Im Herzen Europas (BOE2603)

Servus aus Erding! Heute fiel der Startschuss für unsere Motorradtour. Nach der individuellen Anreise trafen nach und nach alle Teilnehmer in Erding ein. Die Vorfreude auf die kommenden Tage war bereits bei der Ankunft spürbar. Am Nachmittag stand zunächst das Welcome Briefing auf dem Programm. Dabei wurden die wichtigsten Informationen zur Tour, die geplanten Strecken sowie organisatorische Details besprochen. Gleichzeitig bot sich die Gelegenheit, die anderen Teilnehmer kennenzulernen und erste Benzingespräche zu führen. Im Anschluss ließen wir den ersten gemeinsamen Abend ganz entspannt in einem gemütlichen Biergarten ausklingen. Bei gutem Essen, kühlen Getränken und angenehmer Atmosphäre konnten wir die Anreise Revue passieren lassen und uns auf die bevorstehenden Etappen einstimmen. Die Stimmung war hervorragend und die Vorfreude auf die ersten gemeinsamen Kilometer wächst. Damit endet ein gelungener Auftakttag. Morgen geht es dann endlich auf die Straße – die Motorräder sind bereit, die Fahrer motiviert und die Tour kann beginnen. Bis morgen und allzeit gute Fahrt!
Not every great motorcycle ride needs dramatic mountain passes or endless hairpin turns. Sometimes, the best tours are found on quiet country roads, through beautiful landscapes, with charming stops along the way. That was exactly our experience on our ride from Erding to Rothenburg ob der Tauber. Through the Green Heart of the Hallertau We set off from Erding on a pleasant morning with perfect riding weather. Within a few miles, the city was behind us, and we were surrounded by the rolling hills and endless hop fields of the Hallertau, the world's largest hop-growing region. The winding back roads, picturesque villages, and open countryside made for a relaxed and enjoyable start to the day. Coffee Break in Geisenfeld Our first stop was Geisenfeld, where we took a well-deserved coffee break. It was the perfect opportunity to stretch our legs, enjoy the atmosphere of the town, and chat about the first part of the journey before continuing on our way. Lunch in Eichstätt From there, we headed towards the Altmühl Valley and the historic town of Eichstätt. The roads became even more enjoyable, offering a great mix of sweeping curves and scenic views. Upon arrival, we treated ourselves to a leisurely lunch in the beautiful old town. Surrounded by impressive Baroque architecture, it was the ideal place to recharge and enjoy a slower pace for a while. A Short Stop in Dinkelsbühl Back on our bikes, we continued towards Dinkelsbühl for a brief stop. This remarkably well-preserved medieval town never fails to impress. Even a short stroll through its narrow streets and past the colorful timber-framed houses was enough to appreciate its unique charm and character. Arrival in Rothenburg ob der Tauber In the late afternoon, we finally reached Rothenburg ob der Tauber. Approaching the famous walled town was a highlight in itself. After a day filled with fantastic riding roads, beautiful scenery, and memorable stops, we spent some time exploring the historic streets and soaking in the atmosphere of one of Germany's most iconic towns. Conclusion Our motorcycle tour from Erding to Rothenburg ob der Tauber offered the perfect combination of scenic riding, cultural highlights, and culinary enjoyment. The Hallertau, the Altmühl Valley, the historic towns of Eichstätt and Dinkelsbühl, and the stunning destination of Rothenburg made this a truly memorable day on two wheels. A route we would happily ride again anytime. 🏍️🇩🇪Geben Sie Ihr Feedback zu BizChat ab.What bikes are best for this route?Any scenic stops along the way?How long does the full ride take?AllePersonenPersonenDateienDateienBesprechungenBesprechungenE-MailsE-Mails
Heute führte uns unsere Tour durch eine echte Märchenlandschaft in Richtung Baden-Württemberg. Unser Tagesziel war die wunderschöne Universitätsstadt Heidelberg – doch schon der Weg dorthin war voller Highlights. Vorbei an imposanten Burgen, prächtigen Schlössern, historischen Klöstern und idyllischen Fachwerkdörfern genossen wir die ruhigen, grünen Landschaften. Bei strahlendem Sonnenschein und bestem Motorradwetter machte das Fahren auf den kurvenreichen Straßen gleich doppelt so viel Spaß. Unser erster Stopp belohnte uns mit einem herrlichen Ausblick auf ein tief eingeschnittenes Flusstal, dessen Verlauf wir anschließend ein Stück folgten. In Jagsthausen, dem Geburtsort des berühmten Ritters Götz von Berlichingen, tauchten wir ein wenig in die Geschichte ein. Berühmt wurde er später durch Johann Wolfgang von Goethes gleichnamiges Schauspiel. Ein weiteres Highlight war das prachtvolle barocke Kloster auf unserer Route. Dort gönnten wir uns eine wohlverdiente Pause und ließen uns in der Klosterkonditorei mit köstlichen Kuchen und anderen Leckereien verwöhnen. Am Nachmittag erreichten wir den Neckar, einen der bedeutendsten Flüsse Deutschlands. Hoch über dem Fluss thront die beeindruckende Burg Hirschhorn, die mit einer fantastischen Aussicht begeistert. Von der gemütlichen Burgterrasse aus konnten wir den Blick über das Neckartal schweifen lassen, bevor wir unsere Fahrt entlang des Flusses fortsetzten. Mit vielen schönen Eindrücken und einem breiten Grinsen unter dem Helm erreichten wir schließlich unser Hotel am Königsstuhl oberhalb von Heidelberg. Zum Abend fuhren wir mit der Heidelberger Bergbahn hinunter in die Altstadt. Beim Bummel durch die verwinkelten Gassen ließen wir den besonderen Charme der Stadt auf uns wirken. Den perfekten Abschluss dieses rundum gelungenen Tages bildeten ein leckeres Abendessen und ein kühles Getränk in einem gemütlichen Restaurant. Ein Tourentag, der mit traumhaftem Wetter, abwechslungsreichen Straßen und zahlreichen Sehenswürdigkeiten alles bot, was das Motorradfahrerherz höherschlagen lässt.
Heiße Kurven, Schwarzwaldpanorama und französisches Flair – Motorradtour von Heidelberg nach Riquewihr Es gibt diese Sommertage, an denen man schon beim Aufsteigen auf das Motorrad weiß: Das wird eine besondere Tour. Genau so ein Tag begann in Heidelberg. Bereits am Morgen zeigte das Thermometer deutlich nach oben, und die Wettervorhersage versprach einen echten Hochsommertag. Also früh gestartet, bevor die große Hitze die Straßen fest im Griff haben würde. Durch den Nordschwarzwald zur Wunderkiefer Die Strecke führte zunächst Richtung Bad Herrenalb, wo die berühmte Wunderkiefer auf dem Programm stand. Der außergewöhnliche Baum ist ein beliebter Anlaufpunkt für Motorradfahrer und Wanderer gleichermaßen. Nach den ersten Kilometern bot sich hier die perfekte Gelegenheit für eine kurze Pause. Die Aussicht über die bewaldeten Hügel des Schwarzwalds entschädigte für jede Schweißperle unter der Motorradkleidung. Kurvenspaß auf der B500 Anschließend ging es auf die legendäre B500, die Schwarzwaldhochstraße. Für Motorradfahrer gehört sie zu den schönsten Strecken Deutschlands. Lange Kurven, flüssige Streckenführung und immer wieder fantastische Ausblicke machten die Fahrt zu einem echten Genuss. Selbst die sommerliche Hitze konnte den Fahrspaß kaum trüben, auch wenn jede schattige Passage dankbar willkommen war. Mittagspause an der Renchtalhütte Gegen Mittag war es Zeit für eine wohlverdiente Rast an der Renchtalhütte. Bei inzwischen hochsommerlichen Temperaturen schmeckte das Mittagessen besonders gut. Im Schatten sitzend, mit Blick auf die Schwarzwaldlandschaft, ließ sich neue Energie für den weiteren Verlauf der Tour tanken. Gespräche mit anderen Motorradfahrern und das gemütliche Hüttenambiente machten die Pause zu einem weiteren Highlight des Tages. Weiter ins Elsass nach Riquewihr Frisch gestärkt führte die Route über den Rhein ins Elsass nach Riquewihr. Das malerische Dorf mit seinen farbenfrohen Fachwerkhäusern und engen Gassen wirkte wie eine Reise in eine andere Zeit. Trotz der Hitze herrschte reges Treiben in den Straßen und auf den Plätzen. Besucher und Einheimische genossen die sommerliche Atmosphäre bei einem Glas Wein oder einem kühlen Getränk in den zahlreichen Straßencafés. Feierliche Stimmung am Vorabend des 14. Juli Am Abend zeigte sich Riquewihr von seiner besonders lebendigen Seite. Es war der Vorabend des 14. Juli, des französischen Nationalfeiertags. Überall waren die Vorbereitungen und die festliche Stimmung spürbar. Die Restaurants waren gut besucht, die Plätze füllten sich, und eine entspannte Vorfreude lag in der warmen Sommerluft. Nach einem langen Tag im Motorradsattel war es ein besonderer Moment, das französische Lebensgefühl mitten im Elsass zu erleben.
Das Elsass war über Jahrhunderte hinweg hart umkämpft und stand abwechselnd unter deutscher und französischer Herrschaft. Diese bewegte Geschichte ist bis heute spürbar: Viele Ortsnamen, wie beispielsweise Thannenkirch, zeugen von den deutschen Wurzeln, und auch der regionale Dialekt ist dem Deutschen deutlich näher als dem Französischen. Gerade dieser kulturelle Mix macht die Region so besonders – hier trifft das Beste aus zwei Welten aufeinander. Während sich ein Teil unserer Gruppe für einen entspannten Tag in Riquewihr entschied, zog es den anderen Teil schon am Morgen auf die Motorräder. Unser erstes Ziel war die beeindruckende Hohkönigsburg. Bei der Besichtigung der Burg waren wir von ihrer imposanten Größe und dem herrlichen Ausblick über die Vogesen begeistert. Ein absolutes Muss für jeden, der diese Region besucht! Anschließend ging es weiter über die legendäre Route des Crêtes. Die Kombination aus endlosen Kurven, traumhaften Ausblicken und der abwechslungsreichen Landschaft zauberte uns immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Nach einem leckeren Mittagessen führte uns die Tour zum idyllisch gelegenen Lac Blanc, der malerisch zwischen den Bergen eingebettet ist. Nach weiteren herrlichen Kurvenkilometern erreichten wir wieder Riquewihr. Da noch genügend Zeit blieb, machten wir einen Abstecher nach Colmar und schlenderten durch die wunderschöne Altstadt. So ging ein perfekter Motorradtag in den Vogesen zu Ende – voller Fahrspaß, beeindruckender Landschaften und unvergesslicher Eindrücke.
Von Riquewihr führte unsere Motorradtour zunächst über den Texaspass in den Schwarzwald. Bei angenehmem Wetter genossen wir die ersten Kilometer auf den kurvenreichen Straßen und arbeiteten uns anschließend Richtung Kandel vor. Ein weiterer Halt war die Hexenlochmühle, die mit ihrer typischen Schwarzwaldkulisse immer einen Besuch wert ist. Danach gönnten wir uns ein gemütliches Picknick in der Natur, bevor es weiter Richtung Schweiz ging. Leider blieb es nicht den ganzen Tag trocken. Mehrere heftige Schauer sorgten unterwegs für nasse Straßen und machten die Fahrt zeitweise anspruchsvoll. Trotzdem blieb die Stimmung gut, denn die abwechslungsreiche Strecke entschädigte für das wechselhafte Wetter. Zum Abschluss erreichten wir Schaffhausen und besuchten den Rheinfall. Die gewaltigen Wassermassen boten einen eindrucksvollen Schlusspunkt einer abwechslungsreichen und gelungenen Motorradtour.
We begin by following the Rhine, passing through the picturesque town of Diessenhofen with its impressive historic customs bridge, which we use to cross the river. From there, the route climbs to a scenic viewpoint offering stunning panoramic views over Lake Constance—the perfect spot to stop and capture a few memorable photos. After a coffee break at a motorcycle dealership in Bütschwil, which also boasts an impressive collection of classic motorcycles, the landscape begins to change. Beyond the lush green hills, the snow-capped peaks of the Swiss Alps come into view. Dominating the skyline is the majestic Säntis, the northernmost Alpine peak in Switzerland. Rising to 2,502 metres (8,209 ft), it offers breathtaking panoramic views across six countries on a clear day. We stop for lunch at Schwägalp, located at the foot of the Säntis. While enjoying an excellent meal, we take in the spectacular Alpine scenery and soak up the incredible mountain atmosphere. Leaving the Swiss Alps behind, we cross the border and pass through the tiny Principality of Liechtenstein in just a matter of minutes. After a quick photo stop at the border, we enter Austria, where the road once again leads us into the mountains. The narrow and incredibly twisty road up to the Furkajoch Pass is undoubtedly one of the most challenging riding sections of the entire tour. Reaching the summit, however, rewards us with magnificent views and a well-earned coffee break at the top. After crossing another mountain pass, we finally arrive at our destination for the day: Warth.
Letzter Fahrtag: Von Warth nach Erding – Ein würdiger Abschluss Der letzte Fahrtag unserer Tour begann früh in Warth (AT). Die Berge verabschiedeten uns mit klarer Luft, kurvigen Straßen und dem Gefühl, dass diese Reise viel zu schnell vergangen war. Doch bevor es zurück nach Hause gehen sollte, standen noch einige Highlights auf dem Programm. Über malerische Straßen führte uns die Route zunächst in Richtung Neuschwanstein. Das weltberühmte Märchenschloss thronte wie gemalt über der Landschaft und bot die perfekte Kulisse für einen kurzen Fotostopp. Auch wenn die Parkplätze gut gefüllt waren, konnte man sich dem besonderen Charme dieses Ortes kaum entziehen. Weiter ging es zum Plansee, dessen türkisfarbenes Wasser zwischen den Bergen lag, als hätte jemand einen Postkartenausschnitt in die Landschaft gesetzt. Die Straße entlang des Sees zählt nicht ohne Grund zu den schönsten Motorradstrecken der Region. Kurve um Kurve, begleitet von fantastischen Ausblicken, ließ uns bewusst werden, wie sehr wir solche Momente vermissen würden. Am Ammersattel zeigte sich die Strecke noch einmal von ihrer besten Seite. Flüssige Kurven, wenig Verkehr und perfekte Bedingungen sorgten für breites Grinsen unter den Helmen. Genau für solche Straßen fährt man Motorrad. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Klosters Ettal. Die imposante Benediktinerabtei beeindruckte mit ihrer barocken Architektur und ihrer ruhigen Atmosphäre. Nach Tagen voller Pässe, Kehren und Motorengeräuschen war dieser Stopp ein angenehmer Kontrast und bot Gelegenheit, die vergangenen Tourtage noch einmal Revue passieren zu lassen. Doch damit war der Tag noch nicht zu Ende. Nachdem die letzten Landstraßenkilometer abgespult waren und die Autobahn Richtung Erding (DE) vor uns lag, ließen sich Hunter, Robert, Reza, Navid und Walker die Gelegenheit nicht entgehen, es ein letztes Mal richtig krachen zu lassen. Was den ganzen Trip über immer wieder für Gesprächsstoff gesorgt hatte, fand hier seinen Abschluss: freie Bahn, aufheulende Motoren und ein gemeinsamer Schlussspurt Richtung Heimat. In Erding angekommen, überwog schließlich die Zufriedenheit. Hinter uns lagen unzählige Kurven, beeindruckende Landschaften, viele gemeinsame Erlebnisse und jede Menge Geschichten für die nächsten Stammtische. Der letzte Fahrtag hatte noch einmal alles geboten, was eine großartige Motorradtour ausmacht – und einen würdigen Schlusspunkt unter eine unvergessliche Reise gesetzt.