Andalusien Kurven und Kultur CSS2601

Der erste Tag der Tour hat begonnen und während große Teile der Gruppe noch bei der Anreise sind gehen Alberto, Harald und der Tourguide Holger auf Entdeckungstour in Malaga. Nachdem wir uns das Treiben in der Markthalle ein wenig angesehen haben erklimmen wir den Berg über Malaga zu der Festung Gibralfaro wo wir den hervorragenden Ausblick genießen. Anschließend geht es über weitere Teile der Festung zum Geburtshaus von Picasso und einige kleine idyllische spanische Plätze bis wir ach dem Besuch der Kathedrale am späten Nachmittag ins Hotel zurückkehren. Nachdem auch der Rest der Gruppe eingetroffen ist halten wir das Welcome Briefing ab übergeben die Bikes und genießen anschließend ein hervorragendes Abendessen. Wir sind alle schon gespannt auf den ersten Fahrtag morgen und fallen voller frohe Erwartung in unsere Kissen.
Wir hören die Wellen auf den Strand vor unserer Hoteltür rollen als unser Tag beginnt. Es ist kaum Verkehr in der Stadt und obwohl es leider noch etwas bewölkt ist, können wir es kaum erwarten in unser Abenteuer zu starten. Wir nehmen die Autobahn um Malaga schnell hinter uns zu lassen und nach wenigen Kilometern beginnen wir den Kurvigen Aufstieg in die Montes de Malaga. Wir wagen einen letzten Blick zurück und grooven uns auf unsere Bikes ein. Die Strecke ist perfekt um sich an die neuen Bikes zu gewöhnen. Pünktlich zur Mittagszeit lässt sich dann auch die Sonne blicken. Kein Wunder immerhin sind wir an der Costa del Sol und ein Mittagessen am Strand ist pflicht. Den Nachmittag vetreiben wir uns mit einem Tänzchen auf den kurvigen Straßen in den Bergen westlich der Sierra Nevada. Dafür sind wir gekommen. Und so geht es kurve für kurve, Bergdorf für Bergdorf unserem ersten Ziel entgegen, Granada. Wir erreichen unser Hotel früh genug um noch ein wenig die Altstadt zu erkunden. Für die Alhambra nehmen wir uns morgen ausgiebig Zeit. Ein fabelhafter erster Fahrtag neigt sich dem Ende.
Der heutige Tag begann erst einmal ohne Motorrad. Unsere Gruppe hat sich aufgemacht um die prächtige Alhambra zu besichtigen. Nach einem eindrucksvollen Vormittag begannen wir dann mit dem üblichen Briefing für die heute etwas kürzere Tour. Nach den ersten Kurven hielten wir jedoch wieder an weil wir mit einem hervorragenden Picknick von Tom zwischen den Olivenbäumen überrascht wurden. So gestärkt setzten wir unsere Fahrt für den Rest des Nachmittags fort und erreichten, nachdem wir von einer Ziegenherde und einem kurzen Kaffee aufgehalten wurden schließlich unsere nicht weniger prächtige Unterkunft im Parador de Jaen. Bei einem üppigen Abendessen lassen wir den Tag ausklingen und schauen voller Spannung auf morgen.
Wir fühlen uns wie Könige als wir am morgen von unseren Balkonen in die Hügel rund um Jaen schauen. Es fällt uns fast ein wenig schwer diesen Ort verlassen zu müssen, aber der Plan für heute klingt Verlockend. Also rauf aufs Motorrad und los. Unsere Fahrt am morgen führt uns auf kurvigen, teils sehr engen Haupt und Nebenstraßen durch scheinbar Endlose Olivenhaine. Nach einiger Zeit erreichen wir einen kleinen Ort namens Alcala La Real. Schon von weitem fällt uns die mächtige Burganlage auf, welche hoch über der Stadt thront. Die Fortaleza de La Mota ist unser Highlight des Tages und wir haben genug Zeit um diesen Imposanten Ort ausgiebig zu erkunden. Nach dem Mittagessen bleiben wir auf kurvigen Nebenstrecken. Unvergessen ist der Blick hinunter auf den Embalse de Iznajar. Unser Ziel heute ist Antequera, das Herz Andalusiens. Ein weiterer Tag im Motorrad Paradies Andalusien neigt sich dem Ende. Wir sind schon gespannt was morgen auf uns wartet.
Gestern sind wir in Sevilla angekommen, diese Stadt ist zu groß und zu faszinierend um ihr nach einer Nacht bereits wieder den Rücken zu kehren. Heute ist unser erster Rasttag der Tour. Kein Kofferpacken, kein frühes Aufstehen. Heute lassen wir es ruhig angehen. Nördlich der Stadt gibt es viele kurvige Straßen die Entdeckt werden wollen. Und während einige mit unserem Guide Holger zu einer gemütlichen Tour Aufbrechen, machen andere sich auf den Weg mit Thomas die Stadt und einige ihrer Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Ein paar von uns treffen Freunde und wieder andere ziehen auf eigene Faust los. Es ist also für jeden etwas dabei. Am Abend treffen wir uns alle wieder um etwas zu erleben das bei keinem Besuch in Sevilla fehlen darf. In einem kleinen Stadtteil Theater besuchen wir eine echt Authentische Flamenco show. Besser kann ein Tag Sevilla nicht enden.
Nachdem wir uns als Motto heute gewählt haben durch das andalusische Wilde zu fahren hat uns Mutter Natur gleich am ersten Aussichtspunkt ihre Macht gezeigt und hat uns mit der einer großen Wolke die Aussicht etwas eingeschränkt. Auch im weiteren Verlauf der wunderbar urigen abgelegenen Strecke konnten wir immer wieder die Reste der Stürme der vergangenen Wochen in Form von Erdrutschen neben und manchmal auch auf der Straße erfahren. Die weiteren Aussichtspunkte lieferten dann eine doch etwas bessere Sicht bis wir schließlich unser Mittagsziel erreichten. Obwohl die Mittagspause etwas länger ausgefallen ist als wir dachten und auch in der zweiten Tageshälfte einige Straßen wegen der vergangenen Stürme nicht im besten Zustand waren erreichten wir planmäßig unser Ziel im wunderschönen Hotel in Sevilla. Bei einem hervorragenden Abendessen feierten wir dann den glücklichen Ausgang des Tages ehrten einen altgedienten Edelweiß Veteranen. Die Optionen für den morgigen Tag sind jetzt klar und wir sind schon gespannt was der Tag bringen wird.
Nachdem wir Sevilla gestern so ausgiebig, wie an einem Tag möglich, erkundet haben ist es wieder Zeit für etwas mehr Ruhe. Flaches Land und Stadverkehr ade, Berge wir kommen. Die Lage unseres Hotels macht es uns möglich den morgendlichen Stadtverkehr recht schnell hinter uns zu lassen und schon bald geht auf kleinen wenig befahrenen, wenn auch holperigen Seitenstraßen wieder seinen gewohnten Gang. Naja zumindest beinahe. Irgendwie ist das Thema Parkplatzsuche heute irgendwie verhext😉 Unser Highlight des Tages ist Arcos de la Frontera, das erklimmen des höchsten Punktes dieser Stadt, mit dem Motorrad und der Weg hinunter verlangen uns einiges ab. Und gehört definitiv zu den Eindringlichsten Erfahrungen dieser Tour. Nach dem Mittagessen gibt es kaum noch ein gerades stück Straße und so schlängeln wir uns durch die Berge unserem Ziel Entgegen. Die Unwetter der vergangenen Monate haben ihre Spuren an den Straßen hinterlassen Und so müssen wir ein klein wenig Improvisieren um unser Ziel Ronda rechtzeitig zu erreichen, was uns schlussendlich auch gelingt. Und so lassen wir den Tag in unserem Gemütlichen Hotel Umgeben von Palmen und Vogelgezwitscher ausklingen.
Heute ist der zweite Rasttag unserer Tour und Ronda ist es durchaus Wert erkundet zu werden. Glücklicherweise ist es klein genug das auch noch genug Zeit bleibt um die berühmten Straßen in der Region ausgiebig zu genießen. Und so brechen wir am morgen zunächst zu einer längeren Fahrt durch die Sierra de Grazalema auf. Die Straßen sind meist schmal, leer und die Kurven in den Kurven haben selbst Kurven, es ist ein Traum. Und so geht es entlang von Schluchten, weißen Dörfern und Korkeichenwäldern durch die Berge der Region. Zur Mittagszeit treffen wir Holger wieder der ein kleines Picknick für uns vorbereitet hat. In Grazalema selbst genießen wir das Flair eines Spanischen Bergdorfes bevor wir uns schließlich auf den Rückweg machen. Am Nachmittag haben wir alle Zeit der Welt um Ausgiebig Ronda zu erkunden. Bei einem gemeinsamen Abendessen lassen wir den Tag Ausklingen.
Der letzte Tag der Tour ist angebrochen und wir machen uns auf zu einer Runde durch die Berge ans Meer und über eine der schönsten Motorradstrecken in Spanien zurück nach Ronda. Hier bekamen wir nicht nur wunderbare Kurven geboten sondern auch Kontakt zur lokalen Bevölkerung. Nachdem der erste Kaffeestop etwas kürzer ausgefallen ist haben wir unser Mittags Ziel bei Ronda schon zeitig erreicht. Frisch gestärkt gingen wir das letzte Stück in dem schroffen Bergland zwischen Ronda und Malaga an. Nach zwei ungeplanten Stopps erreichten wir dann wieder das Meer und genossen wunderbare Ausblicke bis wir das weiße Bergdorf Mijas erreichten. Nach einem letzten gemeinsamen Kaffee und Kuchen legten wir das letzte Stück bis zum Stadthotel in Malaga zügig zurück wo wir dann bei einem hervorragenden Abendessen die gelungene Tour feierten und über zukünftige Pläne sinnierten. Tom und Holger sagen danke für diese schönen Tage und hoffen alle einmal wieder auf einer der nächsten Touren begrüßen zu dürfen.