauch waren wir perfekt gestärkt für die Rückfahrt. Vielen Dank für den langen, aber superschönen Fahrtag!
Was für ein fantastischer Tag heute!! Noch früh am Morgen war das Wetter hier in Ålesund ziemlich stürmisch. Ein Blick auf das Wetterradar verriet uns jedoch, dass der Regen am späteren Vormittag nachlassen würde. Es war klar, dass auf der Vogelinsel 'Runde' sogar die Sonne ihre Strahlen durch die Wolken schicken würde. Dass uns das Motorradfahren bei Wind und Regen aber mindestens ebenso viel Spass machen würde, hätte heute Morgen allerdings noch keiner vermutet. Auf der Insel Runde haben die Papageientaucher ihre Brutnester. Leider war zu viel Wellengang, um mit dem Boot hinaus zu fahren und nach Wandern in Motorradklamotten war auch keinem zumute. Deshalb haben wir uns den sehr gut gemachten, halbstündigen Film über diese erstaunlichen Vögel im Besucherzentrum der Insel angesehen. Danach fuhren wir entlang der Küste einmal um die vorgelagerten Inseln herum. Wie ein eingeschweißtes Team trotzten wir dem kräftigen Wind und dem Regen und pflügten unseren Weg wieder zur Fähre und nach Ålesund zurück.
Spricht man vom Geirangerfjord, weiß jeder sofort, was gemeint ist. Der berühmteste aller Fjorde hier in Norwegen lässt sich am Besten auf einer Schifffahrt bewundern. Manchmal sieht man große Kreuzfahrtschiffe im Fjord, manchmal auch kleinere mit einem Hubschrauberlandeplatz. Für uns begann der Tag früh, da wir die Fähre um 10 Uhr morgens nehmen wollten. Während wir durch den Fjord fuhren, hatten wir viel Zeit, die gewaltigen Wasserfälle, die „Sieben Schwestern“, zu bewundern und Fotos zu machen. Nachdem wir in Geiranger von der Fähre gerollt waren, fuhren wir den Dalsnibba-Pass hinauf und anschließend noch weiter bis zur Aussichtsplattform Geiranger Skywalk hinauf. Hier oben genossen wir die umwerfende Aussicht. Jetzt wird es aber auch Zeit, dass wir euch „Knut” vorstellen! Das ist der kleine Troll, der jeden Tag in unserem Blog auftaucht. Er reist mit Marty und Stanton. Marty hat ihn als Reisebegleiter in die Hand gedrückt bekommen und seine Mission ist es nun, so viele Fotos wie möglich von Knut hier in Norwegen zu machen. Hey Jungs, dabei kann ich euch gut helfen :)
Entlang der norwegischen Küste gibt es über 1700 Fjorde. Gestern waren wir bereits am Geiranger Fjord. Aber der heutige Tag dreht sich nur ums Motorradfahren entlang der Fjorde. Moment! Das ist nicht ganz richtig! Nicht nur entlang der Fjorde, sondern auch hinaus zum Westkapp! Nach einer kurzen Besprechung stellt sich heraus, dass wir doch sehr gerne alle an den westlichsten Punkt Norwegens fahren wollen - auch Knut übrigens ;) Vor Ort war es dann leider aber so windig und regnerisch, dass wir keine Fotos machen konnten. Außer dieses eine in dem kleinen Supermarkt am Westkapp, der uns nach unserer erfolgreichen Mission zum kurzen Aufwärmen diente. YES, we made it!! :)
Was für ein fantastischer letzter Fahrtag!! Wie ihr sehen könnt, war dies ein Fahrtag ganz nach Geschmack von Knut, unserem "inkognito Mitreisenden" :-) Knut war hocherfreut seine ganze "Familie" hier in Norwegen zu treffen ;-) Heute ging unsere Reise nämlich ins Land der Trolle! Zunächst bewunderten wir die Trollveggen, norwegisch für Trollwand. Das ist eine der steilsten Felswände hier in Norwegen. Nachdem wir sahen, dass Knut seinen Verwandten umarmte, trauten auch wir uns für ein Foto näher an die Trollfamilie ran ;-) Anschließend wagten wir die Fahrt über die kurvenreiche Trollstigen hinauf zur Aussichtsplattform! Es lohnte sich natürlich sehr, vor allem, weil am Ende ein überaus leckerer Erdbeerkuchen auf uns wartete. Das Valldal ist bekannt für seine köstlichen Erdbeeren. Der Besuch der Rosenkirche am Ende des Valldals rundete unseren letzten Fahrtag ab und wir machten uns auf den Rückweg nach Ålesund. Ich möchte mich ganz herzlich bei den Abenteurern dieser Tour bedanken !! Es war eine ganz besondere Erfahrung für mich! Und ich freue mich auch ganz besonders, mit euch auf einer nächsten Tour zusammen die Welt entdecken zu können! Herzlichst, eure Angela