ACT Unpaved Pyrenees mit BMW Performance Center- UPP260A

Beim Welcome Briefing spüren die Gäste aus den USA schon am Anreisetag, dass ihre Tour jetzt wirklich beginnt – voller Vorfreude, Teamgeist und Abenteuerlust. Genau dieser Moment macht sofort Lust, selbst Teil einer solchen Reise zu werden.
Unser erster Fahrtag in Richtung der ACT Pyrenäen! Alle freuen sich darauf, und nach einem Briefing am frühen Morgen geht es los. Zunächst fahren wir ein Stück über die Autobahn, dann geht es in das Naturschutzgebiet Montseny, wo die ersten 20 Kilometer Schotterpisten auf uns warten. Großartig! Nach einer Mischung aus kurvenreichen Straßen und schönen Offroad-Strecken durch den Wald heißt es: Yiehaa! Nach einem letzten Kaffee in Banyoles machen wir uns auf den Weg nach Roses, dem östlichsten Punkt der Iberischen Halbinsel. Und dann unser Hotel direkt gegenüber vom Strand! Was für ein Tag!
Erstes Fotoshooting am Morgen – und direkt danach fahren die Gruppen zum östlichsten Punkt, dem Cap de Creus. Von dort aus starten sie auf die ACT und hinein in die wilden Pyrenäen! Nach der Auffahrt zum Mont Moixer genießen wir ein Mittagessen mit lokalen Spezialitäten, bevor es weiter ins Hinterland geht. Dort warten bereits die nächsten Schotterpisten, bevor die Fahrer den Col d’Ares erreichen, direkt an der Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Und es geht weiter: Weitere 20 Kilometer Schotterstrecke mit bereits deutlich alpinem Charakter liegen vor uns! Ein wunderschöner und sehr langer Tag!
Heute wartet eine Traumetappe: enge Bergstraßen, endlose Kurven und die besondere Stimmung der katalanischen Pyrenäen. Ribes de Freser, Puigcerdà und das wunderschöne La Seu d’Urgell laden zu einer Pause ein, bevor das große Finale beginnt. Dann kommt der Höhepunkt: der alte Schmugglerpfad nach Andorra, über einen namenlosen Pass auf über 2.000 Metern. Bei gutem Wetter ein Genuss, bei Nässe ein echtes Abenteuer. Egal ob schnelle Straße oder wilder Trail, dieser Grenzübertritt bleibt unvergesslich.
Dieser Tag ist der heimliche Favorit der ganzen Tour: spannende Offroad‑Passagen, großartige Ausblicke und ein echtes Hochgebirgsgefühl. Der Höhepunkt ist die Abfahrt vom Port de Cabús, oben Asphalt, unten ein schmaler Schotterweg ohne Leitplanken, dafür mit grandioser Weitsicht bis ins Dorf Tor. Wir streifen den höchsten Bereich der Pyrenäen und passieren sogar den mächtigen Pico Aneto, den König des Gebirges. Und als perfekter Abschluss wartet ein Hotel, das einsam in einem Hochtal liegt.
Unser fünfter Fahrtag in den Pyrenäen bot alles, was das Adventure-Herz begehrt: Immer wieder wechselten sich kurvige Bergstraßen mit abwechslungsreichen Schotterpassagen ab, von schnellen Schotterwegen bis hin zu schmalen Single-Lane-Roads mit spektakulären Ausblicken. Nach einem versteckten Caféstopp an einem Campingplatz führte die Route über lehmige Waldwege und mehrere Schotterabschnitte durch die beeindruckende Berglandschaft. Ein besonderes Highlight war die Überquerung mehrerer Pässe mit traumhaften Panoramen auf die umliegenden Gipfel. Vorbei an tiefen Schluchten, dunklen Tunneln und steilen Felswänden ging es durch einige der schönsten Abschnitte der Pyrenäen. Nach einem Mittagstopp setzte sich die Tour über weitere kurvenreiche Bergstraßen fort, bevor wir am spätenNachmittag unser Tagesziel Jaca erreichten. Dort ließen wir den Tag bei einem Bummel durch die historische Altstadt ausklingen und genossen die besondere Atmosphäre dieser charmanten Pyrenäenstadt.
Heute führte unsere Tour ins Baskenland. Bereits nach wenigen Kilometern begann ein rund 12 Km langer Schotterabschnitt mit hartem Lehmboden. Danach folgten schmale Verbindungsstraßen bis zum ersten Café-Stopp in Chasa. Anschließend wurde die Gegend immer einsamer, viele Dörfer wirkten hier verlassen. Die Strecke wechselte ständig zwischen kurvigen Landstraßen, schmalen Single-Lane-Roads und beschädigten Straßenabschnitten. Ein weiterer Höhepunkt war eine etwa zehn Kilometer lange Schotterpiste durch Wald und Buschland. Nach rund 120 Kilometern erreichten wir das nächste Dorf mit einer Einkehrmöglichkeit. Von dort ging es weiter über schmale Straßen auf ein Hochplateau mit weiten Wiesen und vielen frei laufenden Pferden. Die Landschaft war beeindruckend und bot zahlreiche Fotomotive. Das Mittagessen nahmen wir in Saint-Jean-Pied-de-Port ein. Nach den ruhigen Bergregionen wirkte der Ort überraschend lebhaft und touristisch. Am Nachmittag führte die Route über den Col d’Ispegui, der mit seinen Kurven und Ausblicken noch einmal Fahrspaß pur bot. Zum Tagesabschluss erreichten wir das Hotel Balneario, ein etwas abgelegenes Kurhotel im mit Salinenbad. Nach rund 260 abwechslungsreichen Kilometern mit Schotter, Pässen, einsamen Straßen und großartigen Landschaften endete ein spannender Fahrtag in den Pyrenäen.
Am letzten Tag machen wir wie gewohnt. Erst das Briefing. Heute erreichen wir die beeindruckende Costa Verde, deren grüne Steilküste uns bis zum westlichen Ende begleitet. Am Mirador, dem offiziellen Endpunkt der ACT Pyrenees, genießen wir noch einmal die Aussicht, bevor unsere Tour weitergeht. Zwischen Ondarroa und Lekeitio wartet eine der schönsten Küstenstraßen Nordspaniens – kurvig, aussichtsreich, absoluter Genuss. Im Landesinneren erreichen wir Gernika, wo uns die Geschichte hinter Picassos berühmtem Werk Guernica kurz innehalten lässt. Danach führt uns der Weg nach Bilbao, heute eine moderne, lebendige Stadt, geprägt vom ikonischen Guggenheim Museum. Wer kann, sollte früh ankommen – oder gleich einen zusätzlichen Tag einplanen.