Ducati Tour zur Welt Ducati Woche in Rimini

An einem sonnigen und sehr warmen Tag empfangen wir unsere Gäste mit einem der schönsten Motorräder am Markt. Der Ducati Multistrade v4
Der Tag beginnt mit Sonnenschein und einem köstlichen Frühstück. Nach der Begrüßung und Einweisung schwingen wir uns auf unsere Ducatis und starten durch. Es ist unser erster Fahrtag mit einer Strecke von 140 Meilen. Unterwegs legen wir am Vormittag eine Kaffeepause ein, bei der uns eine typische Süßspeise – Kaiserschmarrn – serviert wird. Mittags machen wir Halt für ein Essen mit herrlichem Blick auf die Donau, gefolgt von einer Überfahrt mit der Fähre auf dem Lipno-Stausee. Auf einsamen Nebenstraßen genießen wir die Fahrt durch die sanften Hügel Bayerns und den Bayerischen Wald.
Wir wachten an unserem zweiten Fahrtag erneut bei großer Hitze auf. Nach einem ausgezeichneten Frühstück im Bellevue Hotel starteten wir voller Energie in den Tag. Unser Ziel war es, am Nachmittag die österreichischen Seen zu erreichen. Insgesamt lagen heute 137 Meilen vor uns. Wir fuhren in Richtung Süden und folgten dabei dem Lauf der Moldau. Der Verkehr war sehr stark, da der Fluss ein beliebtes Gebiet für Wassersportler ist. Nachdem wir Tschechien verlassen hatten, erreichten wir das dritte Land unserer Reise – Österreich. Nach einer kurzen Fährüberfahrt über die Donau legten wir in Schlögen eine Mittagspause ein und genossen den herrlichen Blick auf die berühmte Donauschlinge. Wenig später besuchten wir das Stift Engelszell. Die wunderschöne Stiftskirche war beeindruckend, und wir genossen die besondere Ruhe innerhalb der alten Klostermauern. Das Kloster wurde im Jahr 1293 gegründet. Außerdem besuchten wir das gemütliche Café Sissi, das nach Kaiserin Sisi benannt ist. Im Laufe des Tages stiegen die Temperaturen immer weiter an und erreichten zeitweise sogar mehr als 40 °C. Auf unserem weiteren Weg nach Süden führte uns die Strecke durch eine wunderschöne Landschaft mit weiten Getreidefeldern und kleinen Wäldern, bevor wir schließlich den malerischen Traunsee bei Gmunden erreichten.
Ein herrlicher Morgen bricht an und wir können es kaum erwarten, wieder auf unseren Motorrädern zu sitzen. Vier Seen und drei Pässe erwarten uns. Unglaublich, aber wahr: Wir waren ganz allein auf den Straßen. Die Straßen waren in einem hervorragenden Zustand und wir fuhren die Berge der Seenregion hinauf und hinunter. Die Fahrt durch die malerischen Kurven fühlte sich an wie der Donauwalzer.
Nach dem Sturm am Vorabend wachten wir zu einem wunderschönen Tag auf. Die Sonne schien, die Temperaturen waren etwas gesunken – perfektes Motorradwetter. Unser dritter Fahrtag versprach, einer der Höhepunkte der Reise zu werden. Der Plan war spektakulär: über die berühmte Großglockner-Hochalpenstraße fahren, nach Italien einreisen und schließlich die beeindruckenden Dolomiten erreichen. Die Lage unseres Hotels war ideal, sodass wir den Eingang zur Hochalpenstraße früh am Morgen erreichten – noch bevor der große Andrang begann. Auf der Fahrt durch unzählige Serpentinen, umgeben von der atemberaubenden Kulisse der Alpen, bot jede Kurve einen neuen, unvergesslichen Ausblick. Schließlich erreichten wir die Edelweißspitze, wo wir anhielten, um das spektakuläre Panorama der umliegenden Bergwelt zu genießen. Nachdem wir die Großglockner-Hochalpenstraße durch das Südtor verlassen hatten, setzten wir unsere Fahrt bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Italien fort und genossen jeden einzelnen Kilometer. Am Nachmittag mussten wir unsere Pläne jedoch kurzfristig und grundlegend ändern. Der Pass, den wir ursprünglich fahren wollten, war gesperrt. Gleichzeitig verschlechterte sich auch das Wetter. Dichter Verkehr und anhaltender Regen machten die letzte Etappe deutlich anspruchsvoller und verwandelten sie in ein echtes Abenteuer. Trotz aller Herausforderungen erreichten wir schließlich sicher unser Hotel. Müde, aber glücklich, ließen wir diesen unvergesslichen Tag bei einem hervorragenden Abendessen in einem Rooftop-Restaurant ausklingen – der perfekte Abschluss eines weiteren großartigen Tages auf dem Motorrad.
Heute stand unsere Geburtstags-Tour auf dem Programm – wir haben den Geburtstag unseres Freundes Anthony gefeiert! 🎉🏍️ Nach unserem Ruhetag in Bozen wachten wir erneut bei perfektem Motorradwetter auf. Unser Plan war anspruchsvoll: Wir wollten die Dolomiten überqueren und hinunter in die Venezianischen Alpen bis nach Bassano del Grappa fahren. Als Erstes machten wir einen kleinen Abstecher zum wunderschönen Karersee (Lago di Carezza) – ein wahres Juwel, versteckt inmitten der Berge. Die Landschaft war einfach atemberaubend. Nach unzähligen herrlichen Kurven legten wir unseren nächsten Stopp am Passo Lavazè ein. Im gemütlichen Agriturismo Malga Daiano da Nello gönnten wir uns einen Kaffee und ein erfrischendes Getränk. Auf unserem Weg durch die Dolomiten von Norden nach Süden entschieden wir uns für den Passo Rolle, wo wir einige wunderschöne Fotos machten. Am Nachmittag gerieten wir kurz in einen leichten Regenschauer. Das konnte uns jedoch nicht davon abhalten, den letzten und höchsten Punkt vor Bassano zu erreichen: den legendären Monte Grappa. Von dort oben genossen wir einen spektakulären Blick über die Venetische Ebene (Pianura Veneta). Das Grollen des Donners aus dem Norden erinnerte uns schließlich daran, den Gipfel hinter uns zu lassen und unsere Fahrt nach Bassano del Grappa fortzusetzen. Ralph wartete bereits auf uns. Während wir neben unseren Motorrädern gemeinsam auf den Tag mit einem wohlverdienten Prosecco anstießen, zog das Gewitter über uns hinweg. Zum Glück waren wir bereits sicher angekommen. Wieder einmal war es ein perfekter Fahrtag. DWD – wir kommen!
Die Königin der Alpenpässe erwartet uns. Wir können es kaum erwarten, sie zu treffen, also starten wir etwas früher. Genauer gesagt um 6:30 Uhr. Kein Frühstück, nur Fahrspaß auf unseren Motorrädern! Am Fuße des Berges frühstücken wir endlich und fahren dann die 48 Serpentinen hinauf. Das war ein reines Vergnügen!
Nach einer regnerischen Nacht ließ die Hitze endlich nach, und wir genossen die Fahrt bei angenehmen 25 Grad Celsius. Zuerst machten wir Halt in Citadella, um die alte Festung zu besichtigen. Anschließend besuchten wir Chioggia, eine wunderschöne Mittelmeerstadt an der Adria. Mit ihren Kanälen wirkt sie wie die kleine Schwester Venedigs. Nach einer Mittagspause schwangen wir uns wieder auf unsere Motorräder und fuhren entlang des Po zu unserem nächsten Ziel, dem Ducati Factory Shop in Bologna, um die neuesten Produkte von Ducati zu entdecken. Ein besonderer Ort für alle Ducati-Fans!
Unser letzter Fahrtag war gekommen. Wir starteten den Morgen im Ducati Museum und nahmen anschließend an einer beeindruckenden Führung durch das Ducati Werk teil. Ein Blick hinter die Kulissen der Geburtsstätte dieser legendären Motorräder – ein Erlebnis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Nach der Abfahrt aus Bologna führte uns die erste Etappe auf der Autobahn Richtung Rimini. Der Verkehr war lebhaft, und überall begegneten wir anderen Ducatisti, die dasselbe Ziel hatten. Die Vorfreude auf das bevorstehende Jubiläum war förmlich zu spüren. Schon bald verließen wir die Autobahn und schlugen den Weg in den Apennin ein. Kurvenreiche Straßen und wunderschöne Landschaften begleiteten uns auf dem Weg nach San Marino – der ältesten noch bestehenden Republik der Welt und zugleich einem der kleinsten Staaten überhaupt. In einem kleinen, charmanten Dorf legten wir eine Mittagspause ein und genossen die traditionelle, rustikale Küche des italienischen Hinterlandes. Hoch oben auf dem Monte Titano gelegen, trotzt San Marino seit mehr als 1.700 Jahren der Zeit und zahlreichen Eroberern und bewahrt bis heute stolz seine Unabhängigkeit. Beim Spaziergang durch die engen, gepflasterten Gassen begegnet man an jeder Ecke jahrhundertealter Geschichte, während sich spektakuläre Ausblicke bis zur Adriaküste eröffnen. Nachdem wir die historische Republik hinter uns gelassen hatten, erreichten wir schon bald die Adriaküste und schließlich Rimini – das Ziel unserer Tour. Doch das eigentliche Highlight stand noch bevor: Gemeinsam mit Tausenden Ducatisti feierten wir auf dem Misano World Circuit 100 Jahre Ducati – ein würdiger Abschluss einer unvergesslichen Motorradreise.