DIE GROSSE PYRENÄEN-RUNDE

Willkommen zu unserer besonderen Tour durch die Pyrenäen! Edwin, Leo, Edgar, Eduardo, Julio und Andres haben den weiten Weg aus dem Westen auf sich genommen, um diese fantastische Tour mit uns zu erleben! Es ist eine treue Gruppe von Freunden aus El Salvador, die bereits mehrfach mit uns unterwegs war. Eine solche Rückkehr ist das schönste Feedback, das man sich wünschen kann, und dafür sind wir bei Edelweiss sehr dankbar. Wie immer beginnt unsere Reise mit der Begrüßung und dem Sicherheitsbriefing. Auch bei unseren wiederkehrenden Gästen hat Sicherheit stets höchste Priorität. Wir heißen unsere Teilnehmer herzlich willkommen und geben ihnen einen Überblick über die besonderen Highlights und einzigartigen Erlebnisse dieser Tour. Dieses Mal haben Michael und Jure das Vergnügen, diese außergewöhnliche Reise durch die Pyrenäen zu begleiten. Auf rund 2.500 Kilometern führt uns die Route durch beeindruckende Hochgebirgslandschaften, idyllische Täler, charmante Dörfer sowie zu historischen Sehenswürdigkeiten – und natürlich zu den kulinarischen Genüssen Spaniens und Frankreichs.
Was für ein erster Tag! Wir haben unsere Tour mit beeindruckenden 360 Kilometern auf einigen der schönsten kurvenreichen Straßen Kataloniens eröffnet. Von unserem Hotel in Castelldefels aus fuhren wir in Richtung Norden und besuchten zunächst das beeindruckende Kloster Montserrat – ein über 1.000 Jahre altes, hervorragend erhaltenes Stück Geschichte. Bei einem Kaffee mit atemberaubender Aussicht entstanden Erinnerungsfotos für die Ewigkeit. Anschließend führte uns die Strecke durch das Montserrat-Gebirge, wo sich die Straßen harmonisch durch die Hügel und Felslandschaften schlängeln. Auf unserem weiteren Weg in Richtung Pyrenäen passierten wir die mittelalterliche Burg von Cardona sowie die Stadt Berga. Nach einem typisch spanischen „Menú del Día“, das uns neue Energie für den Nachmittag gab, begann der eigentliche Fahrspaß. Drei Bergpässe hintereinander erwarteten uns – mehr als 100 Kilometer voller Kurven, spektakulärer Natur, grandioser Ausblicke und absolutem Fahrvergnügen. Hoch über uns kreisten majestätische Steinadler, die unsere Motorräder offenbar ebenso faszinierend fanden wie wir ihre Flugkünste. Verbunden wurden die Pässe durch eine beeindruckende Canyonstraße mit in den Fels gehauenen Tunneln, die das Fahrerlebnis noch eindrucksvoller machten. Trotz der langen Anreise unserer Gäste aus Lateinamerika war vom Jetlag nichts mehr zu spüren – die abwechslungsreiche und dynamische Strecke sorgte für beste Stimmung und volle Konzentration. Am späten Nachmittag fuhren wir wieder leicht in südlicher Richtung und erreichten Os de Balaguer. Dort bezogen wir unsere Zimmer im Kloster Monestir de les Avellanes. Ähnlich wie Montserrat blickt auch dieses historische Bauwerk auf nahezu 1.000 Jahre Geschichte zurück und bot den perfekten Abschluss für einen außergewöhnlichen ersten Tourtag.
Heute erwartet uns mit 418 Kilometern der längste Fahrtag der Reise. Die Strecke führt uns mitten hinein in das Herz der spanischen Pyrenäen. Dort begegnen wir auch dem höchsten Gipfel dieses beeindruckenden Gebirges: dem Aneto mit seinen 3.408 Metern. Ganz so hoch hinaus wollen wir allerdings nicht – unsere Route bleibt stets unter 1.500 Metern. Die Straßen sind nahezu menschenleer. Nur einige Rennradfahrer teilen mit uns die traumhaften Passstraßen und die spektakulären Ausblicke der Bergwelt. Unsere Mittagspause verbringen wir in Aínsa, einer wunderschönen kleinen Stadt mit mittelalterlichem Flair. Danach werden die Straßen etwas weniger kurvenreich, und für die letzten Kilometer nach Pamplona wechseln wir auf die Autobahn, damit wir rechtzeitig zum Abendessen in der Stadt eintreffen.
Today a little cloudy weather convinced us it's time to take a real rest day, especially after 2 very dynamic riding days. We explored Pamplona in full, from streets where bulls will run at famous San Fermin event in just 3 weeks, to old town narrow streets, old city wall, and numerous of shops, caffees, restaurants. On every step we see an honor to American writer Ernest Hemingway , who contributed to the worldwide popularity of the San Fermín festival through his frequent visits and his novels.
Nach einem entspannten Tag in Pamplona war es Zeit, in höhere Lagen aufzubrechen und die Pyrenäen noch intensiver zu erleben. Mit jedem Tag unserer Reise steigt die Höhe ein Stück weiter an, und heute überschritten wir erstmals die Marke von 1.700 Metern. Um dem morgendlichen Verkehr in Pamplona zu entgehen, starteten wir etwas früher als gewohnt – eine Entscheidung, die sich als absolut richtig erwies. Nur wenige Ampeln und Kreisverkehre bremsten unseren Weg, und schon nach rund 15 Minuten waren wir auf den schnellen und angenehm fließenden Straßen Nordspaniens unterwegs. Unser erster Halt führte uns zum Embalse de Usoz. Dort waren wir völlig allein – nur wir, der See und eine atemberaubende Landschaft. Anschließend ging es weiter nach Norden zu den ersten Pyrenäenpässen an der Grenze zu Frankreich. In einem idyllischen Bergdorf legten wir eine Kaffeepause ein, bevor der eigentliche Höhepunkt des Tages begann. Jure wurde zum Fotografen, unsere Gäste zu Filmstars. Die Fahrt über den Col de la Pierre Saint-Martin, mit 1.765 Metern der höchste Pass des Tages, war einfach spektakulär. Frei grasende Pferde und Kühe verliehen der ohnehin beeindruckenden Bergwelt eine beinahe surreale Atmosphäre. Die Einfahrt nach Frankreich war ein unvergesslicher Moment. Wenig später, unten im Tal, zeigte sich der Kulturwechsel auch auf kulinarische Weise: Plötzlich stand „Entrecôte de Bœuf“ auf dem Speiseplan. 🙂 Nach dem Mittagessen schien die grüne Berglandschaft kein Ende zu nehmen. Über den Col de Labays und den Col de Marie-Blanque führte uns die Route weiter zu zwei legendären Pässen der Tour de France: dem Col d'Aubisque (1.709 m) und dem Col du Soulor (1.471 m). Diese berühmten Passstraßen ebneten uns den Weg nach Luz-Saint-Sauveur, wo unser Hotel auf uns wartete. Der charmante Ort ist der perfekte Ausgangspunkt für einen weiteren spektakulären Tag in den Pyrenäen. Und wie kann man einen perfekten Tag noch besser ausklingen lassen? Mit einem Edelweiss Boot-Bier.
Was lieben Motorradfahrer am meisten? Kurven, Kurven, Kurven! Und davon gibt es heute reichlich, denn nicht weniger als zehn Pässe warten auf uns. Los geht es gleich mit dem „Col du Tourmalet“. Der höchste Pass der Pyrenäen wird in diesem Jahr auf der 6. Etappe der „Tour de France“ befahren, die am 9. Juli stattfindet. Schon jetzt quälen sich Dutzende Radrennfahrer auf die 2.115 Meter Höhe hinauf und verdienen unseren aufrichtigen Respekt. Danach folgt Pass auf Pass. Je niedriger diese werden, desto mehr Radrennfahrer begegnen uns. Doch nicht nur sie sind unterwegs – auch zahlreiche Sportwagen teilen sich dieses einzigartige Revier mit uns. Nach den Pässen wartet noch ein weiteres Highlight auf uns: die Grotte von Mas d’Azil. Dort führt die Straße direkt durch eine Höhle, die bereits in der Steinzeit bewohnt war. Mit all diesen Eindrücken machen wir uns auf den Weg nach Carcassonne, unserem Ziel für heute und morgen. Carcassonne wurde von den Römern gegründet, und die mittelalterliche Festungsanlage zählt zu den am besten erhaltenen in ganz Europa. Sie ist schlicht atemberaubend schön.
Carcassonne – eine wunderschöne mittelalterliche Stadt in Okzitanien, Frankreich. Die perfekte Gelegenheit für einen entspannten Tag in der Stadt oder am Pool unseres traumhaften Château Palaja. Während andere es ruhiger angehen ließen, folgten Edwin und Edgar Michael auf dem Fahrrad zu einer kurzen Tour zum Pic de Noire und planten den Stadtbesuch für den Nachmittag ein. Edelweiss bietet an seinen Ruhetagen stets Aktivitäten nach Wahl an. Genießen Sie diesen Tag mit uns in Bildern. Bei einem Besuch der Stadt gab es ein komplettes Edelweiss-Angebot – eine Fahrt im Edelweiss-Van :). Carcassonne wird auch am 7.7.2026 Startpunkt einer Etappe der Tour de France sein.
Here's a natural German translation suitable for a travel diary or tour report: Heute war ein weiterer unglaublicher Tag – eine faszinierende Mischung aus wilder Natur und Geschichte. Wir verließen das wunderschöne Carcassonne in Richtung Süden nach Spanien und fuhren über traumhafte französische Nebenstraßen mit unzähligen Kurven, umgeben von unberührter Natur. Unser erster Halt war das beeindruckende Château de Peyrepertuse, das auf einem rund 800 Meter hohen Berg – oder besser gesagt Felsen – thront. Es zählt zu den am besten erhaltenen Katharerburgen in den französischen Pyrenäen und wird mit den Grafen von Narbonne und Barcelona in Verbindung gebracht. Der Name bedeutet tatsächlich „durchbohrter Stein“, und sobald man die Burg sieht, versteht man sofort, warum. Nach der Besichtigung der Burg genossen wir ein sehr leckeres Mittagessen – unser letztes französisches auf dieser Reise. Doch bevor wir Frankreich verließen, befuhren wir noch die spektakuläre Panoramastraße durch die Gorge de Galamus. Es ist schwer zu beschreiben, wie beeindruckend diese Straße hoch über den Felswänden ist, die über viele Jahrhunderte hinweg vom Fluss geformt wurden. Dann war es jedoch Zeit, „Au revoir“ zu sagen und über die Pyrenäen zurück nach Spanien zu fahren. In unserem Hotel erwartete unser Team bereits ein besonderes Highlight: vorab reservierte Massagen zur Entspannung vor dem Abendessen.
Heute steht unser letzter Fahrtag an, der uns zurück zu unserem Ausgangspunkt, Castelldefels südlich von Barcelona, führt. Zunächst geht es in den wunderschönen Ort Beget. Abgesehen von den asphaltierten Straßen und der elektrischen Beleuchtung scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein – seit Jahrhunderten hat sich kaum etwas verändert. Anschließend folgen wir einsamen Bergstraßen in Richtung Mittelmeerküste. Dort erwartet uns ein weiterer Höhepunkt der Reise: die spektakuläre GI-682. Hoch über der Küste schlängelt sich die Straße entlang und eröffnet immer wieder atemberaubende Ausblicke auf das tiefblaue Meer, malerische Buchten und Ortschaften, die wie Bienenwaben an den steilen Hängen kleben. Leider müssen wir diese Traumstraße irgendwann verlassen, und die Autobahn bringt uns zurück nach Castelldefels. Dort wartet noch eine schöne Überraschung auf uns: Wir dürfen in das Schwesterhotel direkt am Strand umziehen. Beim letzten gemeinsamen Abendessen lassen wir die Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren. In zwei Punkten sind wir uns alle einig: Die Pyrenäen gehören zu den schönsten und besten Regionen für Motorradtouren überhaupt – und wir hoffen, uns alle wiederzusehen; am besten natürlich bei einer weiteren Edelweiss-Motorradreise.