China faehrt Ducati! SPTCN26002

Heute traf sich die Gruppe im Start-Hotel in Florenz. Ein beeindruckender Fuhrpark aus 21 wunderschönen, roten Ducati Multistradas und einer flinken kleinen Scrambler steht bereit und wartet auf den Einsatz. Die Maschinen scheinen die extreme Hitzewelle, die Italien derzeit fest im Griff hat und für absolute Rekordtemperaturen sorgt, keineswegs zu fürchten! Nach dem Welcome-Briefing und der Vorstellung der Tour folgte die offizielle Motorradübergabe. Hoffen wir, dass es morgen auf den Motorrädern etwas abkühlt!
Unsere Hoffnung auf etwas kältere Temperaturen wurde leider nicht erhört – ein weiterer, extrem heißer Tag lag vor uns! Wir verließen Florenz inmitten des typischen Berufsverkehrs eines normalen Werktags und nahmen die Schnellstraße Richtung Pisa. Bevor wir dort ankamen, legten wir eine erfrischende Pause ein (viel Wasser zu trinken war heute Pflicht!) und machten einen herrlichen Umweg über den Monte Serra. In Pisa angekommen, konnten wir die Motorräder ganz in der Nähe des Eingangs zur Piazza dei Miracoli parken. So mussten wir in der Hitze nicht weit laufen, um eines der berühmtesten Wahrzeichen Italiens zu bewundern: den Schiefen Turm! Unseren Mittagsstopp rundeten wir mit einem Essen in einem gemütlichen chinesischen Restaurant ganz in der Nähe des Platzes ab... und natürlich mit einem echten italienischen Gelato, bevor wir uns wieder auf die Motorräder schwangen und den Rückweg nach Florenz antraten!
Heute wartete ein absoluter Meilenstein auf uns, von dem jeder Ducati-Fan weltweit träumt: Wir fuhren nach Bologna, um das legendäre Ducati-Museum zu besuchen! Wir aßen in der Betriebskantine direkt neben den Werksarbeitern zu Mittag und machten anschließend eine exklusive Führung durch die Fabrik, um hautnah zu erleben, wie diese Schönheiten auf zwei Rädern entstehen – vom Zusammenbau des Motors über den Rahmen bis hin zur finalen Qualitätskontrolle! Natürlich verbrachten wir auch eine ganze Weile im großen Ducati-Store, wo wir vor allem die herrliche Klimaanlage genossen (es war wieder ein extrem heißer Tag!). Und als wäre das nicht schon Highlight genug, machten wir auf dem Weg nach Bologna noch einen Zwischenstopp an der Rennstrecke von Mugello, einem der wahren Tempel des Motorradrennsports.
Die heutige Tour führte uns nach Siena, eine der schönsten Städte des ganzen Landes! Auf dem Weg dorthin durchquerten wir das weltberühmte Chianti-Gebiet zwischen Florenz und Siena, das für seine traumhaften grünen Hügel, charmanten Dörfer und erstklassigen Weine bekannt ist. Im idyllischen Greve in Chianti legten wir eine gemütliche Kaffeepause ein, bevor es weiter nach Siena ging. Da dort morgen das historische Pferderennen, der Palio, auf der Piazza del Campo stattfindet, war das Zentrum absolut voll und die Parkplatzsuche für 21 Motorräder eine echte Herausforderung – aber wir haben es geschafft! Nach einem Mittagessen in einem gemütlichen "typischen"chinesischen Restaurant blieb noch Zeit, die Stadt zu besichtigen. Unser letzter Stopp brachte uns in das wunderschöne Dorf Radda in Chianti, bevor wir schließlich die Rückreise nach Florenz antraten. Morgen geht es weiter nach Rimini – die WDW rückt immer näher, bleibt dran!
Nach drei Fahrttagen in der Toskana war es an der Zeit, in eine andere italienische Region zu wechseln: die Emilia-Romagna! Dunkle Wolken wirkten am Morgen ziemlich bedrohlich, und als wir uns den Apenninen näherten, ging ein heftiger Regenschauer auf uns nieder. Ehrlich gesagt war es eine willkommene Abkühlung nach der extremen Hitze der letzten Tage! Wir bezwangen die Kurven des Passo della Consuma und überquerten nach Bibbiena diesen mächtigen Gebirgszug. Das Mittagessen genossen wir in dem kleinen Dorf Badia Tedalda, bevor wir den Abstieg in Richtung Tavullia antraten, der weltberühmten Heimat von MotoGP-Legende Valentino Rossi! Ein Stopp im offiziellen VR46-Fanshop war natürlich Pflicht, bevor wir schließlich unser Tagesziel Rimini erreichten. Und wie zu erwarten: Kaum hatten wir die Berge verlassen, wurde das Wetter an der Küste wieder richtig heiß!
Das Wetter ist ideal. Wir genießen das Frühstück mit einem sagenhaften Ausblick auf die Adria. Das Tourguide Team organiseirt am vomittag alle Eintrittsbänder für die Gäste. Auf den Edelweiss-Stand auf dem Event treffen wir einen weiteren Edelweiss-Kollegen. Er hält einen unterhaltsamen und interssanten Vortrag über den größten Motorrad-Reise-Veranstalter "Edelweiss-Bike-Travel" Aber nun wird es Zeit die Gäste aus dem Hotel abzuholen um den Höhepunkt der Tour zu genießen. Im Motorradkonvoi fahren wir, begleitet von unserm Personen-Shuttle Richtung MIsano. Es ist ein besonderer Spirit. Alle Ducatisti (und es sind wirklich viele) denen wir begegnen grüße die Gruppe. Die Einheimischen und die Touristen winken von der Straße. Ein wirklich toller Momeint. Ankommen an der Misano-Rennstreck wir auch schnell ein Parkplatz gefunden und die Tourteilnehmen schwärmen aus, um möglichst viel vom riesigen Angebot auf der WDW zu erleben. Um 19:30h dann eines der vielen Highlights: Wir fahren auf den Rennstrecke und dann im Corso durch Misano. Tausende Ducatis bilden ein rotes Meer aus Motorrädern. Einmal im Leben MUSS man das gesehen haben. Obwohl die Gruppe in diesem "Ameisenhaufen" aus roten Bikes etwas durcheinander gebracht wurde finden wir alles wieder zusammen und fahren zurück ins Hotel "Imperiale" Rimini. Es ist Zeit für das Dinner. Ein Highlight fügt sich an das nächste. Wir satteln einige Bikes und unseren Personen-Transporter und fahren nach Riccione zur Ducati-Beachparty. Es wird noch ein kühles Getränk am Beach getrunken. Was für ein Tag, zugegeben wir sind alle ein bisschen erschöpft, aber ein "Erlebins-Konzentrat" wie die WDW2026 bekommt man ja nicht alle Tage. Wir freuen uns schon auf morgen, um einen weiteren Tag auf World Ducati week zu erleben.
Ein weiterer perfekter Tag in Rimini und ein weiterer unglaublicher Tag mitten auf der World Ducati Week! Der Morgen begann mit einer optionalen Fahrt zum atemberaubenden, mittelalterlichen Festungsdorf Gradara. Von dort aus fuhren wir weiter nach Pesaro, wo wir auf die atemberaubende Küstenstraße Strada Panoramica abbogen und uns den Weg zurück über Gabicce Mare nach Rimini bahnten. Da die meisten unserer Gäste von der epischen Strandparty am Vorabend noch sichtlich müde waren, genoss das Tour-Guide-Team diese spektakuläre Runde kurzerhand als kleine „private“ Ausfahrt! Zurück in Rimini trommelten wir die Gruppe wieder zusammen und machten uns auf den Weg zum Misano World Circuit. Das Programm auf der WDW ist absolut vollgepackt mit Action, und heute konnten wir das spannende Qualifying für das heiß ersehnte Race of Champions live miterleben! Den Rest des Tages verbrachten wir damit, die offiziellen Ausstellungsstände zu erkunden, Tausende von wunderschön umgebauten Ducatis zu bewundern und die magische, adrenalingeladene Atmosphäre aufzusaugen, bevor es schließlich zum Abendessen zurück ins Hotel ging. Ein weiterer großartiger Tag neigt sich dem Ende zu!
Leider war der letzte Tag der Tour gekommen, doch er sollte uns einige unserer schönsten Erinnerungen bescheren. Beim morgendlichen Briefing wurde die Gruppe in zwei Teile aufgeteilt: diejenigen, die bei der WDW bleiben wollten, um das Race of Champions zu verfolgen und anschließend über die Autobahn nach Rimini zurückzufahren, und diejenigen, die es lieber etwas ruhiger angehen und einige wunderschöne Straßen genießen wollten. Die zweite Gruppe begann den Tag mit einem Besuch der Republik San Marino, allerdings ohne einen Stopp in der Altstadt. Wir fuhren durch zahlreiche Serpentinen, bevor wir die Grenze zurück nach Italien überquerten, wo natürlich das obligatorische Foto mit dem Grenzschild nicht fehlen durfte. Nach einer kurzen Kaffeepause in der wunderschönen Altstadt von San Leo stiegen wir wieder auf unsere Motorräder und genossen die kurvenreiche Strecke nach Santa Sofia, wo wir im Ristorante La Nocina zu Mittag aßen. Ganz nach italienischer Art wollte der Besitzer sicherstellen, dass wir auch wirklich satt wurden, und servierte uns riesige Portionen – selbst nachdem wir ihm versichert hatten, dass es bereits mehr als genug war. Doch das Beste sollte erst noch kommen. Am legendären Passo del Muraglione angekommen, setzten wir uns mit einem Kaffee hin und genossen die Aussicht, als sich ein wahrer Ducatisti-Moment ereignete. Als die Mitglieder des DoC aus Caltanissetta sahen, dass wir alle Ducati fuhren, kamen sie auf uns zu, schenkten uns Aufkleber ihres Clubs und feierten gemeinsam mit uns unsere Leidenschaft für die Marke. Trotz kultureller Unterschiede und kleiner Sprachbarrieren war eines ganz klar: Die Leidenschaft für Ducati kennt keine Grenzen!