BOI 2602 ITALIENS SCHÖNSTE STRASSEN 2602 04.06.26 - 13.06.26

Tag 1 – Es ist soweit: Unsere Best of Italy Tour beginnt! Heute ist es endlich soweit – der Start unserer Best of Italy Tour ist gekommen! Für uns beide, Barbara und mich, war das größte Highlight des Tages ganz klar, unsere Gruppe kennenzulernen. Gleichzeitig war es sicherlich auch für unsere Gäste ein besonderer Moment, beim Welcome Briefing mehr über die bevorstehende Reise zu erfahren und natürlich endlich den Schlüssel für ihr Motorrad in Empfang zu nehmen. Doch bevor wir uns alle am Abend getroffen haben, stand noch einiges auf dem Programm. Barbara war mit einigen Teilnehmern auf einer City Tour durch Rom unterwegs und zeigte ihnen bereits die ersten Highlights der Ewigen Stadt. Währenddessen kümmerte ich mich um die Motorräder damit dem Start unserer Tour nichts mehr im Wege steht. Dann war es endlich soweit: Um 17 Uhr trafen wir uns alle zum ersten Mal als Gruppe. Beim Welcome Briefing tauchten wir gemeinsam tiefer in die kommenden zehn Tage ein. Wohin wird uns die Reise führen? Welche spektakulären Straßen, historischen Orte und kulinarischen Highlights erwarten uns? Viele Fragen wurden beantwortet und die Vorfreude stieg von Minute zu Minute. Anschließend ging es zu den Motorrädern. Wo jeder im Anschluss ausreichend Zeit hatte, alles zu verstauen oder ran zuschrauben was er Tagsüber am Motorrad braucht und plötzlich wurde allen bewusst: Morgen geht es wirklich los! Den perfekten Abschluss fand dieser erste gemeinsame Tag bei einem gemütlichen Abendessen, bei dem wir uns noch besser kennenlernen konnten und die Spannung auf den morgigen Tourstart förmlich in der Luft lag. Und morgen? Ja, morgen beginnt unser großes Abenteuer auf zwei Rädern! Wir starten hier in Rom und machen uns auf den Weg zu unserem ersten Etappenziel: Assisi. Eine der schönsten und geschichtsträchtigsten Städte Italiens wartet auf uns. Bleibt gespannt, was wir auf Tag 2 alles erleben werden! Bis morgen, Barbara & Axel
Fahrtag 1: Von der Ewigen Stadt nach Assisi Es ist 6:30 Uhr und die Vorfreude, unserer Gruppe das traumhaft schöne Italien zu zeigen, lässt uns nicht länger im Bett bleiben. Also raus aus den Federn und ab zu den Motorrädern. Noch schnell die Maschinen trocken wischen, jedem eine Flasche Wasser aufs Bike legen – und schon sind wir bereit für Tag 2 unserer Reise, beziehungsweise für den ersten richtigen Fahrtag: von der Ewigen Stadt Rom nach Assisi. Doch bevor die Motoren gestartet werden, steht erst einmal ein ausgiebiges Frühstück auf dem Programm. Danach folgt unser erstes Briefing, und die Vorfreude auf die erste gemeinsame Ausfahrt ist bei allen deutlich zu spüren. Die Fahrt aus Rom heraus gestaltet sich überraschend einfach. Während gefühlt ganz Italien am Morgen in die Hauptstadt hinein möchte, fahren wir in die entgegengesetzte Richtung. So lassen wir die Stadt schnell hinter uns, und Rom wird im Rückspiegel immer kleiner. Die letzten Kilometer durch Lazio vergehen wie im Flug, bevor wir die Grenze nach Umbrien erreichen. Die Berge werden höher, die Straßen kurviger und die Landschaft immer beeindruckender. Rechts und links begleiten uns endlose Olivenhaine. Und wenn es einmal keine Olivenbäume sind, dann erstrecken sich Haselnussplantagen bis zum Horizont. Doch was wäre ein italienischer Vormittag ohne einen echten Espresso? Natürlich nicht irgendeinen – sondern einen mit einer Crema, die das Herz höherschlagen lässt! Also legen wir einen Stopp in Narni ein und genießen auf einer kleinen Piazza unseren Kaffee. Und ja, der Name kommt vielen bekannt vor: Das berühmte Narnia aus den Chroniken von C.S. Lewis wurde tatsächlich von der italienischen Stadt Narni inspiriert. Frisch gestärkt geht es weiter über herrliche Nebenstraßen und unzählige Kurven in Richtung Montefalco, wo wir heute Mittag eingekehrt sind. Von Gelato über Lasagne bis hin zu vielen weiteren italienischen Köstlichkeiten war alles geboten – und jeder Bissen ein Genuss. Doch der Tag hatte noch mehr zu bieten. Unser heutiges Ziel, Assisi, gehört seit dem Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe und zählt zweifellos zu den schönsten Orten Umbriens. Durch die verwinkelten Gassen zu schlendern, die historische Atmosphäre aufzusaugen und den Blick über die umliegenden Hügel schweifen zu lassen, gehört zu den Erlebnissen, die man mindestens einmal im Leben gemacht haben sollte. Und wenn ihr wissen möchtet, was diesen besonderen Ort, dessen Geschichte bis etwa 90 v. Chr. zurückreicht, noch so einzigartig macht? Nun, dann müsst ihr wohl beim nächsten Mal mit Barbara und mir auf Tour gehen – wir verraten es euch gerne persönlich. Damit neigt sich unser zweiter Reisetag und erster Fahrtag langsam dem Ende entgegen. Und daher geht es jetzt zum Abendessen, um die Akkus für morgen wieder aufzuladen. Viel Spaß mit den Bildern und bis morgen! Barbara & Axel
als wir morgens aus dem Fenstern schauen wurden wir wieder von einem blauen Himmel und ein paar vereinzelten Wolken begrüßt, das Wetter versprach schon Mal einen perfekten Tag um Motorrad zu fahren. Nach einem Frühstück und einen kurzen Briefing, machen wir uns auf den Weg hinaus aus Assisi und folgen der Straße vorerst Richtung Nordwesten. Nach dem ersten vielversprechenden Kurven die sich hinter dem Lago Trasimeno nach oben ziehen, legen wir nochmal eine kurze Kaffeepause ein, genossen den Ausblick und widmeten und wieder den Dingen die unser aller Herzen höher schlagen lässt. Motorradfahren und Straßen, auf denen sich eine Kurve an die nächste reiht. Ein kurzer Stopp in Cortona durfte natürlich auch nicht fehlen, bevor es weiter ging und wieder führte uns die Straße von einer Kurve zur nächsten, gesäumt von atemberaubender Landschaft. In Urbino ließen wir uns unser Mittagessen schmecken bevor wir uns auf den Weg nach San Marino machten. Doch damit war unser Tag noch nicht vorbei, vor unserem Abendessen machten wir uns auf den Weg und erkundeten San Marino, mit seinen Türmen, kleinen Sträßchen und einem Ausblick über die Gegend, der wohl wahrlich einzigartig sein dürfte ..
Willkommen zum Valentino-Rossi-Moment unserer Tour – Willkommen an Tag 4! Wie die Überschrift schon verrät, wurde es heute aus mehreren Gründen ein ganz besonderer Tag. Zum einen dreht sich heute vieles um Valentino Rossi. Nicht nur, dass er meine Jugend geprägt hat – für mich ist er bis heute ein Idol und steht wie kaum ein anderer für perfektes Motorradfahren. Gestern waren wir bereits in Urbino, seiner Geburtsstadt, und von unserem Ausgangspunkt in San Marino sind wir nur einen Steinwurf von einem der bekanntesten Pilgerorte für Motorradfans entfernt. Also ging es heute Morgen zunächst Richtung Osten an die Adriaküste. Dort befinden sich der VR46 Fan Shop, die berühmte Ranch und die Riding Academy des neunfachen Weltmeisters. Ein Ort, den man als Motorradfahrer einfach gesehen haben muss. Also rauf auf die Motorräder und über kleine, kurvenreiche Straßen dem Rossi-Moment entgegen. Vor Ort angekommen parkten wir unsere Bikes, tauchten in die Geschichte des Ausnahmefahrers ein und natürlich durfte auch ein Besuch im Souvenir-Shop nicht fehlen. Anschließend führte uns die Route nach Misano. Dort legten wir einen Stopp am Simoncelli Race Circle ein und warfen einen Blick auf die Rennstrecke, bevor unsere eigentliche Reise Richtung Florenz begann. Von der Küste aus ging es wieder über unglaublich kleine und traumhaft kurvenreiche Straßen hinauf in Richtung San Marino und weiter der Toskana entgegen. Doch entlang der Strecke wartete heute ein Highlight, von dem vorher niemand etwas wusste. Die Rede ist vom Edelweiss-Picknick! Barbara hatte sich direkt nach unserer Abfahrt vom Hotel auf den Weg gemacht und uns mit einem fantastischen Mittagessen überrascht. Und eines kann ich euch sagen: Die Überraschung ist mehr als gelungen. Nicht nur die Augen wurden groß, sondern auch der Hunger. Denn wer stundenlang auf kleinen Straßen unterwegs ist, weiß, dass Motorradfahren ordentlich Appetit macht. Frisch gestärkt ging unsere Fahrt danach unaufhaltsam weiter Richtung Florenz. Kurve um Kurve auf traumhaft schönen Straßen, mit allem, was einen perfekten Motorradtag ausmacht: spektakuläre Landschaften, grandiose Ausblicke, das obligatorische Eis – schließlich gehört das in Italien einfach dazu – und die unvergleichliche Atmosphäre der Toskana. Und nun sind wir in Florenz angekommen, wo wir die nächsten zwei Tage verbringen werden. Eine Stadt, die von kulinarischen Highlights über weltberühmte Kunst bis hin zu den prächtigen Bauwerken der Renaissance alles bietet, was das Herz begehrt. So endeten die rund 300 Kilometer unseres heutigen Fahrtages. Wie so oft ist es schwer, einen solchen Tag in Worte zu fassen. Manche Erlebnisse muss man einfach selbst erfahren. Und vielleicht liefern die folgenden Bilder euch einen weiteren guten Grund, Italien gemeinsam mit uns auf dem Motorrad zu entdecken. Bis morgen! Barbara & Axel
Servus an unserem 50/50-Rasttag in Florenz! Klingt verrückt? Ist es eigentlich gar nicht. Denn heute hat sich unsere Gruppe aufgeteilt: Die eine Hälfte ist mit mir auf eine kleine Motorradausfahrt gegangen, während die andere Hälfte gemeinsam mit Barbara die wunderschöne Stadt Florenz erkundet hat. Das wäre wohl die kürzeste Beschreibung des Tages. Aber wie sollte euch das denn neidisch machen? Also kann ich nicht widerstehen, noch ein paar Worte mehr darüber zu verlieren. Die Ausfahrt Für den Teil der Gruppe, der auch am Rasttag Lust verspürte, sich noch einmal auf das Motorrad zu schwingen, ging es um 8:45 Uhr „ready to ride“ los. Der morgendliche Berufsverkehr hatte sich bereits gelegt und so stand dem Fahrvergnügen nichts mehr im Wege. Schon kurz hinter Florenz tauchten wir in die wunderschöne grüne Hügel- und Berglandschaft der Toskana ein. Unser Ziel war klar definiert: Mugello, die Heimat einer der berühmtesten Rennstrecken Italiens, auf der vor gerade einmal zwei Wochen noch die MotoGP zu Gast war. Dort angekommen kann man für einen kleinen Taler bis direkt ans Fahrerlager fahren. Und wenn man Glück hat – so wie wir heute – bekommt man sogar noch etwas Action geboten. In unserem Fall waren es hochmotivierte Superbike-Piloten, die mit ihren Maschinen ein Konzert aus Drehzahlen und Auspuffsound veranstalteten, das uns allen ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte. Anschließend führte uns die Strecke weiter hinauf in die Berge zum Passo del Giogo (882 m). Die Straßen hier oben würde ich so beschreiben: Zu keinem Zeitpunkt langweilig. Kurve reiht sich an Kurve, die Landschaft ist traumhaft und Motorradfahren macht einfach Spaß. Aber es ist schließlich auch ein Rasttag. Deshalb haben wir es entspannt angehen lassen und sind nach einigen herrlichen Kilometern wieder zurück nach Florenz gefahren. Denn mal ehrlich: Es war höchste Zeit für unsere tägliche Portion Eis. Und wir sind uns ziemlich sicher, dass es gesundheitlich bedenklich wäre, darauf zu verzichten. So ging eine wunderschöne kleine Ausfahrt zu Ende – und gleichzeitig blieb für unsere Motorradfahrer noch genügend Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Die Entdecker Für den anderen Teil der Gruppe begann der Tag etwas gemütlicher. Nach ein wenig mehr Schlaf ging es gemeinsam mit Barbara in die Stadt. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Florenz ist das Herz der Renaissance – eine Stadt voller Kunst, Geschichte und italienischem Charme. Hier gibt es an jeder Ecke etwas zu entdecken: beeindruckende Meisterwerke, historische Plätze und versteckte Schätze, die man bequem zu Fuß erkunden kann. Ob der Rundgang zuerst zum Duomo di Firenze, dem Meisterwerk Brunelleschis mit seiner beeindruckenden Kuppel und dem Wahrzeichen der Stadt, oder zur berühmten Ponte Vecchio führte, wurde ganz spontan entschieden. Im Herzen von Florenz liegt schließlich alles angenehm nah beieinander. Und wer mittags Lust auf ein richtig gutes Essen hatte, konnte die Gelegenheit nutzen, eine der kulinarischen Spezialitäten der Region zu probieren. Denn hier sind die berühmten Chianina-Rinder zuhause. Ein echtes Bistecca alla Fiorentina bleibt für jeden Fleischliebhaber ein Traumgericht. Kleiner Hinweis am Rande: Die Chianina ist nicht nur die älteste Rinderrasse Italiens, sondern auch eine der größten der Welt. Entsprechend großzügig fallen die Portionen aus. Unser Tipp: Eine Portion reicht problemlos für zwei – manchmal sogar für drei Personen. Na, klingt das mittlerweile schon etwas mehr nach „neidisch werden“? Aber keine Sorge: Diese Tour findet nicht nur einmal statt. Italien, die Toskana und Florenz sind immer eine Reise wert. Für uns gibt es jetzt noch ein Eis, bevor es morgen weitergeht. Und ja, auch morgen wird Eis wieder Pflichtprogramm sein. Warum? Das verraten wir euch morgen. Bis dann! Barbara & Axel
Ein letzter Blick auf Florenz und weiter geht unsere Reise Richtung Rom. Servus von Tag 6 unserer Tour! Mit Florenz haben wir den nördlichsten Punkt unserer Reise erreicht und von hier aus führt uns die Route Stück für Stück wieder Richtung Süden. Die Sonne scheint bereits und der morgendliche Verkehr der Stadt ist schon deutlich zu hören – aber das kann uns nicht schrecken! Also los geht's. Das erste Ziel wartet auf den Hügeln auf der anderen Seite des Arno. Einmal quer durch die Stadt und schon stehen wir am Piazzale Michelangelo, wo uns eine grandiose Aussicht über Florenz erwartet. Nach ein paar Fotos geht es weiter über kleine Landstraßen zu einem ganz besonderen Highlight unserer Tour. Die Rede ist von San Gimignano, der Heimat eines mehrfachen Eis-Weltmeisters. Und nein – das ist längst nicht das einzige Highlight dieses Ortes. Die bereits 300 v. Chr. gegründete Stadt wird nicht ohne Grund als „Manhattan der Toskana“ bezeichnet. Im Mittelalter galt es als Zeichen von Wohlstand, den höchsten Turm zu errichten – und Wohlstand trifft hier bis heute zu. Die Region ist berühmt für Safran, Trüffel und hervorragenden Wein. Ein guter Grund also, hier etwas mehr Zeit zu verbringen. Nach all den Eindrücken wird es Zeit, wieder aufzubrechen. Volterra ist nicht mehr weit entfernt. Ein Teil der Gruppe nutzt die Gelegenheit, die über 400 Jahre ältere Stadt zu erkunden, sodass für sie der Fahrtag direkt am Hotel endet. Der Rest fährt mit mir weiter Richtung Küste und entdeckt die wunderschöne Landschaft und die kleinen Straßen der Umgebung. Wieder liegt ein großartiger Tag hinter uns. Und morgen tauchen wir ein in die Welt des Chianti. Jetzt stärken wir uns erst einmal und sagen: Bis morgen! Barbara & Axel
Willkommen im Chianti! Die Überschrift für heute ist eigentlich ganz klar: Willkommen im Chianti! Denn heute sind wir von Weinbergen umgeben – egal wohin man schaut. Unsere Reise führt uns von Volterra nach Siena und über wunderschöne Straßen mitten durch das Herz des Chianti-Gebiets. Dazu strahlend blauer Himmel – was will man mehr? Fahrerisch ist das heute definitiv der schönste Tag der Tour. Der Asphalt bietet perfekten Grip und die Strecke schlängelt sich von Castellina über Radda und Greve bis hin zum Castello di Meleto. In Radda gab es natürlich die tägliche Portion Espresso sowie einen kleinen Spaziergang durch das malerische Dorf, bevor wir mit neuer Energie immer tiefer in die berühmte Weinregion eintauchten. Die Geschichte des Chianti und seines weltberühmten Weins reicht bis zu den Etruskern zurück. Und dafür kann man ruhig einmal ein großes Dankeschön aussprechen! Denn die Rebsorte Sangiovese bringt einige der schönsten italienischen Weine hervor, die mit ihren roten Fruchtnoten den Gaumen verzaubern. So verlockend die vielen Weingüter auch waren – bis zum Abendessen mussten wir uns noch gedulden, bevor wir selbst in den Genuss kommen konnten. Vor den Toren Sienas gab es zunächst ein leckeres Mittagessen, bevor uns die Route direkt in die Stadt führte. Und Siena darf man sich wirklich nicht entgehen lassen! Unser nächstes Ziel war die Piazza del Campo. Ob sie tatsächlich die schönste Piazza Italiens – oder vielleicht sogar der Welt – ist, müsst ihr selbst entscheiden. Am besten natürlich, wenn ihr einmal mit uns auf Tour kommt. Anschließend ging es zurück zum Hotel. Und wie hätten wir der Versuchung widerstehen können, endlich einen Wein aus der Region zu genießen? Daher überraschte uns Barbara bei der Ankunft mit einem wohlverdienten Begrüßungswein. Nach all den Kurven und den gefühlt zwei Milliarden Weinreben würde ich behaupten: Den haben wir uns redlich verdient! Das war also unser heutiger Fahrtag. Jetzt lassen wir den Abend entspannt im Hotel ausklingen, bevor es später zum Essen geht. Und morgen wartet bereits der zweite Teil des Chianti-Gebiets auf uns. Bis dahin wünschen wir euch viel Spaß mit den Bildern! Barbara & Axel
Heute Morgen wurden wir, statt von dem üblichen strahlendem blau, von einem wolkenverhangenen Himmel begrüßt, dies sollte sich im Laufe des Tages aber noch ändern. Davon haben wir uns aber nicht die Laune verderben lassen und machten uns auf den Weg. Von Siena nach Pienza ist es zwar eigentlich nicht weit, aber wir wollen ja Motorrad fahren. So folgten wir der Straße durch die, für die Toskana so typischen, Hügellandschaften, Zypressen - Alleen und unzählige Weingüter. Wir genossen Kaffee neben dem Kloster Monte Oliveto Maggior, besichtigten die Thermalquellen und das dazugehörige Kanalsystem in Bagno Vignoni, welches auf die Zeit der Römer zurück geht. Dort wurden wir von Axel mit einem vorzüglichen Picknick überrascht. Am Nachmittag hielten wir noch für einen Kaffee in Montalcino, welches bekannt für den Brunello - Wein ist. Verkosten konnten wir diesen leider nicht, aber man munkelt der Geruch des Weines konnte bereits zum Kauf überzeugen. Kaum im Hotel angekommen, nutzen wir noch die Gelegenheit um das schöne Wetter zu geniessen und etwas durch Pienza zu flanieren, welches mit seinem Charme zum Verweilen einläd.
Ein letztes Mal für diese Tour treffen wir uns nach dem Frühstück zum Daily Briefing bei den Motorrädern und besprechen den Plan für heute. Auch wenn sich dabei ein kleines bisschen Wehmut miteinschleicht freuen wir uns auf den Tag der uns nochmal mit wunderschönen Landschaften, nahezu perfekten Straßenverhältnissen und den typisch italienischen Fair beglückt. Wir lassen Pienza hinter uns und folgen unserer Route gen Süden. Natürlich nehmen wir nicht die Autobahn, sondern genießen nochmal ausgiebig Straßenverhältnisse die unsere Herzen höher schlagen lässt. Kurve um Kurve nähren wir uns Rom. Unterwegs legen wir eine Pause für eine Affogato und dem wunderschönen Dom in Orvieto ein, sinnieren kurz über die Vergänglichkeit beim Anblick des Ortes Civita di Bagnoregio, genießen nochmals ein italienisches Mittagessen und geniessen den Tag ganz nach dem Motto "La dolce vita". Zum Abschluss stellen wir uns nochmal dem Stadtverkehr in Rom und kommen mit jeder Menge wunderschönen Erinnerungen im Gepäck an. Beim Abendessen lassen wir diese nochmal aufleben und genießen den Abend im Kreis von Menschen die in Laufe der Tour zu Freunden wurden. Gute Nacht und bis zum nächsten Mal. Wir freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Tour. Bis bald ... Axel und Barbara