SPT26032 Southern Italy Deluxe

Alles ist bereit, um die Reise zu beginnen. Wie alle Edelweiss Touren startet selbstverständlich auch diese mit einem Wecome Briefing. Die Terrasse mit ihrem Ausblick auf Roms Vorstadt bietet hierfür das perfekte Ambiente. Selbstverständlich stehen auch die Motorräder bereits in der Garage für die Fahrer bereit. Ray & Cindy, Todd & Lori, Chuck und George kommen ebenfalls gerade an.
Unser erster Fahrtag führt uns bei schönstem Sonnenschein aus dem verkehrsreichen Rom hinaus zum Lago Albano, an dem wir für einen ersten Fotostopp anhalten. Die gegenüberliegende Uferseite eröffnet uns den Blick auf die ehemalige Sommerresidenz des Papstes. Seit Papst Franziskus, der dort seine Ferien nicht verbringen wollte, wird dieses Gebäude aber nurmehr als Museum genutzt. Aber in jedem Fall ein toller Ausblick. Nach der Autobahnfahrt aus Rom heraus fahren wir mit unseren Motorrädern im Anschluss über die kurvenreichen Straßen der Monti Lepini zum Santuario Madonna della Cività hinauf. Was für ein Fest für die Augen diese Aussicht bis zum Meer ist! Am Nachmittag umfahren wir die Großstadt Neapel, werfen einen Blick auf den Vulkan Vesuv und erreichen dann das berühmte Pompei.
Unser geplanter früher Start in den Tag verschob sich ein wenig durch dunkle Regenwolken am Himmel. Aber wir sind ja flexibel mit unserer kleinen Gruppe. Am späteren Morgen versprach der Wetterbericht, dass die Sonne wieder hinter den Wolken hervor kommen würde. Und so kam es auch. So genossen wir unsere Fahrt zur Amalfiküste zwar etwas später, dafür aber mit bestem Wetter. Hey, wir sind in Italien! Da gehört ein Eis zum selbstverständlich zum guten Ton! Entlang des südlichen Teils unserer Route fanden wir ein in die Felsen gebautes Restaurant, auf dessen Terrasse wir die einzigartige Aussicht auf die Amalfiküste entspannt genießen konnten. Am Ende der Fahrt empfingen uns Pompeii und der Vesuv im Hintergrund mit einem tollen Sonnenuntergang.
Das Wetter versprach heute, besten Sonnenschein zu liefern. Und so schwangen wir uns in Pompeii wieder in die Sättel unserer Motorräder, um weiter zu unser nächsten Destination zu ziehen. Ein kurzes Stück Autobahn nahm uns den Verkehr aus dem Weg und kurze Zeit später erreichten wir Paestum, die 2600 Jahre alte Ausgrabungsstätte mit den sehr gut erhaltenen griechischen und römischen Tempeln. Relativ nahe bei den Tempeln befinden sich mehrere Farmen mit Wasserbüffeln. Dort wird der berühmte Büffelmozzarella hergestellt. Imposante Tiere, die ganz nach südländischer Manier gerade ihre Siesta zu halten schienen. Heute am 1. Mai ist überall viel los und so zogen wir uns für unser Mittagessen wieder die Einsamkeit der Berge zurück. In unserem Restaurant wurde auch gleich "angegrillt" und nach den leckeren Antipasti gab es zusätzlich Leckeres vom Grill. Unsere Route führte uns weiter entlang der atemberaubenden Küste des Tyrrhenischen Meeres bis nach Maratea. Und von unserem sehr schönen Hotel aus bot sich schon heute die Aussicht auf das Highlight zu Beginn des morgigen Fahrtages.
Heute Morgen wollte keiner in unserer Gruppe so recht das Hotel verlassen. Es war einfach zu schön dort. Und doch übte der Blick von der Frühstücksterrasse auf die riesige Statue des Cristo Redentore eine magische Anziehungskraft auf uns aus. Es zog uns schlussendlich doch hinaus zu den Motorrädern und wir schraubten uns auf der kurvenreichen Straße bis auf den Gipfel hinauf. Der unglaubliche Ausblick war unsere Trophäe. Entlang der Küste kamen wir anschließend durch den kleinen Ort Diamante, der für seine vielen Kunstwerke an den Hauswänden bekannt ist. Wir stärkten uns mit Espresso und Gelato und danach ging es weiter nach Tropea. Gegen Abend brachte uns ein Shuttlebus dann zum Abendessen in die Altstadt von Tropea.
Es wird Zeit die Motoren zu starten! Wir verlassen heute das Festland und rollen vom italienischen Stiefel rüber auf die sizilianische Insel. Gerade rechtzeitig für die Kaffeepause checken wir auf der Fähre ein. Gleich hinter der Stadt Messina geht es auf kurvenreicher Strecke hinauf in die Berge, wo wir uns bei Don Minico ein riesiges Sandwich teilen. Weiter gehts auf schwindelerregend kurvigen Sträßchen durchs sizilianische Bergland. Kaum ein Auto begegnet uns so dass wir völlig entspannt die Landschaft bewundern können. Dies gelingt uns besonders beim Anblick des Respekt einflößenden Vulkan Ätna.
Der Vulkan Ätna hat uns schon besonders beeindruckt. Selbstverständlich werden wir an unserem Rasttag in Taormina nicht bequem die Füße ausstrecken. Wir wollen sie heute alle wagen - die Fahrt hinauf zum Ätna! Oben angekommen, fahren wir mit der Gondel noch etwas weiter hinauf um die Aussicht mit einem Foto festzuhalten. Nachmittags besuchen wir die Stadt Taormina hoch oben auf dem Felsen und den Abend lassen wir mit einem gemütlichen Abendessen ausklingen.
Solange wir uns in der näheren Umgebung der Südostküste Siziliens befinden, begleitet uns der Anblick des Äntnas. Nach jeder Biegung scheint er sein Aussehen zu ändern. Wir erwischen das Foto gerade, aks er noch seinen "Hut" auf hat. Anschließend fahen wir durch die beiden Naturparks Nebrodi und Madonie Richtung Cefalù an der Nordküste Siziliens. Der Tag entpuppt sich als reine Genussfahrt mit atemberaubenden Aussichten auf Dörfer, die sich an die Felsen schmiegen und weitreichende Hügellandschaft, die aktuell vor blühenden Pflanzen geradezu übersäht ist. Fantastusche Kurvenstraßen begleiten uns den ganzen Tag über.
Heute stehen die Burg von Caccamo Corleone und das Valle dei Templi auf dem Fahrplan. Und dazwischen genießen wir die bewaldeten Straßen des Bosco della Ficuzza. Mittags kehren wur bei "Mama" ein. Wir müssen aufpassen, nicht zu viel zu essen, denn es kommt ein Tellerchen nach dem anderen auf den Tisch und ohne Frage schmeckt alles so verführerisch lecker. Abends gebießen wir entspannt die Terrasse am Pool unseres gemütlichen Hotels.