Neuseeland Tour NSZ2502

Hallo ihr Lieben, nun hat das Warten ein Ende. Wir empfangen unsere Gäste aus Kanada und den USA. Schnell stellt sich heraus, dass es eine lustige Tour wird. Alle sind supergelaunt und aufgeregt, was da wohl auf sie zukommt. Man hat ja schon so viel gehört und gelesen, aber nun erleben wir es live und in Farbe. Aber zuerst brauchen alle ein paar Informationen und vor allem ein Motorrad. Also starten wir mit dem Welcome-Briefing und der Übergabe der Motorräder. Können wir nicht jetzt schon los? Ein bisschen Geduld brauchen wir noch. Zunächst müssen wir aber alles verstauen und dann gibt es noch ein stärkendes Abendessen. Dann schnell schlafen. Schneller! Wir sehen uns morgen früh, denn da geht unser großes Abenteuer endlich los!
Ka timata ta tatou haerenga.Guten Morgen, unsere Tour startet spektakulär. Zunächst verlassen wir Christchurch und biegen gleich in die Summit Road ein. Ihr denkt alle: „Ach, was erzählt die? Wir wissen nicht, was wir genießen sollen.” Die atemberaubende Aussicht oder die kurvenreiche Straße entlang des Fjords. Na, seht selbst, was wir gesehen haben. Der Gebbis Pass ist zwar nicht so hoch, aber er schlängelt sich durch eine tolle Landschaft. Die Frage, wie blau Wasser eigentlich sein kann, stellt sich in der Raikia Gorge als Erstes, aber wirklich beantworten kann das noch keiner. Weiter geht's an den Voralpen vorbei, was uns ins Staunen bringt. Schneebedeckte Gipfel soweit das Auge reicht. Der kurvenreiche Burkes Pass bringt uns ins Mackenzie-Land. Und nun verschlägt es uns die Sprache. Bei mir schlägt das Herz zwei Takte schneller. Der Anblick des Tekapo-Sees ist unwirklich. Alle denken: „Warum hält unser Tourguide nicht an? Stop! So eine tolle Aussicht!” Ha, sie weiß den besten Platz. Hoch oben auf 1000 Metern, am Mt.-John-Observatorium, bietet sich uns ein 360-Grad-Blick auf das blauste Wasser, das man sich vorstellen kann. Und die Straße dorthin lässt unsere Motorradherzen höher schlagen. Wusstet ihr, dass Neuseeland 775 Seen mit einer Mindestlänge von 500 Metern hat? Wir sollen heute noch einen davon zu Gesicht bekommen. Der Lake Pukaki setzt dem Ganzen die Krone auf. Er ist blau, blauer, türkis mit dem höchsten Berg Neuseelands im Hintergrund, dem Mt. Cook. Geht es kitschiger? Wir sind sprachlos angesichts dieser wunderschönen Natur. Nach 369 km kommen wir überglücklich in Twizel an. Und wir haben unser Bier redlich verdient. Und das war erst der Anfang. Kommt morgen wieder!
Guten Morgen! Seid ihr bereit für den Sprung? Heute lassen wir Twizel hinter uns und folgen der Straße Nr. 8 Richtung Süden. Nachdem wir den malerischen Lindis-Pass passiert haben, erreichen wir endlich die Kawarau-Schlucht-Bungee-Brücke! Nirgendwo sonst als hier begann das kommerzielle Bungee-Jumping vor fast 40 Jahren, im Jahr 1988! Heute stellen sich in Neuseeland jährlich über 200.000 Adrenalinjunkies ihren Ängsten. Curtis, Glenn und Jeff sind drei von ihnen! Wir anderen haben gespannt zugeschaut, wie die drei mutig in die Tiefe stürzten. Auf dem Weg zum Mittagessen fängt es an zu regnen, und die Regengüsse hören nicht auf, bis wir klatschnass unseren Kaffeestopp am Nachmittag erreichen. Eine warme Tasse heiße Schokolade oder Flat White – Balsam für die Seele und die kalten Finger! Der letzte Teil des Tages ist einfach atemberaubend! Die Sonne kommt wieder heraus, der Himmel ist mit dunklen und schneeweißen Wolken geschmückt, die Landschaft um uns herum einfach atemberaubend. Fast vom Wind getrocknet erreichen wir endlich unser heutiges Ziel: Te Anau. Wir freuen uns schon auf unseren Besuch im Milford Sound morgen! Schlaf gut.
Frühstück um 6:00 Uhr – wirklich? Ja, unser heutiger Tag beginnt sehr früh. Aber bald werden wir erfahren, warum, und glaubt mir, es lohnt sich, so früh aufzustehen und auf dem Motorrad zu sitzen, auch wenn es etwas frisch ist. Heute geht es in den weltberühmten Milford Sound. Das achte Weltwunder. Und nach einem regnerischen Tag zuvor werden wir ihn in seiner schönsten Pracht genießen. Wir starten auf einer malerischen Straße und tauchen in den Regenwald ein. Morgennebel und tropfende Bäume lassen alles mystisch aussehen. Wir durchqueren den Homer-Tunnel, um in eine andere Welt einzutauchen. Unser Boot wartet schon auf uns. Knapp zwei Stunden lang dürfen wir einen fantastischen Blick auf über 500 Meter steil aufragende Klippen und atemberaubende Wasserfälle werfen. Unser Boot steuert den Sterling Wasserfall an und wir stehen mitten in der Gischt. Eine Legende besagt, dass es uns zehn Jahre jünger machen soll. Schauen wir mal. Mit dem Gepäck, das randvoll mit Eindrücken ist, machen wir uns auf den Weg nach Queenstown. Wir genießen die Fahrt, die wesentlich wärmer ist als am Morgen. Entlang des Lake Wakatipu erreichen wir unser heutiges Ziel, wo wir zwei Nächte bleiben werden. Mal sehen, was wir morgen so alles unternehmen, aber in der Adrenalin-Hauptstadt sollte es kein Problem sein, etwas zu unternehmen. Und es hat sich gelohnt, so früh aufzustehen!!! Danke für den wunderschönen Tag Michaela
Rasttag in Queenstown Das heißt nicht, dass wir nichts tun. Zunächst einmal ausschlafen und ein schönes Frühstück genießen. Nun werden unterschiedliche Entscheidungen getroffen: Die einen fahren schon früh los, um die Umgebung zu „erfahren”, die anderen etwas später. Aber alle saßen dann doch auf dem Motorrad. Die Strecke am Wakatipu Richtung Norden ist meine persönliche Lieblingsstrecke. Hinauf nach Glenorchy, einem kleinen Dorf am Ende des Sees. Die Aussicht ist spektakulär mit den schneebedeckten Bergen im Hintergrund, dem blauen Himmel und dem blauen Wasser. Aber die Kurvenführung toppt alles. Ich könnte den ganzen Tag rauf und runter fahren. Nach einem netten Kaffeestopp geht es dann zurück und weiter auf den Cornet Peak mit der höchstgelegenen geteerten Straße auf 1200 m. Die Aussicht ist fantastisch. Auch auf dem Rückweg hat man das gleiche Vergnügen. In Arrowtown ließen wir uns nieder, um einen kleinen Imbiss zu uns zu nehmen. Bevor wir uns dann auf den Weg zu Todd und Scott am Arthur's Point machen. Denn ohne eine Extraportion Adrenalin geht es nicht. Eine Speedbootfahrt durch die Schlucht bringt das Blut schon ganz schön in Wallung. Und wenn man schon einmal in Queenstown ist, sollte man auch den legendären Fregburger probieren. Ach, und für ein Eis bei Patagonia Chocolates ist auch noch Platz. So schnell geht ein Tag in Queenstown vorbei. Morgen geht unser Abenteuer weiter Richtung Norden, wo das nächste Highlight auf uns wartet. Schaut also wieder vorbei.
Wer hätte gedacht, dass uns der Weg zum Gletscher durch den Dschungel führt? Vorbei an der wilden Westküste? In Neuseeland ist alles möglich! Wir starten unseren Tag mit der wundervollen Crown Range Road, dem höchsten asphaltierten Pass Neuseelands. Die Aussichten, die sich uns bieten sind spektakulär. Kurz hinter der Passhöhe befindet sich das älteste Hotel Neuseelands. Gestärkt mit einem leckeren Kaffee uns Shortbread geht es auf Foto Jagd. Unser erster Stop: Bradrona, ein langer Zaun voller BHs, ja richtig gehört. Die Neuseeländische Brustkrebs Foundation steckt hinter diesem beeindruckenden Projekt. Weiter gehts vorbei an Lake Hawea und Wanaka auf den Haas Pass, welcher uns durch den Dschungel in zur wilden Westküste führt. Im Dschungel duftet es nach... nach Dschungel eben. Und während man durch das dunkle grün rollt sieht man in der Ferne schneebedeckte Bergspitzen. Verrückt.
Das Wetter Ja, heute durften wir erfahren, was Wetter in Neuseeland bedeutet. Aber von vorne. Da das Wetter am Vorabend leider kurzfristig umgeschlagen war und unser Flug vom Fox Glacier gestrichen wurde, waren wir zuversichtlich, heute Morgen fliegen zu können. Also gab es ein frühes Frühstück, wir packten alles und gingen zum Check-in. Wir warteten geduldig, auch ein bisschen länger, aber leider blieben die Wolken in den Bergen. Kein Flug möglich, Sicherheit geht vor. Also ab aufs Motorrad und durch den dampfenden Regenwald. Die Straßen begannen zu trocknen und es war mystisch, durch die Wälder zu kurven. Die Sonne kam heraus und ließ uns unsere Fahrt genießen. Wir machen einen kurzen Stopp am Wildlife Center, um den absolut scheuen Nationalvogel, den Kiwi, zu sehen. Weiter geht es immer Richtung Norden. Im Briefing hatte ich (Michaela ) ein Mittagessen am wunderschönen Lake Mahinapua versprochen. Und das war dann unsere heutige Überraschung: eines unserer legendären Picknicks. Schaut selbst, was Julia gezaubert hat. Ein bisschen Sport tut gut, also versuchten wir uns im Frisbee. Wo die nur herkam? So schön der Platz auch ist, wir müssen weiter. Wir nehmen den wichtigsten Übergang in den Alpen, den Arthur’s Pass, unter die Räder. Dunkle Wolken kommen auf. Aber nur ein paar Tropfen erwischen uns, da wir hier rechtzeitig unseren Kaffee-Stopp haben. So schnell, wie die Wolken kamen, gingen sie auch wieder. Die letzte Etappe soll uns noch die Kraft von Wind und Wasser zeigen. Die raue Westküste beeindruckt uns schon sehr. In Punakaiki, unserem heutigen Ziel, sind wir nur ein paar Schritte vom wilden Wasser entfernt. Ein langer, aber wunderschöner Tag geht zu Ende.
„Das war mein schönster Fahrtag heute!“, sagte Bob beim Abendessen. Aber fangen wir von vorne an. Nach einem leckeren Frühstück im Hotel schwingen wir uns auf unsere Motorräder, nur um 78 Sekunden später wieder abzusteigen. Die berühmten Pancake Rocks sind gleich um die Ecke. Wir spazieren an dem spektakulären Pfad entlang. Das Blowwhole ist heute mit all dem Wind und den Wellen besonders beeindruckend. Zurück auf den Bikes, mit der Regenprinzessin, hält das Wetter sein Versprechen. Doch die Umgebung ist einfach wunderschön. Der Regen verleiht ihr etwas Geheimnisvolles. Und er hört gerade noch rechtzeitig auf, buchstäblich, als wir den Parkplatz von Cape Foulwind erreichen! Wir spazieren den wunderschönen Pfad hinauf und hätten wohl ewig dort verweilen können, um die niedliche Robbenkolonie zu beobachten. Je länger man zu den Felsen hinunterschaut, desto mehr Robben entdeckt man! Und da ist dieses kleine Lächeln, das einem unweigerlich über die Lippen läuft, wenn man sie herumwatscheln sieht. Wir setzen unsere Fahrt entlang der Buller River Gorge fort, eine wunderbare, kurvenreiche Strecke durch die beeindruckende Schlucht! Nach leckeren Sandwiches, Scones und Kaffee geht es weiter zu unserem heutigen Ziel: Nelson. Michaela erwartet uns schon mit einem breiten Lächeln. Dieser wundervolle Tag endet mit einem köstlichen Abendessen! „Das war meine beste Fahrt!“, sagt Bob.
Heute ist ein besonderer Tag: Wir fahren mit dem Schiff von der Süd- auf die Nordinsel. Doch um unsere Fähre zu erreichen, dürfen wir eine der genialsten Straßen der Welt fahren. Den Queen Charlotte Drive. Unsere Wettergöttin (haha, wer das wohl sein mag ;-)) sorgt für strahlend blauen Himmel, der fast schon blind macht. Also los, wir starten unsere Stahlpferde und machen uns auf den Weg. 80 km traumhafte Serpentinen mit bestem Asphalt lassen unsere Motorradherzen höher schlagen. In Havelock warten in einem netten Café an der Ecke freundliche Inhaber, die uns einen schnellen Service bieten. Frisch gestärkt biegen wir nun auf den 40 km langen Queen Charlotte Drive ab. Es erwarten uns eine geniale Landschaft und gefühlte 1000 Kurven. Die Buchten des Marlborough Sounds bieten ein Paradies. Welches wir auch gleich noch von der Fähre aus genießen können. Auch hier haben wir Glück, denn die Cook Strait ist eine der gefährlichsten Meerenge mit heftigen Winden und starken Strömungen. Es wird niemandem schlecht. :-) Nach 3,5 Stunden erreichen wir Wellington, die Hauptstadt von Neuseeland. Wir bleiben zwei Nächte.
Unser zweiter Rasttag steht vor der Türe. Heute in Wellington, der lebendigen Hauptstadt Neuseelands. Doch ganz nach dem Motto: Wer rastet, der rostet sitzen wir bereits um 8.30 Uhr auf den Bikes. Unser heutiges Tagesziel: Das Southward Car Museum! Über 400 wunderschöne Autos, Motorräder und sonstige lustige Gefährte werden hier präsentiert. Weiter gehts auf einer Straße, die einer Achterbahn gleicht. Schmal und gewunden, als könne sie sich nicht ganz entscheiden, in welche Richtung es gehen soll. Bei unserem Lunch-Stop im Wildpark werden wir von einem fröhlichen Pfau unterhalten. Zurück in Wellington bleibt uns der ganz Nachmittag, um die Stadt und das faszinierende Te Papa Museum zu besuchen. Abends gibt es Fish´n Chips! Welch ein wunderschöner Tag, ganz ohne Koffer packen! Das steht morgen früh wieder an, dann geht es in die wunderschöne Art Deco Stadt Napier.
Nach unserem Ruhetag in Wellington sind wir bereit, die Nordinsel zu entdecken! Am Morgen genießen wir die Fahrt hinauf zum Remutaka Hill. Dieser Pass ist besonders bekannt für all die Soldaten, die ihn von ihrem Ausbildungszentrum zum Hafen in Wellington überquerten – ihre letzte Herausforderung vor dem Beginn ihrer Karriere. Eine halbe Stunde später erreichen wir Martinborough, ein Weinparadies und beliebtes Ausflugsziel für die Wellingtoner. Wir genießen eine Tasse Kaffee, bevor wir unsere Fahrt nach Pongaroa fortsetzen, wo Michaela uns mit einem köstlichen Picknick überrascht! Die Landschaft am Morgen erinnert an die Toskana in Italien. Statt der felsigen, schneebedeckten Berge fahren wir durch sanfte grüne Hügel, vorbei an Weinbergen und Apfelplantagen. Die Straße gleicht wieder einer Achterbahn. Was für ein herrlicher Fahrtag! Mit über 400 km abwechslungsreichem Fahrspaß! Am späten Nachmittag erreichen wir Napier, berühmt für seinen Art-déco-Stil. Doch die Dusche muss warten, erst gibts ein Bier. Gemütlich sitzen wir in Motorradhose auf den Chesterfield Sofas und teilen die Highlights des Tages. Einfach schön!
Heute soll es von Napier, wo wir die ersten Sonnenstrahlen des Tages auf der ganzen Welt sehen, nach Rotorua gehen. Damit war es leider auch schon wieder vorbei mit der Sonne. Die Natur braucht den Regen. Und so haben wir den direktesten und sichersten Weg zu unserem heutigen Hotel genommen. Daher habe ich heute leider nicht allzu viele Fotos gemacht. Unsere Gäste genossen dann den schönen, warmen Pool mit Thermalwasser. Denn wir sind hier in einem sehr aktiven geothermalen Gebiet. Zwischen Taupo und Rotorua gibt es mehr als ein Dutzend davon. Wai-o-tapu – das heilige Wasser Es riecht schon sehr nach Schwefel, aber man gewöhnt sich daran. Morgen werden wir uns das nahe gelegene Maori-Dorf Whakarewarewa anschauen.
Heute geht es weiter, hoch hinauf in den Norden, der hier in Neuseeland anders als für uns alle zuhause, näher am Äquator liegt. Es wird dementsprechend immer heißer. Da könnte man doch glatt mal ins Meer springen. Aber halt! Bevor wir die Motoren startet wartet bereits ein Highlight des Tages auf uns! Wir besuchen das Maori Dorf! Faya, eine junge Maori Dame erzählt uns alles über die Kultur ihres Stammes, zeigt uns, wie die Kraft der Natur und die heißen Quellen genutzt werden und auch, wie man früher anhand der heißen Becken das Wetter vorausgesehen hat. Heute, sagt sie, nutzen auch die Maori gewöhnliche Wetter Apps oder schalten die Nachrichten im Radio ein. Zum krönenden Abschluss unserer Führung bewundern wir den Ausbruch des Geysir. Jetzt aber ab aufs bike! Unser Lunch Stop am tollen Flatwhite Cafe liegt direkt am Waihi beach! Und drei Nasen sitzen wenig später mit Nassen Badehosen am Tisch auf der Strandterasse. Nachdem wir lecker geschmaust haben geht es weiter auf schönen Straßen hich zur Coromandel. Manch einer entscheidet sich für einen gemütlichen Nachmittag im Hotel, ein ganz besonders schönes, mitten im Urwald. Der Rest von uns fährt gemeinsam den Hot Water Beach besuchen. Der Tag endet mit einem wundervollen Abendessen und tollen Gesprächen. Wir teilen die besten Momente unserer Tour. Wahnsinn, wie schnell die zwei Wochen vergangen sind! Aber ein Tag bleibt uns noch, hoch nach Auckland! Wir freuen uns drauf!
Für manche ist der heutige Tag ein trauriger, denn es ist ihr letzter in Neuseeland. Bevor es jedoch soweit ist, werden wir entlang der wunderschönen Coromandel-Halbinsel traumhafte Straßen unter die Räder nehmen. Auf der Landkarte sieht die Halbinsel aus wie ein Finger und bietet uns eine 50 km lange, kurvenreiche Strecke, die so nah am Wasser entlangführt, dass man es berühren könnte. In dem gleichnamigen Ort, der im 19. Jahrhundert für Gold- und Kupferabbau das Zentrum war, trinken wir einen Kaffee. Heute sind die Einnahmen dem Tourismus geschuldet. Wir biegen ab, um am Ufer des Firth of Thames zur Kawakawa Bay zu gelangen. Letzter Eiscrème-Stop, dann verschluckt uns der Verkehr von Auckland. Die 1,5 Millionen Einwohner zählende Stadt ist das Endziel einiger aus unserer Gruppe. Es war ein fantastischer letzter Fahrtag, den ich (Michaela) mit euch teilen durfte. Danke für das tolle Teamwork. Wir geben die Motorräder schweren Herzens ab. Wir schwelgen in Erinnerungen und Begeisterung. Doch unser Abschlussessen soll noch ein letzter Höhepunkt sein. Von ganz oben, 326 m im Sky Tower, haben wir eine fantastische Aussicht und unser Dinner ist köstlich. Am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen. Unsere Gäste haben viele verschiedene Pläne auf dem Heimweg. Für unsere Nordland-Gang geht es mit der 5-tägigen Verlängerung weiter. Schau auch hier im neuen Blog wieder rein Eure Tourguides Julia und Michaela Wir sagen Danke für die grandiosen 14 Tage. Wir hatten viel Spaß, noch mehr Lachen und eine schöne Dynamik in der Gruppe. Nach der Tour ist vor der Tour – auf ein Wiedersehen!