CKC2601 - Burgen & Schlösser Tour 2026

Während Thomas die Tour vorbereitete und auf Matt wartete, unternahm Markus mit Brenda, Larry und Scott einen Stadtrundgang durch Wien. Wir starteten unsere Tour am Stephansdom. Der gotische Dom ist sowohl von innen als auch von außen beeindruckend. Ein Höhepunkt war die Fahrt mit dem Aufzug auf den Nordturm, von dem aus man die Stadt überblicken und den majestätischen Südturm und die farbenfrohen Dachziegeln bewundern konnte. Anschließend schlenderten wir durch die Innenstadt und besichtigten die Pestsäule, die barocke St.-Peters-Kirche und schließlich das Demel, ein typisches Wiener Kaffeehaus und eine Institution. Weiter ging es zum Regierungsgebäude, zum Parlament und zu den Ställen der Lipizzaner. Vorbei an der Oper erreichten wir den Karlsplatz und fuhren mit der U-Bahn nach Schloss Schönbrunn. Eine Mittagspause in einem der typischen alten Gasthäuser bot uns eine willkommene Auszeit. Zum Abschluss erkundeten wir den wunderschönen Schlosspark Schönbrunn, bevor wir ins Hotel zurückkehrten.
Auf geht's! Es sieht nach einem perfekten Tag zum Motorradfahren aus. Der Verkehr in Wien ist gar nicht so schlimm, und wir fahren gemütlich durch die Vororte und erreichen die Höhenstraße. Die engen Gassen weichen dichtem Wald, und die ersten Serpentinen tauchen auf. Über die Hügel des Wienerwaldes gelangen wir zu den fruchtbaren landwirtschaftlichen Ebenen südlich der Donau. Richtung Westen folgen wir dem Fluss bis zu der Stelle, an der wir ihn mit einer kleinen, unmotorisierten Fähre überqueren – es ist faszinierend, wie der Fährmann das Boot mithilfe der Strömung steuert. Wir genießen die Landschaft mit Schlössern, Klöstern, Schiffen, Wäldern und Weinbergen, während wir entlangfahren. Plötzlich biegen wir auf eine kleine Straße ab, die den nördlichen Rand des Tals hinauf zur Wallfahrtskirche Maria Taferl führt. Das Restaurant daneben bietet neben gutem Essen einen herrlichen Blick auf das Donautal. Am Nachmittag fahren wir Richtung Norden zur tschechischen Grenze. Hügel, Wälder und kleine Dörfer säumen die Straße, und dann, mitten im Nirgendwo, stehen wir vor dem alten tschechischen Grenzposten. Von dort ist es nur noch etwa eine Stunde bis Budějovice. Wir rollen in die Stadt und landen am Hauptplatz, wo sich unser Hotel befindet.
🏍️ Budweis – Krumlov – Prag | 270 km perfektes Motorradvergnügen Auf unserer heutigen 270 km langen Fahrt von Budweis nach Prag genossen wir 26 °C, Sonnenschein und klare Sicht. Český Krumlov – Altstadt & Burg Unser erster Halt war Český Krumlov. Ein kurzer Spaziergang durch die Altstadt, der Blick auf die Burg und die Moldau unter uns sorgten für einen idealen Start in den Tag. In den Böhmerwald Von Krumlov aus fuhren wir weiter in den Böhmerwald. Ruhige Straßen, lange, geschwungene Kurven und dichter Wald sorgten für eine entspannte und flüssige Fahrstrecke. Mittagessen: Spanferkel Zum Mittagessen genossen wir frisches Spanferkel, eine klassische böhmische Spezialität. Rapsfelder & Frühlingsfarben Weiter nördlich öffnete sich die Landschaft. Leuchtend gelbe Rapsfelder und warme Frühlingsluft prägten die zweite Hälfte der Strecke. Ankunft in Prag Am Nachmittag erreichten wir Prag und beendeten damit einen abwechslungsreichen und landschaftlich reizvollen 270-km-Tag.
🌇 Rastag in Prag – Kurz & persönlich Ein Rastag in Prag beginnt für uns in der Altstadt, zwischen engen Gassen und historischen Fassaden. Hier schlendern wir ohne Plan, lassen uns treiben und genießen das besondere Flair. Weiter geht’s über die Karlsbrücke – immer wieder stehen bleiben, den Blick auf die Moldau und die Stadt genießen. Die Burg im Hintergrund macht das Bild komplett. Nach dem Dinner gab es noch einen tollen Sonnenuntergang mit Blick auf die Altstadt
Nach diesem wunderbaren Ruhetag in Prag schwangen wir uns wieder auf unsere Motorräder und machten uns auf den Weg aus der Stadt hinaus. Das gestaltete sich einfacher, als wir gedacht hatten. Als wir auf die Nebenstraße in Richtung Mělník abbogen, konnten wir beginnen, die Landschaft zu genießen; saftig grüne Felder sowie kleine Dörfer und Städtchen luden mehr als einmal zum Anhalten ein – doch wir fuhren weiter. In Mělník wollten wir eigentlich das Beinhaus in der Krypta der Kathedrale besichtigen, doch leider waren die Öffnungszeiten eingeschränkt worden. So tranken wir stattdessen einen Kaffee auf dem Hauptplatz, bevor wir uns auf den Weg zu einem Ort machten, an dem Thomas bereits mit einem Picknick auf uns wartete. Als wir die „Böhmische Schweiz“ erreichten, fanden wir kleine Straßen vor, die sich durch Wälder und Felder schlängelten, bis wir auf die ersten Täler stießen, die tief in die Ausläufer des Sandsteingebirges eingeschnitten waren. Das Wasser hatte diese teils schluchtartigen Täler geformt, und die kurvenreichen Straßen folgten einfach ihrem Grund. Nach der Rückkehr nach Deutschland trafen wir auf die Elbe und bogen schließlich in Richtung eines der schönsten Aussichtspunkte über dem Elbtal ab – zur Bastei. Es dauerte noch eine weitere Stunde, bis wir Dresden erreichten, wo wir die nächsten beiden Nächte verbringen sollten. Nach dem Abendessen hatten wir eine kleine Überraschung für Scott: Wir freuten uns, ihm die Auszeichnung für fünf Touren zu überreichen – ein Poloshirt den aufgestickten Namen der Touren, an denen er teilgenommen hatte.
Bei einem gemütlichen Frühstück besprachen wir, was der heutige Tag bringen soll. Wir waren uns recht schnell einig: Scott erforscht mit Thomas die winkeligen Straßen des Erzgebirges, der Rest der Gruppe macht sich mit Markus auf den Weg, um Dresden zu erkunden. Ein fünfzehnminütiger Fußmarsch brachte uns direkt auf den Theaterplatz. Umrundet von Oper, Kathedrale und Residenzschloss ließen wir diese Monumentalbauten erst auf uns wirken. Letztendlich fühlten wir uns am meisten von der Schatzkammer, die August II, Kurfürst von Sachsen um 1720 errichten ließ, angezogen. Für eineinhalb Stunden ergötzten wir uns an kunstvollen Schmuckstücken aus Gold, Silber, Edelsteinen, Elfenbein und anderen erlesenen Materialien. Nach einer kurzen Rastpause zur Stärkung drehten wir noch eine Runde durch den Zwinger und wanderten dann durch die Statt zur Frauenkirche, die wir zum Abschlusspunkt unserer Runde erkoren hatten. Auf dem Rückweg noch ein schnelles Gelato und dann ab zur wohlverdienten Ruhepause.
🏍️ Von Dresden nach Lázně Bělohrad Heute ging es von Dresden nach Lázně Bělohrad, mit einer schönen Passage durchs Riesengebirge. Ruhige Straßen, dichte Wälder und weite Ausblicke machten die Route besonders abwechslungsreich. Mittagspause: Typisch tschechisch – Soljanka und Borůvkové (Blaubeer‑Spezialitäten). Deftig, süß, perfekt für die Etappe. Am Nachmittag rollten wir entspannt weiter durch Nordböhmen, bevor wir in Lázně Bělohrad ankamen. Abschluss: Ein wohlverdientes Bootbeer – der ideale Ausklang des Tages.
Es war ein langer Tag heute! Wir fuhren mehr oder weniger Richtung Osten und erreichten die Gegend nahe der tschechisch-polnischen Grenze. Die Orlicke-Berge erstrecken sich als weitläufige Hügelkette entlang der Grenze. Saftig grüne Hügel, dichte Wälder und kurvenreiche Straßen prägen die Landschaft, kleine Dörfer schmiegen sich in die Felder. Im Vergleich zu den Vortagen waren die Temperaturen niedrig, sodass eine zusätzliche Schicht Kleidung sehr nützlich war. Nach einem kurzen Kaffeestopp in Mesto Novo, bei dem wir das Schloss mit seinem Garten besichtigten, ging es weiter. Bei unserem kurzen Abstecher nach Polen konnten wir unsere Federung testen; die Straße war offensichtlich schon lange nicht mehr instand gehalten worden. Thomas erwartete uns mit einem weiteren Picknick direkt an der Grenze der beiden Nachbarländer. Zwei Bunker der tschechischen Verteidigungslinie gegen die Deutschen waren einen Besuch wert und boten die Möglichkeit, etwas über die Geschichte zu erfahren. Anschließend fuhren wir weiter. Kleine, von Bäumen gesäumte Straßen durch landwirtschaftliche Gebiete, nur unterbrochen von wenigen kleinen Ortschaften, führten uns zu unserem Ziel. Aus der Ferne konnten wir bereits die Burg Stary Jicin, unsere Übernachtungsstadt, sehen.
🏍️ Von Stary Jičín nach Krakau Die heutige Etappe von Stary Jičín nach Krakau war geprägt von dichtem Verkehr, aber auch von drei schönen Zwischenstopps. Wisła Mała: Kurzer Halt an der historischen Holzkirche – ein ruhiger Moment abseits der Hauptstraße. Pszczyna: Im Zentrum legten wir eine Café‑Pause ein, ideal zum Durchatmen. Birkenau: Ein stiller, nachdenklicher Stopp auf dem Weg nach Polen. Am Nachmittag erreichten wir Krakau und beendeten den Tag in der Altstadt bzw. auf ein Bier an der Bar.
Gestern Abend erlebten wir eine böse Überraschung! Unsere Tickets für die Auschwitz-Tour wurden storniert! Aber wie heißt es so schön: Wo es ein Übel gibt, gibt es meistens auch ein Gutes. Der Reiseveranstalter bot uns stattdessen einen kostenlosen Ausflug zu den Salzminen von Wieliczka an. Also wurden wir um Viertel vor acht abgeholt und zum Bergwerk gebracht. Hunderte von Stufen stiegen wir hinab, immer tiefer in die Erde. Wir hörten uns interessante Details an, bewunderten Skulpturen aus Salzstein, gingen durch riesige, in den Fels gehauene Kuppeln und besuchten eine gewaltige unterirdische Kirche – die Zeit verging wie im Flug. Nach zwei Stunden fuhren wir in einem winzigen Aufzug wieder nach oben, neun Personen wie Sardinen in der Dose. Es hatte in der Zwischenzeit geregnet, und zurück im Hotel beschlossen alle, dass es Zeit für ein Nickerchen war.
Im Vergleich zur Anfahrt war die Abreise aus der Stadt am Sonntag deutlich einfacher. Nachdem wir auf der Autobahn Richtung Süden gefahren waren, wechselten wir in Nowy Targ auf teils kleinen Landstraßen. In Debno besichtigten wir die Holzkirche. Leider konnten wir sie aufgrund des Sonntagsgottesdienstes nicht von Innen besichtigen. So fuhren wir weiter und erreichten schon bald die Grenze zwischen Polen und der Slowakei, womit wir auch die Ausläufer der Hohen Tatra hinter uns gelassen hatten. Nach dem Mittagessen, bei dem wir lokale Spezialitäten probierten, fuhren wir auf eine Straße, die sich auf etwa 1200 Metern Höhe an den Südhängen des Gebirges entlangschlängelte. Atemberaubende Gipfel, auf denen teilweise noch kleine Schneefelder lagen, blickten auf uns herab. Schließlich erreichten wir unser heutiges Hotel, ein rund 700 Jahre altes Schloss mit Herrenhaus in Liptovský Hrádo, wo Thomas uns bereits mit einem „Bootbeer“ empfing. Nach dem Abendessen erwartete uns ein besonderes Highlight: Der Schlossbesitzer führte uns eine einstündige Runde durch das Anwesen und präsentierte es uns voller Stolz. Er erzählte uns interessante Fakten über die Vergangenheit, die aufwendigen Renovierungsarbeiten und die Gegenwart.
🏍️ Von Liptovský Hrádok nach Budapest Der Tag begann grau und nass: Regen am Vormittag, nasse Kurven, tiefhängende Wolken. Eine dieser Etappen, die man einfach durchfährt, bis das Wetter endlich umschaltet. In Banská Štiavnica legten wir einen kurzen Stopp ein – Kopfsteinpflaster, bunte Häuser, Bergbaugeschichte überall. Danach, etwa eine halbe Stunde südlich der Stadt, suchten wir uns einen ruhigen Platz für ein kleines Picknick. Handschuhe trocknen, kurz durchatmen, Sonne kommt zurück. Weiter Richtung Ungarn wurde die Straße trocken und schnell. Kurz vor der Grenze dann das Highlight: die Fähre über die Donau. Motor aus, Wasser glitzert, ein paar Minuten Ruhe mitten auf der Reise. Am Nachmittag rollten wir in Budapest ein – warmes Licht, breite Boulevards, die Donau im Abendglanz. Ein Tag mit allem: Regen, Kultur, Landschaft und einem kleinen Abenteuer auf dem Wasser.
Nach einem gemütlichen Start in den Tag gab es ein spätes Frühstück, bevor wir uns zum Haltestelle aufmachten, um den Hopp-On-Hopp-Off-Bus zu nehmen. Wir hatten Glück und ergatterten Plätze in den ersten Reihen auf dem Oberdeck. So fuhren wir gemütlich durch die Stadt und lauschten den interessanten Informationen über Geschichte, Architektur und berühmte Gebäude und Persönlichkeiten dieser schönen Stadt. Brenda und Larry stiegen auf ein Ausflugsschiff auf der Donau um, während die anderen die Busfahrt mit Spaziergängen kombinierten, um einige der Sehenswürdigkeiten, an denen wir vorbeifuhren, genauer zu betrachten. Den Abend ließen wir mit einem Abendessen in einem empfohlenen Restaurant ausklingen.
After experiencing the lively city yesterday we thought, it might be complicated to get out of town. But we basicly followed the River Danube upstream and pretty soon we were out of heavy traffic. Our first stop was Esztergomi to see the basilika. We crossed the Danube to visit Slovakia one more time, but the truth is, that there is less traffic on the North shore of the river. At Komarno we crossed back into Hungary to head direction Sopron. At a short lunchbreak in one of the small villages light rain caught us companied us all the way to Vienna. We stoped in Sopron and, which was more interesting, at the Paneuropian Picnic at the Hungarian-Austrian border. There more or less the physical fall of the Iron Curtain started, when hundreds of Eastern-German citizens fled through the open gate into Austria. Another hour took us from the border to our hotel in Vienna. The evening was full of fun and laughter and in a review we tried to rember all the great experiencies and little adventures we shared.
Dear Brenda, Laryy, Scott and Matt, we definitely enjoyed to show you an area of Europe which was closed to Westerners for a long time. Everywhere where we rode or walked we found footprints of history, the most present one, mainly through archetecture, was the time when the countries belonged to the Habsburg Empire. Since the Iron Curtain felt a lot of things has changed. Good roads in great sceneries, interesting places to see and regional cousin turned this two weeks into an adventure of life time we were allowed to share with you. Thank you again and maybe we meet each other somewhen somewhere! All the best, Markus and Thomas