Motorcycle Dream Portugal

Alle Gäste aus den Vereinigten Staaten haben das Starthotel „Mariott“ in Lissabon erreicht. Das Abenteuer kann beginnen! Angela & Patrick, Ben & Candice, Paul, Michael, Mayer, Dave & Michele, Pierre Yves und Bev & Lee haben sich beim Begrüßungs-Drink schon näher kennengelernt und sich ausgetauscht. Wir starten mit dem welcome-briefing und geben einen Ausblick auf die kommenden 12 Tage - stellen die Tour vor, und präsentieren die „Highlights“ dieser abwechsulungsreichen Portugal Tour. Von Lissabon führt der Weg nach Norden - nach Nazaré von dort in die Universitätsstadt Coimbra weiter ins einzigartige Porto, weiter nach Norden zur spansichen Grenze nach Melgaco und Braganza. Danach machen wir einen Abstecher nach Spanien ins wunderschöne Salamanca und fahren zuürck nach Portugal nach Manteigas. Von dort über den höchsten Punkt Portugals dem Torre und cruisen durch die Hochebenen ins Tejotal nach Crato und wieder zurück nach Lissabon. 2000km, viele Kurven, interssante und atemberaubende Kultur und auch kulinarische Köstlichkeiten erwarten uns. Lets ride!!!
Endlich! Es ist so weit. Heute starten wir unsere Motorräder für unseren Traum durch Portugal. Wir sind alle sehr aufgeregt. Da heute Feiertag ist, haben wir Glück, den Verkehr um Lissabon zu vermeiden. Unser erster Anlaufpunkt ist der westlichste Punkt Europas, Cabo da Roca. Es ist windig und die Klippen zeigen sich von ihrer rauen Seite. Wir steuern immer weiter nach Norden und halten natürlich am wichtigsten barocken Monument Portugals, dem Palácio de Mafra. Einen besonderen Platz finden wir am Strand von Sande Cruz. Hier ist es so schön, lasst uns Mittagspause machen. Hier gibt es frischen Fisch. Weiter geht es dann zu unserem Ziel durch die kleinsten Dörfer. Hier darf man nicht falsch abbiegen. Über einen wirklich großen Damm fahrend, sehen wir in der Ferne Nazaré, das unter Surfern bekannt ist. Hier gibt es bis zu 30 Meter hohe Wellen. Wir haben nur ein großes Eis als Nachtisch. Der erste Tag war grandios, also schauen wir nach vorn, was da noch kommen mag. Bis morgen! Tom und Michaela
Heute erwartet uns eine abwechslungsreiche Strecke, die Küste, Kultur und kurvige Straßen perfekt verbindet und erreichen recht bald unser heutiges Highlight: Fatima. Ein kleiner Ort, aber einer der wichtigsten Pilgerstätten für katholische Christen auf der Welt. Wir verlassen Fátima in Richtung Norden über die N113 Richtung Ourém/Tomar über die landschaftlich reizvolle N1 / IC2, die uns durch sanfte Hügellandschaften führt. Trotz Straßensperrungen und Umleitungen finden wir ein charmantes Restaurant "Grelha 3" - das Essen ist fantastisch und die Gastgeber so freundlich!!! Gestärkt cruisen wir weiter Richtung Norden - auf unserem Weg geraten wir in ein Radrennen - wir staunen über die Geschwindigkeit der Fahrradfahrer - es ist ein wahnsinn!!! Ambitioniert erklimmen wir den höchsten Punkt des heutigen Tages auf 1200m durchfahren den Ort "CANDAL" über zahllose Kurven - es ist ein echter Motorrad-Traum. Wir erreichen Coimbra in der Rushour: Trotz widriger Verkehrsbedingen bleibt die Gruppe zusammen (Super gemacht!!! - DANKE) und wir erreichen unser super Hotel: „Vila Galé Coimbra“ vielen Dank für einen intensiven und sicheren Motorradtag - TOM
Heute geht es mit einer tragischen Liebesgeschichte los. Wir verlassen Coimbra und fahren zur ältesten Burg Portugals, Montemor-o-Velho, in der Alfons IV. 1355 seine Freundin Inês de Castro und seine Söhne töten ließ. Nach der Tragödie geht es Richtung Märchen: Der Palacio de Bucaco verzaubert uns mit seiner Eleganz und dem schönen Garten. Hier kann man für einen Kaffee bleiben. Unsere Fahrt geht weiter durch Eukalyptuswälder. Es sieht beeindruckend aus und es riecht auch gut. Unsere Tourguids sind ja manchmal richtige Geschichtenerzähler. So in etwa, Eventuell gibt es kein Mittagessen, weil in dieser verlassenen Gegend nichts geöffnet hat. ;-) Aber wir haben ja einen Plan und der geht wieder einmal auf. Ich (Michaela) weiß genau, wo ich hin muss, damit Thomas uns mit einem tollen Picknick an einem wirklich schönen Ort überraschen kann. Gestärkt machen wir uns auf den Weg, denn wir wollen nicht zu spät in Porto ankommen. Unterwegs werden wir bei unserem Kaffeestopp noch mit Livemusik unterhalten. Und tatsächlich, die Fahrt zum Hotel durch Porto ist gar nicht so schlimm. Alle sind aufmerksam und ein gutes Team, keiner geht verloren. Wir haben einen fantastischen Abend in einem portugiesischen Restaurant.
Heute ist unser Ruhetag. Und unsere lieben Gäste nehmen das wörtlich. Heute bleiben die Motorräder stehen. Jeder geht seinen Bedürfnissen nach. Die einen schlafen aus, andere entdecken früh schon Porto, wieder andere machen einen Bootsausflug auf dem Douro. Aber alle sind glücklich. Wir Tourguides schauen nach dem Rechten bei den Motorrädern. Morgen haben wir wieder mehr zu erzählen.
Wir setzen unsere Reise fort und erreichen heute den nördlichsten Punkt Portugals. Anschließend führt uns unsere Route wieder in südlicher Richtung. Zuvor wollen wir aber so schnell wie möglich aus Porto und Umgebung verschwinden. Unser erster Stopp heute ist Bom Jesus do Monte. Aber wir fahren nicht einfach hin, nein, wir nehmen den steilen Kabelaufzug aus dem Jahr 1838 – spektakulär! Dieses Heiligtum ist überwiegend im Barockstil gehalten und wurde in einem Zeitraum von 600 Jahren gebaut. Und ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Wer mag, kann auch einen Kaffee trinken. Anschließend fahren wir in den einzigen Nationalpark Portugals, den Parque Nacional da Peneda-Geres. Er ist 703 Quadratkilometer groß. Es ist ein Traum, hier zu fahren. Über den Portela do Homen machen wir einen kleinen Abstecher nach Spanien, wenn auch nur zum Tanken. Wunderschöne Straßen mit herrlicher Natur begleiten uns an unser Ziel. Wir überqueren zweimal den Rio Miño, der zugleich auch über 70 km die Grenze ist. Ein sehr schönes Hotel empfängt uns und das Abendessen ist außergewöhnlich.
Heute geniießen wir SPA für die Motorrradseele. Beim Start vom Hotel Monte Prado Minho ist es noch etwas frisch und der Himmel ist bedeckt. Beim Vormittags-Kaffee-Stop beim Geist von Castro Laboreiro sind wir noch voll im Kurvenmodus. Wir mischen uns unter die Geister und bereiten uns mental auf das zu erwarteten Kurvenparadies vor. Ein Damm wird überquert und die Monoliten von Dolmen Foxo de Lobo erscheint am Ende der Straße… Wow! Portogal hat soviel zu bieten. Jahrtausende alte Steinkammern eingerahmt von unberührter Natur zeugen von reichlich Kultur in dieser Region. Michaela überrascht uns mittags im besten „Restaurant Portogals und präsentiert uns ein sagenhaftes Picknick. Dankbar nehmen wir die N103 unter unsere Räder sie lässt jedes Motorradfahrer Herz mehr Adrenalin ins Herz pumpen. Hügel, Wälder und Wiesen bilden eine einzigartige Kulisse ein Bühnenbild für den Asphaltwurm. Wir brauchen eine kleine Pause, da kommt das nette Café in Vinhals wie bestellt entgegen. Wir reiten wieder los - die N103 ist ein echter fahrerischer Leckerbissen. Mit einem breiten Grinsen und einem Eindrucks-Overflow erreichen wir unser Hotel in Branganca. Dieser super Tag wir dann noch von einem fantastischen Dinner gekrönnt - DANKE!!!
Unser Tag startet im äußersten Norden von Portugal mit einem echt tollen Sonnenaufgang. Wir starten unsere Maschinen und machen uns auf den Weg in die östlichste Stadt des Landes. Unser Caffe Stop in Miranda do Douro ist echt top. Als Nächstes geht's zum Schauplatz von "Fast and the Furious". Bevor wir weiterfahren, besuchen wir noch den Parque Natural do Douro. Dort leben viele bedrohte Tierarten. Wir sehen Storchen HOtels ;-) Auf der Iberischen Hochebene geht es dann zügig weiter nach Salamanca in Spanien. Wir wollten uns ja die "Goldene Stadt" anschauen. Welche komplett auf Sandstein gebaut wurde Salamca wurde in der Antike gegründet und ist die älteste Universität Europas. Und die Kathedrale wurde in den 1990er-Jahren mit einem Astronauten gestaltet. Unser Tag war echt abwechslungsreich und wir haben eine Menge erlebt.
Im gemütlichen Rhythmus verlassen wir das Hotel in Salamanca. Nachdem wir die Ebene verlassen erreichen wir das Fachwerkdorf „Alberca“. Unsere Damen nahmen das Angebot gerne an und gingen in den Ort um eine kleine Shopping Tour zu unternehmen. Nur kurze Zeit später sind wir am höchsten Punkt des Tages auf (1201 m ü.d.M.) Die Abfahrt vom Pass mit vielen Serpentinen ist ein fahrerischer Leckerbissen. Ein paar Kurven später halten wir an den den größten Eukalyptusbäume Spaniens Eucalytus Gigantes an und machen Fotos. Die Bäume sind riesig und man kann das Eucalytus in den Blättern riechen. Nach sovielen Kurven und Eindrücken brauchten wir eine Stärkung. Im Casa Laur (noch auf der spanischen Seite) wirden wir herzlich empfangen. Der Salat war köstlich. Der Boxenstopp war vollzogen und zogen weiter ins Dorf Sortelha – eines der ältesten in Portugal –, in dem nur drei Menschen leben; die übrigen Häuser dienen touristischen Zwecken. Die tapfersten der Tapferen erklommen die Burghügel und besichtigen die gut erhaltene Burg. Nach weiteren schönen Kurven mit Berg- und Talfahrten durch den Nationalpark kamen wir mehr als zufrieden im Vila Gale Manteigas an.
Wie würden wir den heutigen Tag am besten beschreiben? Motorradhimmel oder Astronomisch ;-) finden wir heraus Wir genießen in unserem fantastischen Hotel mitten in den Bergen unser Frühstück. Sobald wir die Garage verlassen, sind wir auch schon mitten drin. Da gibt es jede Menge Kurven, so weit das Auge reicht. Das Wetter ist echt super, wir sind ausgeruht und können es kaum erwarten, loszulegen. Unser Tageshighlight ist gleich um die Ecke: der 1993 Meter hohe Torre, der höchste Berg Portugals. Wir wollen ja nicht Ski fahren, also ist es auch nicht schlimm, dass es keinen Schnee gibt. Wir fahren weiter mit Kurven, immer weiter, rechts, links, rechts. Es kann sein, dass uns heute schwindelig wird. Die Serra da Estrela hält, was sie verspricht. In dieser Gegend gibt's viele Schieferdörfer, die von der EU gefördert werden, um den Zerfall zu stoppen und die Bewohner zu halten. Es wird jetzt richtig sommerlich, das Thermometer zeigt in Kürze 37 Grad. Wir wollten so schnell wie möglich ins Hotel, um uns im Pool abzukühlen. Mein Fazit: Es war der beste Tag ever!
Heute ist schon leider unser letzter Fahrtag mit Start im Hotel: Vila Gale „Collection Alter Real“ und bstaunen die Lipzaner Zucht. Wir suchen im persönlichen Fahrstil-Mapping nach portugisch. Korkeichen, Olivenbäume und Kuh-Weiden bilden eine einzigartige Kulisse ein Bühnenbild für den Asphaltwurm. Wir stoppen für einen Kaffee in AVIS, vorn dort „reiten“ wir weiter Richtung EVORA, dem Unesco Weltkulturerbe und Kulturhauptstadt 2027. Die Stadt ist beschaulich - auch der Touristenandrang in der Stadt und in der Capela dos Ossos hält sich heute in Grenzen - was für ein Glück. Wir genießen Lunch, Cafe und Eiscreme und begeben uns auf die Staatsstraße… der Rückweg nach Lissabon führt über die Autobahn A6 über die Vasco da Gama Brücke,17 km lang, zum Hotel Mariott. Die Stimmung beim Farewell-Dinner ist super. Alle Gäste erzählen von ihren persönlichen Highlights - echt bewegende Momonte. Wir beglückwünschten Mayer zu seiner 5. Edelweiss-Tour - er hat sich sehr über seine neue Trophäe gefreut. DANKE an alle!!! Tourguides Michaela & Tom