ABA2502 The Balkan Adventure
Willkommen Entdecker des Balkans!!! Heute geht es endlich los. Es ist 17 Uhr und das bedeutet wir treffen unserer Gruppe zum ersten Mal und starten unsere Tour mit unseren Welcome Briefing. Danach gibt es den besten Moment am ersten Tag: die Schlüssel zu den Motorrädern, so dass jeder sein Motorrad mit allen befüllen kann, was er über den Tag braucht. Doch zuvor stellen wir die Route die uns in den nächsten 14 Tagen durch den Balkan vor. Auch wenn Ich die Tour schon gefahren bin, allein vom Erzählen über die Plätze, die Landschaft und die verschiedenen Kulturen, die wir erleben werden, habe ich nur einen Gedanken: Lasst uns losfahren!!! Das Abenteuer Balkan ist eine Reise wo ich jetzt schon versprechen kann das Sie in Erinnerung bleibt. Im Anschluss gab es noch ein paar organisatorische Momente in der Präsentation und dann ging es zu den Motorrädern. Tja und nun bleibt an Tag eins nur noch eins: Unser erstes gemeinsames Abendessen. Und Morgen geht es los: 12 Motorräder machen sich auf den Weg Richtung Süden durch die atemberaubende Landschaft und tauchen dabei in die Geschichte des Balkans ein. Also dann bis morgen zu unseren ersten Fahrtag Ralph & Axel
Guten Morgen, meine Damen und Herren, seid Ihr alle bereit für den ersten Fahrtag? Dann lasst uns loslegen! Nach einem ordentlichen Frühstück und einer kurzen Einweisung in die heutige Tour machen wir uns auf den Weg in Richtung der Pltivicer Seen. Nachdem wir die Stadt Zagreb verlassen haben, fahren wir rauf und runter im Zumberak-Gebirge und genießen die weiten umliegenden Wälder. Enge Kurven, Kieselsteine und Schlaglöcher erfordern viel Konzentration beim Fahren. Unsere Tage sind nicht nur voller wunderschöner Naturbilder, sondern auch einiger kultureller Höhepunkte wie bspw. eine wunderschönen katholisch- neobyzantinische Kirche. Pünktlich zum Mittagessen erreichen wir Slunj, wo wir ein wohlverdientes hausgemachtes Sandwich oder eine Pizza genießen. Frisch gestärkt fahren wir anschließend zu unserem nächsten Highlight des Tages, den Plitvicer Seen. Die Schönheit der Wasserfälle und die Farbe des Wassers machen diesen Ort zu einem besonderen romantischen Ort, an dem die Wir gerne spazieren. Es ist ein wundervoller Ausklang unseres ersten Motorradtages. Vielen Dank Freunde für den schönen Tag!
Guten Morgen aus dem Herzen der Plitvice Seen Nach unserer Wanderung durch die traumhaft schöne Seen Landschaft - geht es heute weiter Richtung Bosnien und Herzegowina. Zugleich ist es unsere erster langer Fahrtag mit 400 km. Aber er ist es Wert denn, wir folgen dem Dynamischen Gebirgszug Richtung Süden. Als erstes hieß es jedoch ab über die Grenze nach Bosnien und Herzegowina. Einen Stempel später war es dann auch so weit und unser Weg führte uns nach Bihać an den Fluss Una. Angekommen am ersten Highlight des Tages war es Zeit für einen Bosnien Kaffee direkt am Fluss Una, gestärkt mit einer Menge Koffein ging es zurück auf das Motorrad und weiter Richtung Una National Park. Wenn Ich die Landschaft spontan beschreiben würde: Dann würde ich sagen es ist der Bruder von den Plitvice National Park. Glasklares Wasser in Form des Und Flusses bahnt sich seinen Weg durch die Gras Grüne Landschaft, wobei Überreste von Festungen an die Geschichte der Herrschaften des Balkans erinnern. Und Wir? Wir folgen den Una Fluss auf einer Straße, die jede Windung es Flusses kopiert und genießen Kurve für Kurve bis wir über den Gebirgskamm fahren und einen letzten Blick auf Uns Tal werfen. Auf dem Weg nach Janice verwöhnt uns die Rute mit weiteren traumhaften Kurvenreichen Straßen, die unser Motorradfahrer Herz schneller schlugen, Liesen. Doch um all das genießen zu können bedarf es auch einiger Energie und so gab es erstmal Mittagessen, um genügend Energie für die restlichen km nach Sarajevo zu haben. Es war ein langer intensiver Fahrtag und ein Ausblick auf die nächsten Fahrtage wo wir weiterhin verwöhnt werden mit atemberaubend schöner Landschaft und Straßen. Jetzt sind wir in Sarajevo wo wir den Rasttag der verbringen werden und die Zeit nutzen, um in die Geschichte des Balkans einzutauchen. Also bleibt gespannt was wir zu berichten haben. Ralph und Axel
Die Sonne scheint, die wir haben ein gutes Frühstück genossen also dann lasst uns Sarajevo entdecken. Heute gab es die Auswahl zwischen einer kleinen Rast Tags Runde und 3h Stadt Rundgang mit mir. Die die sich für die Stadt entschieden hatten starteten mit mir um 10 und als erstes ging es zur ewigen Flamme, die an die gefallenen des 2 Weltkrieges erinnert. Nach einer kleinen Einführung, wo der Name Sarajevo herkommt und ein Blick in die bewegte Vergangenheit, brachen wir auf in Richtung Markthalle, Kathedrale Herz Jesu, Lateinische Brücke, Kaiser-Moschee, dem Rathaus. Durch die Kupferstraße zum Sebilj-Brunnen zur Gazi-Husrev-Beg-Moschee & Uhrturm und zur Orthodoxe Kathedrale. Klingt nach einer Meng und ist es auch. Aber wenn man einmal hier ist, sollte man es sich nicht entgehen lassen, denn auch wenn es eine sehr bewegende Vergangenheit ist! Es ist trägt dazu bei das es nicht in Vergessenheit gerät, was hier im Krieg passiert ist. Wie gesagt dieser Rundgang bewegt einen von traurigen Momenten bis hin zu beeindruckende Moscheen. Eine kleine Achterbahn der Gefühle, wobei der Trubel auf dem Basar einen des Öfteren in die alte Welt des Handels hier im Istanbul des Balkans befördert. Im Anschluss des Rundgangs gab es noch ein Eis und nun kann jeder die Stadt noch eigene Faust erkunden oder mit der Gondelbahn hinauffahren, auf den Trebević Vidikovac um die Aussicht auf Sarajevo zu genießen. Und wir Tour Guides schauen jetzt, wo wir heute Abend, zusammen essen werden. und danach heißt es Guten Nacht, um den morgigen Fahrtag mit voller Energie anzugehen. Wir sehen uns Morgen Ralph und Axel
Unsere Reise geht weiter und das in ein Land, was uns mit Kurvenreichen Straßen verwöhnt, die Ihres gleichen suchen. Die Rede ist von Montenegro!!! Doch zuvor heißt es erstmal raus aus Sarajevo. Und das kann durchaus etwas herausfordernd sein, denn hier in Bosnien pflegt man einen sehr sportlichen Fahrstil. Am Ende haben wir es gut gemeistert und danach ging unsere eigentliche Reise los. Kilometer für Kilometer tauchten wir weiter in die fast schon unberührte Natur des Hinterlandes Sarajevos ein. Die kurvenreichen Straßen zaubernden uns dazu ein Lächeln auf das Gesicht und unsere Fahrer dachten das ist schon fantastisch. Doch nach der Kaffeepause kurz vor der Grenze legten wir mit der Wahl unserer Route nochmal nach!!! Die Route führte entlang des Drina Flusses und rechts und links der Straße erhoben sich die Ausläufer des Dumitor National Parks. Und dann war es so weit: Goodbye Bosnia and Montenegro here we come!!! Direkt nach der Grenze folgten wir dem nächsten Fluss (Piva) und entlang des Piva Sees. Allein schon dieser Abschnitt unserer Route war so schön, dass wir den ganzen Tag hinauf und hinunter fahren hätten können. Aber für uns war es erstmal an der Zeit uns zu stärken. Denn nach dem Mittagessen ging es hinauf auf die Hochebene des National Parkes, von wo wir einen fantastischen Blick auf die umliegenden 2000m hohen Berge hatten. Dazu gab es noch eine traumhaft schöne Straße, die sich durch Berge schlängelte. Was kurz beschrieben die Blaupause für ein Motorrad Paradis ist. Auf der anderen Seite im Tal angekommen gab es noch einen Kaffee, der uns noch mal Energie gab für die die letzten 100km. Und was soll ich sagen!? Auch diese km waren im Grunde genommen nur aneinander gereiht Kurven und somit ein Würdiger Abschluss für diesen genialen Fahrtag. Tja und jetzt? Jetzt gehts zum Essen und dann ab ins Bett, denn Morgen geht es von hier durch Kosovo nach Albanien. Na, dann bis Morgen Ralph und Axel
In der vergangenen Nacht hat es ununterbrochen geregnet und die Wettervorhersage zeigte für heute starke Regenfälle an. Wir beobachteten sehr genau, was die Regen-App uns anzeigte, und als es ein kleines Regenfenster gab, sprangen wir sofort auf unsere Motorräder und begannen die heutige Fahrt. Bei bewölktem Himmel und auf nasser Straße fuhren wir hinauf zu unserem ersten Pass des heutigen Tages, dem Prevoj Tresnjevik Pass, die Krone Montenegros. Insgesamt hatten wir auf unserer heutigen Route zwei Pässe und zwei Grenzübergänge. Das Glück war auf unserer Seite und wir hatten fast keinen Regen, da wir immer in diesem Regenfenster fuhren. Die Fahrt durch Decan zeigte uns, wie der Verkehr im Kosovo funktioniert, ein großer Stau ;-), Auch im dichten Verkehr blieben wir immer zusammen. Nach dem zweiten und letzten Grenzübergang "swingten" wir auf unseren Motorrädern die restlichen Kurven zu unserem Hotel in Bajram Curri. Vielen Dank Freunde für den schönen Tag!
Willkommen zum 100-km-Achterbahn-Tag Es klingt nach einem kurzen Tag, wenn man die Kilometer betrachtet (170km) aber dieser Tag, der ist etwas ganz Besonderes für Liebhaber von Kurven. Direkt nach dem wir Bajram Curri verlassen haben und weiter in das albanische Hinterland eintauchten. Kamen wir an den Ausgangspunkt des wohl Kurven reichsten Abschnittes dieser Tour. Willkommen am Fierzë Stausee. Der 72,5 qkm große Stausee ist eine Augenweide aber noch viel mehr die Straße, auf der wir unterwegs waren!!! Die enge kleine Straße bahnt sich Ihren Weg entlang der schroffen Felswand oberhalb des Sees und ist meist so gut wie nicht befahren. Dazu kommt das Sie in den letzten Jahren einen Großteil der Straße erneuert haben und somit stand dem Vergnügen nichts mehr im Wege. Auf der Hälfte der Strecke war es Zeit für eine Pause und einen echt guten Cappuccino, der uns neue Energie für die zweiten 50 km gab. Wie gesagt es war ein Traum! Danach war es Zeit für eine Stärkung, welche wir in Kukës genossen haben. Danach hieß es Passport raus, denn wir überquerten die Grenze zurück in den Kosovo wo wir in der wundervollen, aber auch sehr belebten Stadt Prizren Heute Nacht schlafen werden. Das war ein Tag der es definitiv und die Top drei der besten Tage auf der Tour schaffen wird und den wir nicht so schnell vergessen werden. Tja, das war Tag 7 und nun genießt die Bilder, auch wenn es nicht so viele sind aber das bedeutet auch das es ein wunderschöner und intensiver Fahrtag war. Also dann bis morgen Ralph und Axel
Heute hatten wir einen coolen Start an einem sonnigen Morgen. Die Motorräder und der Van waren perfekt für die Fahrt vorbereitet. Nachdem wir Prizren verlassen hatten, genossen wir unzählige Kurven den Berg rauf. Ein wahrer Genuss! Kurz darauf überquerten wir die Grenze nach Nordmazedonien. In Tetovo besuchten wir die bemalte Moschee und aßen in der Nähe zu Mittag. Anschließend fuhren wir zum Ohridsee. Das glasklare Wasser und die schöne Umgebung sind beeindruckend. Ein wunderbarer "Ritt" endet mit einem Bad im fantastischen Hotelpool.
Ab heute geht es wieder Richtung Norden!!! Es ist Tag 9 unserer Reise und das Bedeutet das uns unsere Route, Kilometer für Kilometer an den Ausgangsort zurückführt. Aber nicht so schnell denn in den nächsten Tagen und so wie Heuete gibt es noch so einiges zu sehen. Unser Tag startete mit Sonnenschein im Gesicht direkt am Ohrid See und von dort durchquerten wir den Galičica-Nationalpark, welcher schöner nicht hätte sein können. Fast komplett allein auf der Passstraße erreichen wir den Aussichtspunkt hoch oben über den Ohrid See. Schaut Euch nur die Aussicht an, auf den Bildern. Der pure Genuss und die Straße hoch und runter steht dem in nichts nach!!! Auf der anderen Seite angekommen, genießen wir einen Cappuccino am Prespa See umgeben von traumhaft schönen grünen Kork Wäldern. Danach ginge es durch die Tiefebene, die geprägt ist von unzähligen Apfelbäumen und Weinfeldern Richtung Nord Ost bevor unserer Heutiges Ziel unserer Reise auf den Schildern auftaucht. Die Rede ist von Skopje die Hauptstadt von North Makedonien. Auch wenn der Tag nicht so Kurven Reich war wie die Tage zuvor, tat es gut einen entspannten Fahrtag wie diesen zu haben. Man könnte jetzt sagen das war es für Heute! Aber Skopje ist eine Überraschung für sich. Wenn man hier ins Zentrum läuft und sich die Stadt anschauen möchte, rechnet man mit fast allem aber, nicht mit: um die 146 Staturen, die bis in den 4 Stock eines Hauses hinauf reichen. Und in dem Fall lass ich mal die Bilder sprechen, denn das fällt selbst mir schwer zu beschreiben. Das war unser Tag 9 unserer Reise und Morgen gehts nach Serbien. Also dann bis Morgen Ralph und Axel
Serbien wir kommen!!! Es ist 8:20 und alle sind schon startklar und daher geht es direkt zum Briefing über. Das Ziel ist Niš (Serbien) und der Weg dorthin führt uns durch die entlegensten Flecken im Norden von Nord Mazedonien und durch den Süden Serbiens. Die Landschaft ist geprägt von kleinen Dörfern wo die Zeit still zu stehen scheint. Alte Autos und Traktoren bahnen sich Ihren weg von Feld zu Feld und wir mittendrin mit den Mortorrädern was sich anfühlt, als wären wir aus der Zukunft. Die Reise selbst führte uns nach einer guten Stunde an die serbische Grenze wo wir kurz danach für einen Kaffe an der Monastery Venerable Prohor Pchinjski anhielten. Mit Kaffee gestärkt ging es danach in die von Kurven geprägte Strecke Richtung Davidovac um dann legten wir Kurven Technisch noch einen drauf. Die reden ist von der wunderschönen Straße Richtung Vlasina Lake, wo wir ein echt schmackhaftes Mittag, oberhalb des Sees genossen haben. Von dort aus ging es hinab ins Tal Richtung Niš. Wo Ihr Euch eine Straße Vorstellen müsst, die durch das grüne Herz des Mittelgebirges führt und schlicht weg eingerahmt ist von Bäumen. Dazu ist Strecke gesegnet ist mit Kurven Kombinationen, die uns ein Lächeln von Anfang bis zum Ende auf das Gesicht gezaubert hat. Es war ein wunderschöner Fahrtag der uns ein Stück näher an Belgrad gebracht hat. Denn das ist unser Ziel für Morgen!!! Das war es erstmal von für Heute aus dem Süden von Serbien. Bis Morgen Ralph und Axel
Was gibt es Schöneres als einen sonnigen Morgen und eine 390 km lange Motorradtour auf dem Balkan?! Nachdem wir Niš verlassen hatten, folgten unzählige Kurven, durch die wir mit unseren Motorrädern „tanzten“. Auf und ab fuhren wir die serbischen Hügel hinauf. Nicht nur die unzähligen Kurven, sondern auch die Landschaft zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Eine so unberührte und wilde Natur findet man selten. Nachdem wir die Hügel hinter uns gelassen hatten, trafen wir auf die Donau. Europas zweitgrößter Fluss. Er verbindet Deutschland, Österreich. Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Moldawien und Ukraine mit dem Schwarzen Meer. Sie ist so riesig, dass es sich eher anfühlte, als würde man an einem See als an einem Fluss entlangfahren. Die Fahrt nach Belgrad Stadt war nichts anderes als in jeder Großstadt zur Rushhour. Aber wir haben es wie ein Profi gemeistert! Manchmal ist Geduld ein guter Ratgeber. Ein wunderschöner Motorradtag endete mit einem tollen Abendessen im Rooftop-Restaurant unseres Hotels. Vielen Dank, Freunde, für diesen wunderschönen Tag.
Heute ist es so weit, es geht zurück nach Kroatien 315 Kilometer standen auf unserer To Do Liste und die erste Herausforderung war es aus Belgrad im Morgen Verkehr zu kommen. Nach dem Briefing folgten wir dem Ruf der Huben in das Getümmel der Großstadt, um auf der anderen Seite auf die Autobahn zu fahren. Ein paar Kilometer weiter starteten wir dann unseren eigentlichen Tag fern ab vom Großstadt Verkehr. Erstes Ziel war die Donau und indem Fall die berühmte Petrovaradin Festung. Warum Sie so berühmt ist das verraten wir Euch, wenn Ihr auf Tour hier unten seid. Auf alle Fälle gab es noch einen Cappuccino zur großartigen Aussicht und kurze Zeit später folgten wir der Donau Richtung kroatische Grenze. Das letzte Mal auf dieser Tour, wo wir eine Grenze passieren, und irgendwie ist es verrückt, denn es fühlt sich an als wäre es wie gestern als wir das erste Mal über die Grenze gefahren sind. Ja und dann? Dann ging es nach Ilok zum Weingut Stari Podrum eines der renommiertesten Weingüter Europas. Selbst Queen Elisabeth hatte sich zur Krönung 11000 Fl Wein vom Weingut kommen lassen. Danach ging es gestärkt Richtung Slavonski Brod, wobei wir unterwegs noch einige Spuren des Krieges Entdecken konnten. Und nun geht es noch einmal ins Bett und dann brechen wir ein letztes Mal zusammen auf für unsere finale Fahrt auf dieser Tour nach Zagreb. Wir zwei verabschieden uns erstmal bis morgen und sehen uns hier für unser letztes Kapital. Ralph und Axel
Es Zeit für den letzten Tanz auf dieser Tour!! Heute geht es zurück nach Zagreb, wo alles vor 13 Tagen begann. Nach dem Frühstück ging es wie gewohnt zum Briefing und dann startete unser 276 km Route Richtung Zagreb. Nachdem die Stadt im Rückspiegel verschwand, ging es über ein kleines Mittelgebirge Richtung Highlight 1 des Tages. Erster Stopp die Lipizzaner Pferde von Lipik. Da diese jedoch ein neues Heim bekommen bzw. gerade auf Ihr neues Gestüt zogen konnten wir nur einen kleinen Blick auf die anmutigen Tiere werfen. Danach ging es zurück in unseren Sattel und weiter über kleine kurvige Straßen zum Mittagessen in Jasenovac. Leider steht dieser Ort auch für eine traurige und dunkle Vergangenheit von Kroatien. Es ist der Platz des WWII KZ und Heutigen Denkmal. Es ist ein bewegender Moment für uns alle, und trotz alledem sollte man nicht einfach vorbeifahren. Denn es ist ein Bestandteil der Geschichte des Balkans, welche wir in den letzten zwei Wochen erlebt haben. Und all unsere Geschichtlichen Exkursionen angefangen von den Römern über das Osmanische Reich über Sarajevo bis hin zum Jugoslawien Krieg und Kosovo Krieg lassen uns die Geschichte des Balkans mit Ihren Höhen und Tiefen besser verstehen. Es ist eine eigene Welt, die man wie wir durchfahren haben muss, um Sie zu verstehen. Danach ging es weiter entlang der Save, in die der Fluss Una mündet, welcher ein alter Bekannter unserer Reise ist. Denn die Una ist der Fluss, dem wir nach unseren ersten Grenzübergang nach Bosnien gefolgt sind. Wie Ihr seht, schließt sich der Kreis unserer Reise in der Geschichte bis hin zur Landschaft. Unser letzter Fahrtag geht zu Ende und es ist ein komisches Gefühl nicht am Abendessen zu sagen, wo Morgen die Reise hingeht und was wir erleben werden. Aber wie sagt man so schön: Das Ende einer Reise ist nur die Vorbereitung auf die nächste! In dem Sinne vielen Dank an alle für eine Abenteuerliche Reise durch den Balkan. Bis zum nächsten Mal Ralph und Axel