Willkommen auf dem Blog über unsere Reise durch die Alpen.
Wir möchten fünfzehn Motorradfahrer und fünf Mitfahrerinnen willkommen heißen, die mit uns durch vier Alpenländer (Deutschland, Österreich, die Schweiz und Italien) reisen. Zwei Teilnehmer haben sich auch noch zur ERS (Edelweiss Riding School), zur Auffrischung und Verbesserung ihres Könnens, angemeldet.
Ausgangspunkt für jeden der fünf regulären Tage auf der Straße ist Seefeld in Tirol. Das Angenehme daran ist, dass wir die ganze Zeit im selben Hotel übernachten und somit nicht jeden Tag die Unterkunft wechseln müssen.
Zu den Höhepunkten der täglichen Ausflüge zählen die Tiroler und Bayerischen Seen, königliche Schlösser, das Timmelsjoch (Passo Rombo), das Stilfserjoch (Passo Stelvio) und viele weitere Sehenswürdigkeiten dieser Region.
Während einige mit Harry schon einen Tag früher mit dem Motorrad losfahren, um sich an die neuen Straßen und Verkehrsregeln zu gewöhnen, besuchen andere Innsbruck im Rahmen einer Stadtführung mit Daniel. Und Bernie bereitet im Hotel Eden die Begrüßungsbesprechung vor.
Der erste Fahrtag führt uns über die Grenze zu bayerischen Seen. Vom Walchensee über den Kochel-, sowie Staffelsee zur Mittagspause inklusive Klosterbesuch nach Ettal.
Nach einer Stärkung mit bayerischen Schmankerln, geht es zur Sommerresidenz von König Ludwig II., Schloss Linderhof. Glücklicherweise haben sich die Tourguides um die Eintrittskarten gekümmert, so steht dem Besuch nichts im Wege. Alle sind sichtlich beeindruckt vom Innenleben des Schlosses.
Nach Österreich ist es nicht weit und nach einer kurzen Auffahrt geht es hinunter zum Plansee. Die Uferstraße bietet herrliche Aussichten, bevor wir über den Fernpass wieder ins Inntal und anschließend nach Seefeld zurückkehren.
Heute ist wieder super Motorradwetter, und so nehmen wir heute den Passo di Rombo (Timmelsjoch) und den Passo di Giovo (Jaufenpass) ins Programm.
Durch das Ötztal erreichen wir die Auffahrt zum Timmelsjoch, noch vor der Passhöhe machen wir eine Kaffeepause und besuchen das höchstgelegene Motorradmuseum der Welt.
Leider regnet es zur Abfahrt nach der Pause, doch nach der Passhöhe verbessert sich das Wetter und zur Mittagspause im Tal ist wieder Sonnenschein.
Nach der kurvigen Auffahrt zum Jaufenpass genehmigen wir uns noch einmal eine Pause mit dem Blick auf die sich im Berg schlängelnden Asphaltbänder.
Das mit dem „heute ruhige Passstraßen“ ist auch dem Wetter geschuldet.
Wir müssen die Abfahrt vom Hotel auf Grund von Regen eine gute halbe Stunde verschieben.
Als der Regen nachlässt fahren wir ab, und nach zehn Minuten stoppt der Niederschlag. Wir fahren zwar auf teilweise nasser Fahrbahn, aber das kümmert uns wenig. Zur Kaffeepause mit Strudel und Kaiserschmarrn zieht noch ein kurzes Gewitter durch. Danach geht es Trocken weiter, wie bereits beschrieben fehlen heute die „nicht wetterfesten“ Touristen.
Aber auch uns bleibt zum Ende des Tages der Starkregen nicht erspart und wir fahren die letzten 45 Minuten vor der Ankunft im Regen.
Heute auf dem Hahntennjoch und durch das Namlostal so ruhig wie fast nie. Und wir konnten diesen Fahrtag voll genießen.
Nach dem gestern eher ruhigen Tag stürzen wir uns heute ins Getümmel.
Die weltbekannte Passstraße Stilfserjoch (Passo die Stelvio) ist unser heutiges Highlight.
Über Reschenpass und vorbei am Reschensee, mit dem im Wasser, als Mahnmal, stehenden Kirchturm erreichen wir Glurns, mit ihren ca. 800 Einwohnern, kleinste Stadt Italiens.
Die zur Passhöhe führenden 48 Kehren flößen unseren Gästen großen Respekt ein.
Doch eine halbe Stunde später sind alle gut oben angekommen und genießen neben dem phantastischen Ausblick die schmackhaften Grillwürste von Bruno.
Nach der Mittagspause und Abfahrt über den Umbrailpass in die Schweiz teilt sich die Gruppe wieder. Ein Teil fährt direkt wieder zum Hotel, wobei die anderen noch eine Extrarunde über den Ofenpass fahren.
- Da kann es dann schon einmal etwas länger dauern.
Nach einem aufregenden und atemberaubenden Tag in den Gletschergebieten ist ein entspannter und genussvoller Tag genau das Richtige. Keine Serpentinen mehr, sondern schöne Nebenstraßen und kurvenreiche Abschnitte – der perfekte Abschluss.