Abenteuer Big Five ABF2601

Nachdem wir uns gestern bei einem netten Abendessen kennen gelernt haben, steigen wir heute endlich auf unsere Motorräder und es geht los. Zunächst fahren wir an der Westküste entlang bis wir einen letzten Blick zurück auf den Tafelberg werfen und anschließend ins Landesinnere abbiegen. Hier treffen wir auf grüne Agrar Landschaften und kleine Tierzucht Betriebe bis wir schließlich das Afrikaans Sprachen Monument erreichen wo wir dann auch in der Nähe einen Kaffee zu uns nehmen. Auch bis zum Mittagessen fahren wir wieder durch wunderschöne Landschaften bis wir dann schließlich nach der Mittagspause auf den ersehnten Schotterabschnitt des Tages treffen. Es geht zügig voran und auch die technisch anspruchsvolle Passage über den Middelberg Pass liegt schneller hinter uns als wir uns das gewünscht haben. Aber halb so schlimm denn im Hotel gibt es ein hervorragendes Abendessen und ein paar kalte Getränke und so fallen wir voll frohe Erwartungen auf morgen in unsere Kissen. Hoffentlich wird der Wind über Nacht den Staub des Tages von unseren Motorrädern blasen.
Nachdem wir uns gestern schon ein wenig an das fahren auf Schotter herangetastet haben, starten wir heute direkt auf einen wunderschönen Offroad Track entlang eines kleinen Sees. Anschließend geht es zum Kaffeetrinken hinunter an die Küste wo wir nach Waalen Ausschau halten aber dabei leider kein Glück haben. Aber wir sind ja auch zum Motorrad fahren hier, also geht es weiter direkt auf eine nächste Schotterpiste die uns über 50 km zurück auf die große Hauptstraße führt. Schnell füllen wir unsere Motorräder auf und fahren weiter um ein Mittagessen in einer der zahlreichen Lodes am Wegesrand einzunehmen. Nun müssen wir etwas Strecke machen um unser Endhotel des Tages zu erreichen, dabei versuchen wir den Staub der Schotterpisten durch den Fahrtwind zu entfernen was leider nicht ganz klappt aber sehr viel Spaß macht. Beim Abendessen resümieren wir dann über die Erlebnisse des Tages und geben einen weiteren Ausblick auf den morgigen Tag und die erforderlichen Informationen hierzu. Davon aber morgen mehr.
Heute ist es soweit. Wir verlassen Südafrika und reisen nach Namibia ein. Nach einem kurzen Stück durch wunderbare Landschaften und den Beginn der Wüste, erreichen wir die Grenze wo wir erstaunlich schnell die Grenzprozedur hinter uns lassen. Nach einem kurzen Mittagessen in grenznähe geht es dann auch endlich auf Schotter weiter. Wir kommen in die Gegend des Fisch River Canyon und die Landschaft ändert sich jede halbe Stunde. Da es kürzlich geregnet hat zeigen sich auch die vielfältigen Blumen der Wüste die nur sehr selten blühen. Wir sind fasziniert von den interessanten Offroad Pisten und der Schönheit der Natur. Hier könnten wir eigentlich länger bleiben aber unsere Reise führt uns morgen zu dem nächsten Highlight. Wir sind schon gespannt.
Kurz nach dem farbenfrohen Sonnenaufgang in der Wüste steigen wir wieder auf unsere Motorräder. Es geht weiter auf den Schotterstraßen entlang des Fisch River Canyon und wir fahren über endlose Weiten. Schließlich erreichen wir den Aussichtspunkt des zweitgrößten Canyons der Erde und sind fasziniert von dem unglaublichen Anblick. Ein kurzes Stück weiter nehmen wir dann einen Kaffee in einem Roadhouse ein bevor wir dann letztendlich kurz vor dem Naute Staudamm noch einmal Rasten. Jetzt folgt das zweite Highlight des Tages, nämlich eine Wasserdurchfahrt unterhalb des Dammes. Nachdem wir auf diese Art ein wenig den Staub von unseren Motorrädern gewaschen haben, der eine mehr der andere weniger, setzen wir unseren Weg nach Keetmanshoop fort. Bevor wir aber endgültig ins Hotel fahren besuchen wir noch den Quever Tree Forrest und den Giants Playground wo wir ungewöhnliche Baum- und Felsformationen betrachten. Nach einem ausgiebigen Abendessen fallen wir glücklich und zufrieden in unsere Betten und freuen uns schon auf den morgigen Tag.
Der heutige Tag hat eine etwas kürzere Distanz die wir zurücklegen müssen, also entscheiden wir uns etwas auszuschlafen und erst später los zu starten. Die Strecke heute führt uns ziemlich geradeaus durch eine Steppenlandschaft und relativ zügig reichen wir Marienthal wo wir erst einmal zu Mittag essen. Auch heute haben wir wieder eine Überraschung bereit und wir entscheiden uns etwas früher ins Hotel zu gehen und am Nachmittag noch einen Game Drive zu machen. Diese Entscheidung war goldrichtig denn wir können einmal gemütlich in einem Auto sitzen und uns in Ruhe die Landschaft und die Tiere ansehen. Nachdem wir auf dieser kleinen Safari dann noch einen Sundowner im Busch eingenommen haben genießen wir noch ein etwas späteres Abendessen und fallen glücklich und zufrieden in unsere Kissen. Morgen geht es dann weiter in Richtung Namib Wüste.
Heute ist ein ganz besonderer Tag, denn wir wechseln nicht nur von einer Stadt in eine andere sondern auch von einer Wüste in eine andere. Es geht von der Kalahari Wüste in die Namib Naukluft. Zunächst geht es auf guten Asphalt Straßen bis nach Malta Höhe wo wir dann in einem typisch namibisch deutschen Gasthof einen kleinen Snack einnehmen. Ab hier beginnen die Schotterstraßen und und auf den nächsten 150 km gibt es einfach nichts. Direkt zu Beginn der Schotterstraße bekommen wir gleich einmal ein Problem mit einem der Motorräder und kurz vor dem Ende der Wüstendurchfahrt hat dann auch noch ein zweites Bike Probleme mit einem platten Reifen. Es kann uns aber nichts davon abhalten unsere schöne Lodge in der Namib zu erreichen und nach einem wundervollen Sonnenuntergang genießen wir noch gemeinsam unser Essen bevor wir uns dann in die Betten legen, denn morgen geht es sehr früh los.
Heute haben wir einen Ruhetag. Den nutzen wir natürlich um uns die unglaublichen Szenarien der nahe gelegenen Namib Wüste anzusehen. Schon weit vor Sonnenaufgang starten wir mit einem kleinen Frühstück und setzen uns in die Jeeps der Lodge um uns Sossusvlei und Deadvlei anzusehen. Schon die Fahrt durch den Nationalpark zieht uns in seinen Bann und wir stehen staunend vor den größten Sanddünen der Welt. Nach einigen Fotos Stopps erreichen wir schließlich das Highlight des Tages und Schießen in der unglaublichen Landschaft unglaublich viele Fotos. Einen kleinen Spaziergang durch die Dünen später rasten wir unter einem der typischen Bäume für diese Region und einige sind so motiviert dass sie eine der danebenliegenden Dünen besteigen. müde von diesen ganzen Aktivitäten schläft fast die ganze Truppe auf dem Rückweg in den Jeep ein. Jetzt haben wir noch den ganzen Nachmittag um unsere schöne Lodge zu genießen und wie auch gestern nach einem wunderschönen Sonnenuntergang ein Abendessen aus dem Feuertopf zu genießen. Morgen geht es dann weiter an die Küste.
Ein Tag wie kein Anderer.
Heute ist wieder einer der Tage an denen wir eine gewisse Strecke zurücklegen müssen. Trotzdem entscheiden wir uns nach den Anstrengungen gestern ein wenig später loszufahren und starten nach einem kleinen Frühstück in Richtung der Hauptstadt Windhuk. Obwohl es größtenteils geradeaus geht entdecken wir links und rechts der Straße viele interessante Dinge die unser Auge erfreuen. In mitten der Steppenlandschaft beginnen sich plötzlich Termitenhügel zu erheben und teilweise scheint es so als wären sie zu Dutzenden auf die Felder gepflanzt worden. Auch der berühmte BergSitzkoppe war sehr beeindruckend als wir ihn im Nebel liegend passiert haben.Schließlich erreichen wir nach einigen kürzeren Stopps die Hauptstadt Windhoek und schlängeln uns durch den Verkehr zu unserem Hotel. Morgen geht es weiter Richtung Osten.
Heute geht es über den Trans Kalahari Highway hinüber nach Botswana. Dabei starten wir in Windhoek auf über 1800 m Seehöhe und am frühen Morgen ist es noch ein bisschen frisch. Aber schon nach kurzer Zeit geht es quer durch die Kalahari und die endlosen weiten bis zur Grenze wo wir nach einigem bürokratischen Aufwand doch relativ gut durchkommen. In Botswana angekommen ändert sich schlagartig die Landschaft und wir fahren vorbei an zahllosen Tierherden und roten, grünen, weißen und gelb blühenden Bäumen. Obwohl wir heute eine sehr weite Strecke zurückgelegt haben kommen wir doch rechtzeitig im Hotel an um vor dem Abendessen noch ein wenig zu entspannen. Nach dem gemeinsamen Abendessen merken wir jedoch die Anstrengungen des Tages und ziehen uns schnell in unsere Betten zurück denn morgen wird wieder ein spannender Tag.
Heute gehen wir es etwas gemütlicher an, denn wir haben keine große Strecke zurückzulegen. Trotzdem starten wir schon am frühen Morgen und legen mehrere kleine Pausen und Fotostops ein. Das Highlight dabei war zweifelsohne einer der großen Affenbrotbäume aber auch die urige Kneipe in der wir unseren Kaffeestop gemacht haben. Gegen Mittag erreichen wir schon zeitig unser Hotel und nach einer kleinen Dusche nehmen wir unser Mittagessen ein. Der Grund für diese frühe Anreise ist unser zweites Highlight des Tages, ein Helikopter Flug über das Okavango Delta. Wir werden vom Hotel abgeholt und nach einem kurzen Checkin am Flughafen fliegen wir über unglaubliche Landschaften und sehen die verschiedensten Tierherden. Es war einfach ein unglaubliches Erlebnis mit dem Helikopter und offenen Türen durch diese weiten Ebenen zu fliegen. Nachdem wir volle Eindrücke wieder gelandet sind genießen wir noch ein Abendessen bevor wir wieder einmal erschöpft ins Bett fallen. Wir sind uns sicher dass morgen auch wieder ein spannender Tag wird.
Heute ist ein Ruhetag welchen wir nicht auf den Motorrädern verbringen. Nach einer kleinen Verspätung besteigen wir unsere 4 × 4 Fahrzeuge und fahren in Richtung Okawango Delta. Schon bevor wir den Park erreichen entdecken wir die ersten Elefanten und kaum sind wir innerhalb der Grenzen des Parks sehen wir unglaublich viele verschiedene Wildtiere wie Springbock, Zebras, Gnus, verschiedene Vögel und als Highlight Leoparden und Löwen. Wir sind einfach nur fasziniert von der Vielfalt der Tier und Pflanzenwelt und machen unzählige Fotos und Videos. Doch auch die Fahrt selbst in den offenen Jeeps ist ein Erlebnis für sich. nach einigen kleineren Stopps inmitten von Zebra und Springbock Herden und einem kleinen Mittagessen nahe eines Wasserloches kehren wir über endlose Sandpisten zurück in unser Hotel wo wir schon Pläne für den morgigen Tag beschließen. Voller Freude schauen wir zurück auf diesen Tag und freuen uns schon auf den nächsten.
Nachdem wir gestern einen doch sehr anstrengenden Tag auf der Safari hatten gehen wir es heute etwas ruhiger an. Wir fahren gemütlich durch die flachen Ebenen von Botsuana in Richtung des Ntwetwe Sees und den größten Salzpfannen der Welt. Immer wieder lassen wir unsere Blicke nach links und rechts schweifen doch leider haben wir kein Glück noch weitere Tiere in der umliegenden Buschlandschaft zu entdecken. Beim Mittagessen dann finden wir einen schönen Platz unter einigen uralten Affenbrotbäumen. Nachdem wir gemütlich unser Mittagessen eingenommen haben fahren wir weiter und erreichen am frühen Nachmittag das Hotel. Einige von uns packt jedoch noch einmal das Abenteuer und wir fahren in ein Vogelschutzgebiet in dem gerade eine der Salzpfannen mit Wasser gefüllt ist, was ein sehr seltener Anblick ist. Auch die Sandstraßen dort machen uns viel Freude und nachdem wir uns ein wenig ausgetobt haben kehren auch wir in das Hotel zurück. Beim Abendessen versuchen wir schon Vorbereitungen für die nächsten Tage zu treffen und es zieht uns sehr zeitig in die Federn. Morgen geht es dann in Richtung Norden weiter.