Griechenlands schönste Strassen BOG2601

Willkommen in Athen, der Wiege der westlichen Zivilisation! Die Gruppe ist angekommen, wir haben uns im Hotel zur Begrüßung versammelt, die Motorradübergabe durchgeführt und unser erstes gemeinsames Abendessen genossen. Jetzt brennen wir alle darauf, endlich loszufahren – und die Wettervorhersage für morgen ist einfach fantastisch!
Ab auf die Straße! Athen an einem Werktag zu verlassen ist wegen des Verkehrs nie einfach, aber glücklicherweise lag unser Hotel direkt an der Autobahn. Sobald wir diese verlassen hatten, verschwand der Verkehr wie von Zauberhand und wir genossen die kurvenreichen Straßen am Nordufer des Golfs von Korinth. Nach einer Kaffeepause in einem kleinen Dorf und einem Fotostopp mit Blick auf das Meer und die zerklüftete Küste war es Zeit für das Mittagessen – wo wir den ersten griechischen Salat der Tour probierten. So lecker! Zurück auf den kurvenreichen Nebenstraßen mit fast keinem Verkehr war unser nächster Halt das antike Kloster Hosios Loukas, ein UNESCO-Weltkulturerbe, gefolgt von etwas noch Älterem: den Ruinen von Delphi. Für die alten Griechen war dies der „Nabel der Welt“, ein heiliger Ort und die Heimat des berühmten Orakels von Apollo! Von dort war es nur noch eine kurze Fahrt zum Hotel. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, war das Wetter herrlich... was für ein fantastischer Tag!
🏍️ Throttle Through Time: From Spartan Legends to Silent Summits Der zweite Tag unserer Motorradtour durch Griechenland hatte alles, was man sich wünschen kann: kurvenreiche Bergstraßen, dichte Wälder, weite Täler – und eine Reise durch die Geschichte. Am Morgen starteten wir in Arachova am Fuße des Parnassus. Schon die ersten Kilometer fühlten sich an wie gemacht fürs Motorrad: saubere Kurven, griffiger Asphalt und immer wieder beeindruckende Ausblicke. Unser erster Stopp in Amfiklia brachte nicht nur guten Kaffee, sondern auch ein Gefühl für die Ruhe dieser Region, die schon in der Antike eine wichtige Verbindung zwischen Nord- und Südgriechenland darstellte. Weiter ging es hinunter ins Tal zu den Thermopylae, Schauplatz der berühmten Schlacht bei den Thermopylen. Hier stellte sich Leonidas I mit seinen Truppen der Übermacht von Xerxes I entgegen. Heute wirkt der Ort ruhig, doch die historische Bedeutung ist allgegenwärtig. Zur Mittagszeit kehrten wir auf dem Weg ins Pindusgebirge in eine traditionelle Taverne ein. Neben hervorragendem Essen entstand eine kurze, aber lebhafte Diskussion: Gehören Zwiebeln in den griechischen Salat – ja oder nein? Eine klare Antwort gab es nicht, aber viel zu lachen. Am Nachmittag wurde die Landschaft wilder, die Straßen schmaler und die Kurven intensiver. Schließlich erreichten wir den Plastira-See, eingebettet in eine beeindruckende Bergkulisse – ein perfekter Ort, um den Fahrtag ausklingen zu lassen. Unser Tagesziel Kalyvia Pezoulas empfing uns entspannt und ruhig. Beim Abendessen zeigte sich erneut die griechische Großzügigkeit: Die Portionen waren so üppig, dass wir uns kurzerhand einen Doggy Bag mitgeben ließen – zur Freude einiger Katzen und einer Hundemama, die wir später damit versorgen konnten. Jetzt sitze ich vor dem knisternden Kamin in unserem Hotelzimmer, draußen kühle Bergluft, drinnen wohlige Wärme, und lasse den Tag Revue passieren. Griechenland ist mehr als Inseln und Strände. Wer sich auf das Festland begibt, entdeckt eine wilde, ursprüngliche Landschaft voller Geschichte – und Straßen, die wie geschaffen sind für Motorräder.
Von Kalivia nach Metsovo: Heute stand keine lange Fahrt an, aber dafür einer der absoluten Höhepunkte der Tour: die atemberaubenden Felsen von Meteora mit den Klöstern, die förmlich auf ihren Gipfeln thronen. Unser erster Stopp war in Pyli, wo wir bei einem Kaffee die beeindruckende Brücke bewunderten, bevor es über kurvige Nebenstraßen weiter Richtung Meteora ging. Wir hatten großes Glück: An einer Stelle sah es so aus, als ob die Straße nach einer Überschwemmung gerade erst wieder geöffnet worden war; die Reparaturarbeiten waren noch in vollem Gange! In Meteora angekommen, besichtigten wir das Kloster Agios Stefanos, das am einfachsten über eine Brücke zu erreichen ist (ganz ohne unzählige Treppenstufen!). Dort wartete auch eine Überraschung auf uns: Julia hatte ein köstliches Picknick mit Aussicht vorbereitet! Nach dem Tankstopp nahmen wir die kurvenreiche Straße nach Metsovo in Angriff. Leider war die Strecke über den Katara-Pass gesperrt, sodass wir für die letzten Kilometer auf die Autobahn ausweichen mussten. Heute Abend gibt es Pizza und Pasta in der Stadt!
Heute drehte sich alles um die raue Schönheit des nördlichen Pindos-Gebirges, auch wenn die Natur beschlossen hatte, uns auf die Probe zu stellen! Es regnete einen Großteil des Tages, was die Fahrt definitiv anspruchsvoller machte. Der nasse Asphalt auf den kurvigen Bergstraßen erforderte zusätzliche Konzentration und eine ruhige Hand, aber wir waren erfahren genug! Nach einem kurzen Stück auf der A2 erkundeten wir die wunderschönen kleinen Straßen von Zagori, machten eine Kaffeepause und fotografierten eine der berühmten Steinbrücken. Trotz des Wetters erreichten wir unser Hauptziel: die Vikos-Schlucht. Gemessen an ihrer Breite ist sie die tiefste Schlucht der Welt! Selbst mit den Wolken war der Blick auf den Fluss 500 m unter uns atemberaubend. Diese Gegend ist eine der wildesten in Griechenland – die Heimat von Bären, Wölfen und Luchsen. Nach einem guten Mittagessen in Monodendri machten wir uns auf den Rückweg und hielten für ein letztes Foto an, um den wunderschönen Pamvotida-See zu bewundern. Wir kamen nass, aber glücklich zurück nach Metsovo!
Unsere heutige Etappe führte uns aus dem wunderschönen Pindus Gebirge bis hinunter an das Ionische Meer auf die Insel Lefkada — und zeigte einmal mehr, warum Griechenland ein echtes Paradies für Motorradfahrer ist. Schon kurz nach dem Start leuchtete der Straßenrand in allen Farben des Frühlings: knallrote Mohnblumen, gelbe Wildblüten, violette Disteln und rosa blühende Sträucher (was auch immer das gewesen sein mag) begleiteten uns durch die grünen Landschaften von Epirus. Viele Straßen wirkten, als würde die Natur sie langsam zurückerobern. Wo früher offenbar einmal zwei Fahrspuren waren, wachsen heute Blumen und Büsche so weit hinein, dass nur noch eine schmale Spur übrig bleibt. Bei dem wenigen Verkehr hier gehört genau das zum Abenteuer dazu. Unterwegs begegneten uns jede Menge Tiere: Kühe und Ziegen grasten entspannt am Straßenrand, völlig unbeeindruckt von unseren lauten Motoren, während kleine Geckos blitzschnell über den warmen Asphalt huschten. Besonders schön waren die Begegnungen mit den Menschen in den kleinen Dörfern, die uns fröhlich zuwinkten, wenn wir vorbei rollten - eine Herzlichkeit, die man in Griechenland so oft erleben darf. Das erste Highlight unseres Tages war die Burg von Pente Pigadia. Die alten Mauern liegen ruhig zwischen grünen Hügeln, fast versteckt und vollkommen ursprünglich. Man kann frei durch die Ruinen laufen, auf den alten Gemäuern stehen und den Blick weit über die Landschaft schweifen lassen. Kaum vorstellbar, dass dieser friedliche Ort einst strategische Bedeutung hatte und von Konflikten zwischen Osmanen und Griechen geprägt war. Nicht weniger beeindruckend war später das Aquädukt von Nikopolis. Die mächtigen Steinbögen der antiken Wasserleitung ragen noch immer durch die Landschaft und erinnern daran, wie bedeutend diese Region bereits zur Zeit der Römer war. Zwischen Olivenbäumen und wilden Kräutern wirkt das Bauwerk gleichzeitig monumental und erstaunlich harmonisch mit seiner Umgebung. Auch kulinarisch hielt der Tag eine kleine Lektion bereit: In Griechenland sollte man manchmal etwas Geduld mitbringen, hier wird mit viel Liebe gekocht! Und man sollte sich nicht zu sehr auf bekannte Begriffe verlassen. Ein „Burger mit Käse“ entpuppte sich als ... wir würden es wahrscheinlich gut gewürzte Riesen-Frikadelle nennen. Und die war mit jeder Menge Feta gefüllt. Von einem Burger Brötchen keine Spur. Lecker wars alle mal! Je näher wir Lefkada kamen, desto mediterraner wurde die Landschaft. Die Berge wichen langsam Olivenhainen, Meeresluft und kleinen Küstenstraßen. Mediteraner Duft liegt in der Luft. Nach einem Tag voller Kurven, Geschichte und Frühlingsfarben werden wir auch noch mit dem Blick auf das Ionische Meer belohnt. Traumhaft! Dieser Fahrtag war weit mehr als nur eine Verbindung zwischen zwei Orten. Er war eine Reise durch Geschichte, abwechslungsreichen Landschaften und griechische Lebensart — genau die Art von Tag, die Lust macht, sofort wieder aufs Motorrad zu steigen und weiterzufahren. Ein Glück ist nichts anderes morgen geplant! Aber jetzt erstmal: Ab in den Pool! Oh... der ist noch ganz schön frisch!
Da niemand genug von den täglichen Kilometern bekommen konnte, starteten wir alle mit der „Spezial“-Option: einer morgendlichen Runde um die Insel Lefkada. Das bedeutete zusätzliche 80 km pures Fahrvergnügen auf einigen der kurvigsten und engsten Straßen, die wir je gesehen haben! Innerhalb weniger Kilometer kletterten wir auf fast 900 Höhenmeter und fanden uns buchstäblich beim Fahren in den Wolken wieder, bevor wir für einen schnellen Kaffee nach Apollonion hinunterfuhren. Danach ließen wir die Insel hinter uns und folgten der Küstenstraße nach Süden. Die Aussicht auf das Ionische Meer war einfach unglaublich! Wir genossen unser Mittagessen in Astakos, einem charmanten Küstenort, bevor wir die Halbinsel überquerten, um Etoliko zu erreichen. Diese einzigartige kleine Stadt liegt auf einer Insel inmitten einer Lagune und war der perfekte Ort für unsere nachmittägliche Kaffeepause. Als wir weiterfuhren, tauchten am Horizont die vier massiven Türme und die harfenartigen Seile der Rio-Antirrio-Brücke auf. Wir bewunderten dieses technische Meisterwerk heute noch von der Nordseite aus, im Wissen, dass wir sie morgen überqueren werden! Nafpaktos lag nur noch wenige Kilometer entfernt, sodass wir vor dem Abendessen noch genügend Zeit für einen schönen Spaziergang durch das historische Zentrum hatten.
Heute führte uns die Reise von Nafpaktos hinüber auf die Peloponnes, an einen ganz besonderen Ort: den Ursprung der Olympischen Spiele! Und wieder einmal zeigte Griechenland seine unglaubliche Vielfalt. Schon die Fahrt über die imposante Rio–Antirrio Bridge war beeindruckend. Hoch über dem Golf von Korinth verbindet sie das Festland mit der Peloponnes — und das in einer der erdbebenaktivsten Regionen Europas. Besonders faszinierend: Der Golf dehnt sich jedes Jahr ein kleines Stück weiter aus. Die Brücke wurde so konstruiert, dass sie "mitwachsen" kann. Danach ging es hinein in die Berge. Kurvige Straßen, kleine Dörfer, dichte Wälder und immer wieder fantastische Ausblicke machten den Fahrtag zu einem echten Highlight. Die Landschaft der Peloponnes hat uns heute besonders begeistert. Während wir so die vorbeiziehende Natur bewundern, kreist eine Frage durch unseren Kopf, die uns Joy beim Briefing gestellt hat: Wie konnte eine Frau Olympiasiegerin werden, obwohl Frauen bei den antiken Spielen gar nicht teilnehmen durften? Sie durften nichtmal das Stadion betreten! Es wurde diskutiert, gerätselt und spekuliert, dabei kamen die wildesten Ideen zustande! Kurz vor der Ankunft am Hotel hat Peg die Lösung: Nicht die Fahrer der Wagenrennen wurden ausgezeichnet, sondern die Besitzer der Pferde. Und so wurde die Spartanerin Kyniska zur ersten weiblichen Olympiasiegerin der Geschichte. Nach der Ankunft in Olympia blieb noch genug Zeit für einen Sprung in den kühlen Pool, bevor uns unser Guide Nikos durch die antiken Stätten von Olympia führte. Zwischen den uralten Steinen zu stehen, dort wo vor fast 3000 Jahren die Olympischen Spiele begannen, fühlt sich richtig besonders an. Plötzlich wird Geschichte greifbar. Ein wunderschöner Tag voller Kurven, Geschichte und großartiger Landschaften geht zu Ende. Beim Abendessen sehen wir die Sonne hinter den Bergen versinken. Gute Nacht und bis morgen!
„Was war euer Highlight des Tages?“, war die Frage beim Abendessen. „Lunch!“ – „Lunch!“ – „Lunch!“, kam es aus drei Ecken geschossen. Dann eine kurze Pause. „Die Straßen waren wunderschön!“ „Das Wetter war perfekt!“ „Wir hatten einen phänomenalen Van-Fahrer, der Cindy einen tollen Magneten organisiert hat.“ „… die Schlucht nach dem Tankstopp in Sparta!“ Du siehst: Heute ist viel passiert. Aber fangen wir von vorne an: Nach einem Frühstücksbuffet im Hotel Europa, das keine Wünsche offenließ, machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Kaffeestopp im Bergdorf Langadia. Der Weg dorthin führte uns über tolle Bergstraßen und durch verrücktes Hinterland. Nach einer wohlverdienten Pause ging es weiter zu einem unserer Highlights des Tages. Über weitere wunderschöne Bergstraßen rollten wir durch die Natur und unzählige süße Bergdörfer in Richtung Megalopoli. Hinter dieser großen Stadt bogen wir links ab … wo waren wir denn jetzt gelandet? Manch einer vermutete, Joy hätte sich verfahren. Aber nein. Ganz versteckt, irgendwo im Nirgendwo, befand sich das tolle Restaurant von Deppi. Der Tisch im Garten war bereits für uns vorbereitet, und kaum hatten wir uns gesetzt, zauberte sie ein Gericht nach dem anderen darauf: geröstetes Brot, griechischen Salat, Moussaka, Auberginencreme, Tzatziki, große gemischte Fleischplatten, Bifteki, Wurst und gegrillte Zucchini. Wir schlemmten wie junge Götter, während uns Deppi viele lustige Geschichten erzählte. Ihr Lachen war ansteckend. Pappsatt und richtig happy ging es weiter, ein kleines Stück durchs Tal bis nach Sparta. Dort wurden schnell unsere durstigen Zweiräder versorgt, denn es war ein langer Tag! Über 300 Kilometer kratzten wir heute auf den Motorrädern – und den Großteil davon in den Bergen. Nach unserem Tankstopp wurde es richtig spannend. Es ging hoch hinauf auf den Langada-Pass. Besonders beeindruckte uns die Fahrt durch die Langada-Schlucht. Hier war die Straße in massive Felsen geschlagen worden. Rechts von uns ging es steil bergab in die Tiefe, neben und über uns ragten gewaltige Felsen empor. Ein echter Gänsehautmoment. Nachdem wir auch den Langada-Pass gemeistert hatten, hatten wir uns einen Kaffee verdient. Und wo sollte man den besser genießen als direkt am Meer, mit wunderschöner Aussicht auf die Motorräder vor den rauschenden Wellen? Aber auch das sollte noch nicht alles gewesen sein. Nach dem Kaffee – oder nun ja, Eistee und Cola Zero – wartete eine letzte atemberaubende Straße auf uns, gen Süden auf den zweiten Finger der Peloponnes. Mit dem Meer stets zu unserer rechten Seite genossen wir die letzten tollen Straßen des Tages, die sich durch die bergige Landschaft schlängelten. Im Hotel wartete schon unser Super-Tourguide und heute Träume erfüllender Van-Fahrer Domenico mit den Zimmerschlüsseln auf uns. Diese Aussicht auf dem Balkon … Die konnte man kaum in Worte fassen. Das musste man einfach selbst gesehen haben. … Habe ich was vergessen? Na klar. Auch heute gab es wieder ein großartiges Abendessen. Du merkst: In Griechenland ist es schwer zu verhungern. Und es gab es nicht nur Mille-feuille zum Dessert, sondern auch einen rot leuchtenden Sonnenuntergang.
Nach einem Frühstück mit herrlicher Aussicht fiel es uns schwer, unser schönes Hotel in Areopolis zu verlassen! Doch die Fahrt war jede Mühe wert: traumhafte Straßen und fantastische Ausblicke in alle Richtungen. Unser erster Halt waren die Diros-Höhlen, wo wir eine kurze Bootsfahrt unternahmen, um dieses unterirdische Naturwunder zu erkunden. Danach ging es weiter an die Südspitze der Mani-Halbinsel für eine Kaffeepause am Strand. Wir hatten das „Glück“, genau an dem Tag dort zu sein, an dem ein Bagger den Strand instand setzte – interessant anzusehen, aber unglaublich laut! Nachdem wir einen der südlichsten Punkte des europäischen Festlands erreicht hatten, blieb uns nur der Weg zurück nach Norden. Eine herrliche kurvige Straße führte uns zum Mittagessen nach Valtaki, wo wir eines der berühmtesten (menschengemachten) Wahrzeichen des Peloponnes bewunderten: das legendäre Schiffswrack der „Dimitrios“. Zurück im Sattel erreichten wir den nächsten „Finger“ des Peloponnes. Nach einer kurzen Pause im kleinen Dorf Archangelos nahmen wir die engen Straßen unter die Räder, die uns zu unserem heutigen Ziel führten: ein fantastisches Hotel mit Blick auf Monemvasia, wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen werden!
Für den heutigen Tag gab es viele Möglichkeiten, und wir haben uns für die perfekte Mischung aus Fahrspaß und Entspannung entschieden. Wir begannen mit einer kurzen Morgenrunde über die herrlichen, kurvigen Straßen der Halbinsel. Unterwegs legten wir eine angenehme Kaffeepause in Neapoli ein, bevor wir auf dem Rückweg zum Hotel wieder über die „Achterbahn“-Straßen fegten. Pünktlich zum Mittagessen waren wir zurück, um den Nachmittag im "Urlaubsmodus" am Pool zu verbringen und das fantastische griechische Wetter zu genießen. Später machten wir uns auf den Weg nach Monemvasia, um durch dieses spektakuläre Dorf zu spazieren. Direkt am Meer gelegen und noch immer von seinen mittelalterlichen Stadtmauern umschlossen, fühlt man sich dort wie in eine andere Zeit versetzt. Den Abend krönten wir mit einem Essen in einem Restaurant mit fantastischer Aussicht... und natürlich einem leckeren Gelato, bevor es zurück zum Hotel ging. Ein weiterer großartiger Tag!
Ein weiterer langer, spektakulärer Fahrtag lag heute vor uns: unzählige Kurven auf engen, malerischen Straßen, die sich mal an der Küste entlangschlängeln, mal hoch in die Berge führen. Klingt gut, oder? Von Agios Stefanos aus fuhren wir nach Norden über enge, kurvige Straßen, bis wir das abgelegene Dorf Kyparissi erreichten, wo wir eine Kaffeepause direkt am Meer einlegten. Hier beginnt eine der atemberaubendsten Küstenstraßen Griechenlands – ein 20 Kilometer langes Kurvenparadies, das sich eng an die Klippen schmiegt und uns bei fast völlig freier Bahn bis nach Fokiano führte! Zurück in den Bergen legten wir eine weitere Pause ein, um uns die Beine zu vertreten. Nach unzähligen Kurven (was für eine herrliche Strecke!) bogen wir um eine Ecke und erblickten das unglaubliche Elona-Kloster, das spektakulär an einer senkrechten, roten Felswand klebt. Nachdem alle ihre Kameras gezückt hatten, um diesen Anblick festzuhalten, gönnten wir uns ein köstliches Picknick, das Julia für uns vorbereitet hatte – und das direkt im majestätischen „Schatten“ des Klosters! Ein Picknickplatz mit absoluter Bestaussicht! Schließlich schlängelte sich die Straße wieder hinunter zur Küste und führte uns zu unserem heutigen Tagesziel: Tolo mit seinem wunderschönen Strand!
Wo ist die Zeit geblieben? Mit zwigespaltenen Gefühlen treffen wir uns zum letzten Morgenbriefing. Da ist die Freude auf einen neuen, aufregenden Tag und die Ungläubigkeit, dass es schon unser letzter sein soll. Am Vormittag wartet eine unglaublich schöne Bergstraße auf uns. Die Aussicht auf Hügel und Meer ist jeden Tag aufs neue atemberaubend! Nach einer guten Stunde Fahrspaß rollen wir am Container Cafe ein. Hier weiß man nicht nur, wie man richtig guten Kaffee macht, auch die Cookies sind eine wahre Gaumenfreude! Gut gestärkt geht es weiter zu unserem Hightlight des Tages: das Epidaurus Theater. Das antike Theater von Epidaurus gilt als eines der besterhaltenen Theater der Antike und wurde bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. erbaut. Besonders berühmt ist es für seine unglaubliche Akustik – selbst in den obersten Reihen kann man jedes Wort auf der Bühne klar verstehen. Das Theater bot einst Platz für rund 14.000 Zuschauer und war Teil des Heiligtums des Asklepios, des Gottes der Heilkunst. Noch heute werden hier im Sommer antike Dramen und Konzerte aufgeführt, was dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre verleiht. Umgeben von grünen Hügeln verbindet Epidaurus beeindruckende Architektur, Geschichte und Natur auf einzigartige Weise. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen die Akustik auf de obersten Reihen anzuhören und marschieren gemeinsam die alten Steintreppen empor. Anschließend haben wir uns ein leckeres Mittagessen bei Pavlos mehr als verdient! Direkt am Meer lassen wir uns die griechischen Spezialitäten schmecken. Frischen Fisch, Moussaka, griechischen Salat und die nun gut bekannten "Burger" ohne Brötchen. Auf der Weiterfahrt beginnt es leicht zu regnen. Wir lernen schnell: Nasse Straßen in Griechenland können sehr glatt sein. Zum Glück kommen alle Gäste fröhlich und unversehrt am Hotel in Athen an! Die Bikes werden zurück gegeben und wir treffen uns zum Farewell Dinner in dem schicken Rooftop Lokal unseres Hotels. Draußen regnet es noch immer. Als wären auch die Götter Griechenlands traurig, dass wir morgen abreisen. Es wird ein bunter Abend voller fröhlicher Erinnerungen an die letzten Tage. Wir teilen alle unsere Highlights der Tour: Das Essen, ganz besonders dei Deppy. Die wunderschönen Aussichten, die abwechslungsreiche Landschaft! Jule, wie sie den Jungs. gezeigt hat, wie man ein Motorrad repariert. Die Gesellschaft! Unsere Gruppe war ein Dream Team! Die Gruppengröße war perfekt. Und Cindy hat uns einen wundervollen Satz beigebracht, der sich schnell verbreitet und die Tour besonders angenehm gemacht hat. Ganz gewiss werden wir diese Leichtigkeit mitnehmen und weiter verbreiten: YOU BE YOU. Danke an das ganze Team für diese wunderschönen zwei Wochen!