NSZ 2601 Neuseeland-Tour

Willkommen zum Start der ersten Edelweiss Tour 2026 – willkommen in Neuseeland 🇳🇿 Heute haben wir unsere Reisegruppe kennengelernt. Einige Teilnehmer kennen wir bereits von früheren Touren, andere durften wir heute ganz neu begrüßen. Wir trafen uns in der Hotellobby und gingen direkt in den Meetingraum – die Neugier auf das, was wir in den nächsten 15 Tagen erleben werden, war groß. Außerdem lud der leichte Regen draußen nicht gerade dazu ein, länger draußen zu bleiben. Aber wir drücken die Daumen, dass sich das Wetter in den kommenden Tagen von seiner besten Seite zeigt. Nach einer herzlichen Begrüßung ging es direkt los mit dem Willkommensbriefing und der Präsentation der Tour. Dabei haben wir die Route und die vielen beeindruckenden Orte vorgestellt, die wir auf dieser Tour besuchen werden. Ich sag es mal so: es geht von einem Highlight zum nächsten, atemberaubende Natur egal wo man hinschaut!!! Und nach all der Theorie war es endlich Zeit für die Übergabe der Motorräder denn die brauchen wir morgen denn da heißt es zum ersten Mal Ladys and Gentleman, please start your engineDoch zuvor hieß es: Motorräder einrichten und alles montieren, was wir für die kommenden Fahrtage benötigen – bevor wir uns zum ersten gemeinsamen Abendessen wieder getroffen haben. Und eines ist jetzt schon klar: Auf dieser Tour werden wir wohl ein paar Kilo zulegen – das Essen war einfach fantastisch! Damit endet unser Welcome Day. Morgen geht es weiter nach Twizel. Bleibt dran/ folgt uns, wenn ihr sehen möchtet, was wir morgen erleben. Eure Tourguides Jan, Domenico & Axel
Erster Tag auf dem Motorrad in Neuseeland! Nach unserem morgendlichen Briefing – welches im leichten Nieselregen stattfand – starteten wir in Christchurch. Die Stadt zu verlassen war ganz einfach: Es war nicht überfüllt, und da es Sonntagmorgen war, gab es überhaupt keinen Verkehr! Kurz hinter der Stadt hörte der Regen auf, und wir fuhren die malerische Summit Road hinauf und genossen unseren ersten richtigen Eindruck vom Motorradfahren in diesem atemberaubenden Land. Von dort aus folgten wir einer wunderschönen Straße, die sich an den Bergen entlang bis zur beeindruckenden Rakaia-Schlucht schlängelte. Ein Fotostopp dort ist Pflicht! Anschließend fuhren wir weiter nach Geraldine, wo wir in einem gut besuchten Hofladen mit Café zu Mittag aßen – es war sehr interessant zu beobachten, wie die Einheimischen und Familien ihren Sonntag genossen. Nach dem Mittagessen fuhren wir zum atemberaubenden Lake Tekapo mit seinem türkisfarbenen Wasser und der weiten Landschaft. Eine Fahrt hinauf zum Gipfel des Mount John belohnte uns mit fantastischen Ausblicken und einem Blick auf die Sternwarte, bevor wir schließlich unser Tagesziel erreichten. Was für ein fantastischer erster Tag auf dem Motorrad in Neuseeland!
Morgens aufzuwachen und den blauen Himmel und die ersten Sonnenstrahlen zu sehen, versprach einen vielversprechenden Tag. Zahlreiche Highlights wie der Lindis Pass, Bungee-Jumping, Queenstown und der Lake Wakatipu erwiesen sich als wunderschön! Und zwischendurch war das Fahren einfach atemberaubend! Erwähnenswert ist auch, dass diese Gruppe wirklich fantastisch ist! Nette Leute mit einem guten Sinn für Humor und großartigen Fahrkünsten!
Heute gab es ein sehr frühes Frühstück, da wir so schnell wie möglich aufbrechen wollten. Wir mussten nämlich ein Boot erreichen. Dieses Boot brachte uns in den Milford Sound, das achte Naturwunder der Welt! Vor Millionen von Jahren von Gletschern geformt, ist er Heimat von Delfinen, Robben und Pinguinen. Von den steilen Klippen stürzen unzählige Wasserfälle Hunderte von Metern in die Tiefe. Was für ein atemberaubender Ort! Nach unserer Rückkehr nach Te Anau genossen wir ein entspanntes Mittagessen, bevor wir wieder auf die Motorräder stiegen. Am Nachmittag führte uns die Straße entlang des wunderschönen Lake Wakatipu. Endlose Kurven und traumhafte Ausblicke begleiteten uns bis nach Queenstown. Wir kamen am späten Nachmittag in Queenstown an, gerade rechtzeitig, um die lebhafte Atmosphäre der Stadt zu genießen. Heute Abend erwartet uns ein wohlverdientes Abendessen im Stadtzentrum, direkt an der wunderschönen Seepromenade!
Heute unternahmen wir eine kurze Runde. Wir folgten der malerischen Straße am Lake Wakatipu entlang (mit ein paar Fotostopps) nach Glenorchy, wo wir eine Kaffeepause einlegten. Zurück in Queenstown aßen wir zu Mittag und wechselten dann vom Motorradfahren zum puren Adrenalinrausch mit einer Fahrt auf dem berühmten Shotover Jet – ein rasantes und aufregendes Erlebnis durch enge Schluchten und kristallklares Wasser. Nach unserer Rückkehr ins Hotel war es Zeit, es etwas ruhiger angehen zu lassen und neue Energie zu tanken. Wir ruhen uns heute Nachmittag ein wenig aus, um für morgen gerüstet zu sein, das einen längeren und anspruchsvolleren Fahrtag verspricht!
Dreihundertvierzig Kilometer pures Fahrvergnügen! Wir verließen Queenstown am Morgen und fuhren Richtung Fox Glacier, wohl wissend, dass es ein langer, aber lohnender Tag werden würde. Wir passierten das charmante historische Städtchen Arrowtown, bevor wir die Crown Range hinauffuhren – kurvenreich, malerisch und ein absolutes Vergnügen. Ein Kaffeestopp in Cardrona war Pflicht, wo wir eines der ältesten Hotels Neuseelands besuchten. Von dort schlängelte sich die Straße wunderschön am Ufer des atemberaubenden Lake Hawea entlang, mit endlosen Ausblicken und sanften Kurven, bis wir zum Mittagessen anhielten. Am Nachmittag ging es weiter Richtung wilder Westküste. Die Straße schlängelte sich durch dichten Wald, wurde schmaler und anspruchsvoller, bevor wir schließlich die Küste erreichten. Dort angekommen, war ein Fotostopp unvermeidlich – unberührter Ozean und Natur pur! Ein langer Tag auf dem Motorrad, aber einer voller unvergesslicher Straßen und Landschaften!
Wir verließen Fox Glacier am Morgen und fuhren weiter nordwärts entlang der rauen Westküste durch abwechslungsreiche Landschaften. Bevor wir ins Landesinnere abbogen, machten wir in Hokitika, einem entspannten Küstenort, Mittagspause. Am Nachmittag führte die Straße hinauf zum Arthur’s Pass, einer der landschaftlich schönsten Bergüberquerungen Neuseelands. Enge Kurven, weite, geschwungene Abschnitte und eine dramatische Alpenkulisse, ein absolutes Highlight für jeden Motorradfahrer. Während unserer Kaffeepause hatten wir das Glück, einige Keas zu entdecken, die neugierigen Alpenpapageien, die in dieser Gegend leben. Anschließend fuhren wir wieder hinab zur Westküste und weiter nordwärts nach Punakaiki. Die letzten Kilometer verliefen direkt am Meer entlang, und unser Tag endete in einem Hotel am Strand – das Rauschen der Wellen als perfekte Untermalung nach einem langen Tag auf dem Motorrad!
Wir verließen Punakaiki und schon nach wenigen hundert Metern war es Zeit für einen Stopp, um eines der Highlights des Tages zu bewundern: die berühmten Pancake Rocks. Hier konnten wir die Wellen beobachten, die durch die Geysire brachen – ein wahrhaft einzigartiges und unvergessliches Naturschauspiel! Von dort aus ging es weiter zum Cape Foulwind, wo wir die Robbenkolonie besuchten und die Tiere beim Entspannen auf den Felsen direkt über dem Meer beobachteten. Diese Küste ist wirklich wild und unberührt! Zurück auf unseren Motorrädern fuhren wir in den beeindruckenden Buller River Canyon ein, umgeben von steilen Klippen und reißendem Wasser. Jan erwartete uns dort mit einem Picknick – die perfekte Mittagspause. Am Nachmittag folgte die Straße dem Fluss ins Landesinnere, sanfte Kurven und wunderschöne Landschaften führten uns bis nach Nelson, wo wir später am Tag ankamen und den Abend nach einem weiteren erlebnisreichen Tag auf der Straße genießen konnten!
Tag 9 – Abschied Von Der Südinsel Es ist Tag 9, und wir sagen Auf Wiedersehen zur Südinsel von Neuseeland. Mit der Fähre geht es nach Wellington. So ließe sich dieser Tag wohl auf die kürzestmögliche Weise beschreiben. Aber nicht mit uns. Denn auch wenn der Tag nur 110 Kilometer umfasste, war er ein echtes Sahnestück des gepflegten Motorradfahrens. Allein die Strecke von Nelson nach Havelock wäre es wert gewesen, den ganzen Tag rauf und runter zu fahren. Sie zählt zu den schönsten und qualitativ besten Straßen der Südinsel. Eine Kurve reiht sich an die nächste – und das an einem Sonntag. Bedeutet: keine LKWs, kein Verkehr. Kurz gesagt: Kurvenlegen auf höchstem Niveau, durchaus vergleichbar mit dem Passo Gavia. In Havelock angekommen, gab es erst einmal einen Kaffee, um diesen Traum von einer Straße noch einmal Revue passieren zu lassen. Von dort aus ging es weiter auf den Queen Charlotte Drive nach Picton. Auf nur 40 Kilometern bringt er gefühlt doppelt so viele Kurven mit sich wie die Strecke zuvor. Und als wäre das nicht genug, kommt diese unbeschreiblich schöne Landschaft entlang des Mahakipawa Arms hinzu – eine Mischung aus norwegischem Fjordgefühl und Urwald, geprägt durch die üppige Vegetation. Wie Ihr sehen könnt sind wir des Öfteren stehen geblieben und haben diese traumhafte Landschaft einfach nur genossen In Picton angekommen, ging es nach der Mittagspause auf die Fähre, die uns über die Cook Strait nach Wellington brachte. Auch das war ein Highlight für sich, denn die 3,5-stündige Überfahrt hat landschaftlich so einiges zu bieten. Ein traumhafter Tag geht zu Ende – gekrönt von einem gemeinsamen, leckeren Abendessen. Ich würde sagen: der perfekte Abschluss für die Südinsel. Morgen ist Rest Day. Einige werden sich die Stadt anschauen, andere die Umgebung von Wellington mit dem Motorrad erkunden. Ihr seht: Bei uns wird es nicht langweilig. Deshalb geht es jetzt ins Bett, denn der nächste Tag ist gar nicht mehr so weit weg. Bis morgen Euer New Zealand Tour Guide Team Jan, Domenico und Axel
Einige von uns haben Wäsche gewaschen, andere haben ausgeschlafen und sind einkaufen gegangen. Wir haben den örtlichen Harley-Davidson-Händler besucht und auch das Te Papa Museum (Nationalmuseum für Geschichte). Und eine Gruppe hat eine Ausfahrt gemacht. Alle hatten einen tollen Tag!
Goodbye Wellington – du hast uns gutgetan! Unser Ziel heute: Napier. Also, auf geht’s – Ladies and Gentlemen, startet die Motoren, unsere Reise geht weiter. Leider begann der Tag im Regen, und dieser begleitete uns bis hinauf zum Remutaka Hill View Point. Von hier aus hat man normalerweise einen traumhaften Ausblick auf beide Seiten des Passes. Zwar ist der Pass nicht besonders hoch, aber dafür wunderschön zu fahren. Nach einem kurzen Fotostopp ging es weiter nach Martinborough, wo wir uns einen richtig guten Kaffee mehr als verdient hatten. Aufgewärmt und ein wenig trockener führte uns die Route anschließend durch die Weinbaugebiete der Region. Diese verschwanden nach nicht allzu langer Fahrt im Rückspiegel, und wir fanden uns mitten in der typischen Schaffarmlandschaft wieder – unterwegs auf kleinen, kurvenreichen Straßen. Ein absoluter Traum! Ab hier war es zu etwa 50 % trocken, und dem Fahrspaß stand nichts mehr im Wege. Und dann? Dann gab es eine echte Überraschung: Jan – mit dem wirklich keiner unserer Kunden gerechnet hatte. Er war heute flott unterwegs und servierte uns bei strahlendem Sonnenschein ein Picknick im Herzen der „Metropole“ Pongoroa. Ein genialer Moment, denn der ein oder andere hatte inzwischen ordentlich Hunger – was bei einem fast 418 km langen Fahrtag auch absolut verständlich ist. Gut gestärkt ging es weiter zum nächsten Highlight: Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokaihenuakitanatahu – ja, richtig gelesen, kein Schreibfehler! Hier unten nehmen sie das mit dem längsten Ortsnamen der Welt wirklich ernst. Ganze 85 Buchstaben. Gesehen, bewundert und natürlich versucht auszusprechen – leider ohne Erfolg. 😅 Dann hieß es wieder aufbrechen, denn fast 200 km lagen noch vor uns bis zum heutigen Tagesziel. Und wenn alles so klappt, wie wir hoffen, bleibt es in Napier trocken. Das wäre perfekt, denn der Architekt Louis Hay hat sich hier mit seinem Jugendstil – unter Einbezug von Maori-Stilelementen – verewigt. Absolut sehenswert! Ein intensiver und langer Fahrtag neigt sich dem Ende zu. Und jetzt fehlen uns nur noch drei Dinge: - eine Dusche - ein leckeres Abendessen -und ein bequemes Bett Also dann, wir lassen es uns jetzt schmecken und freuen uns darauf, euch morgen wieder hier zu sehen. Euer Tourguide-Team Jan, Domenico und Axel
Wir verließen Napier morgens bei bewölktem Himmel, Regen drohte in der Ferne, und bogen bald auf die legendäre Gentle Annie Road ein – ein wahrer Traum für Motorradfahrer mit endlosen Kurven, sanften Hügeln und weiten Ausblicken! Gerade als wir dachten, es könnte nicht typisch neuseeländischer sein, blockierte eine riesige Schafherde die Straße. So bahnten wir uns langsam unseren Weg durch Tausende von wolligen Tieren – ein lustiges und unvergessliches Erlebnis! Wir machten Mittagspause im Militärmuseum, ein idealer Ort für eine Pause, bevor es wieder auf die Motorräder ging. Am Nachmittag fuhren wir auf die berühmte Desert Road und durchquerten eine karge Vulkanlandschaft auf dem Weg nach Taupō, das am Ufer seines wunderschönen Vulkansees liegt. Nach einem kurzen Kaffee- und Fotostopp ging die Route weiter Richtung Rotorua auf ruhigen Nebenstraßen, die sich durch Wälder und offene Landschaft schlängelten. Das Wetter besserte sich im Laufe des Tages und belohnte uns mit besserem Licht und klareren Aussichten: ein perfekter Abschluss eines unvergesslichen Tages auf der Straße.
In Rotorua aufzuwachen ist immer etwas Besonderes, denn der Schwefelgeruch liegt in der Luft. Begleitet von der Sonne starten wir zu einem neuen Abenteuer. Erster Halt: eine der vielen Kiwiplantagen. Millionen dieser Vitamin-C-Bomben wachsen hier. Kaffee am Meer und natürlich ein erfrischendes Bad! Herrlich! Danach geht es zum Strand mit den heißen Quellen, die aber wegen der Flut nicht zugänglich sind. Kein Problem, ein Mittagessen am Strand ist auch eine hervorragende Alternative! Der Blick von der Cathedral Cove ist atemberaubend. Man fühlt sich wie in Tahiti! Ein weiterer Tag im Paradies!
Wir verließen Tairua am Morgen zu unserem letzten Tag auf den Motorrädern und folgten der atemberaubenden Küstenstraße rund um die Coromandel-Halbinsel. Kilometer für Kilometer bot die Straße wunderschöne Kurven und fantastische Ausblicke auf den Ozean, begleitet von perfektem Wetter. Nach einem obligatorischen Fotostopp legten wir in Coromandel eine entspannte Kaffeepause ein, bevor wir unsere Reise entlang der Halbinsel fortsetzten. Das Mittagessen gab es auf halber Strecke, und am Nachmittag nahmen wir die letzte Etappe auf dem Highway in Angriff und bahnten uns vorsichtig unseren Weg durch den Berufsverkehr von Auckland, bevor wir unser Ziel erreichten. Doch der Tag war noch nicht vorbei – am Abend genossen wir ein besonderes Abendessen mit einem spektakulären Blick über die Stadt im höchsten Restaurant des Sky Towers! Vielen Dank an alle, die Teil dieser unglaublichen Reise waren. Es war uns ein großes Vergnügen, gemeinsam zu fahren und so viele unvergessliche Momente unterwegs zu teilen. Wir hoffen, euch schon bald wieder auf einer Edelweiss Bike Travel Tour begrüßen zu dürfen – bis dahin: Fahrt vorsichtig und lasst das Abenteuer nicht in Vergessenheit geraten! Eure Tourguides Axel, Jan und Domenico