Kings and Castle Special Tour SPTLM26070

Heute sind wir endlich losgefahren. Die Motorräder waren startklar und vollgetankt. Raus aus Wien und hinein ins Donautal. Entlang des zweitlängsten Flusses Europas – der durch zehn Länder fließt oder diese zumindest streift – machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Halt direkt am Flussufer. Nachdem wir uns mit einer Tasse Kaffee gestärkt hatten, überquerten wir den Fluss auf einer historischen Rollfähre. Wir hatten Glück, dass sie trotz des niedrigen Wasserstands noch in Betrieb war. Unsere Mittagspause legten wir etwas weiter flussaufwärts ein. Mit einem atemberaubenden Blick auf das Donautal schmeckte unser Essen besonders gut. Gestärkt machten wir uns auf den letzten Abschnitt unserer heutigen Reise.
Ein wunderschöner und frischer Morgen empfängt uns in Budweis. Wir freuen uns auf den zweiten Tag auf dem Motorrad. Er führt uns zunächst nach Český Krumlov, einer Stadt, die zum Weltkulturerbe gehört, die wir eine Stunde lang besichtigen. Kleine, versteckte Straßen führen uns durch den Böhmerwald, ein weiteres Highlight des heutigen Tages. Wir machen Fotos und erreichen unseren Mittagshalt, wo wir erneut die lokale Küche genießen. Wir können gar nicht genug davon bekommen. Der Nachmittag bringt weitere landschaftlich reizvolle Strecken und einen kurzen Stopp für Toilettenpause und Gebäck, bevor wir auf die Autobahn nach Prag fahren. Hier sind wir sofort von der Schönheit der Stadt überwältigt und freuen uns darauf, sie heute Abend und morgen zu erkunden.
Today we split into two groups. One group explored Prague and walked along historic paths. The other group took a short walk, enjoying iced coffee and fantastic views. The tour culminated in an authentic Vietnamese lunch at the SAPA market, located in the heart of Prague’s Vietnamese community.
Erholt vom Rasttag starten wir voller Energie in den vierten Fahrtag. Es geht schnell auf der Autobahn heraus aus der Stadt und nach Melnik, wo die Gruppe eine schaurige Überraschung erleben kann. Wir steigen hinunter in den Gewölbekeller der Kirche, wo tausende Gebeine und Schädel feinsäuberlich aufgestapelt liegen. Überreste und Andenken an die Pest in Europa im 17. Jhr. Es geht weiter zum höchsten Berg der Region, dem Jested. Hier oben machen wir Mittag und genießen die tolle Aussicht. Für unsere vietnamesischen Gäste zieht es geradezu eiskalt. Der Nachmittag verläuft angenehm und entspannt durchs Hinterland auf kleineren Straßen und schöne Dörfer. Wälder und weite offene Hügel wechseln sich ab. In Jicin erwartet uns Dominik mit Kaltgetränken und einige spazieren noch durchs Stadtzentrum. Es war ein weiterer gelungener Tag!
Today was less about sightseeing and more about the sheer joy of riding. We made our way toward the Polish border along countless roads, both small and large. After a brief detour into Poland, we rode along the border, interrupted only by a coffee break and a lunch break. For lunch, we ended up at a small, traditional local inn, where we were treated to Czech specialties. Refreshed, we then headed to Novo Jicin.
Es steht uns ein halber Fahrtag bevor. Es geht fix in das unaussprechliche Städtchen Pszczyna, wo wir einen Stopp auf dem schönen Dorfplatz machen. Anschließend halten wir für einen Moment am Lager Birkenau und zollen diesem Ort unseren Respekt. Bei leider viel Verkehr arbeiten wir uns nach Krakau und genießen endlich wieder vietnamesisches Essen. Krakau läd am Nachmittag zum Schlendern ein. Abends wollen wir noch ausgehen.
Today we’re heading over the High Tatras to Slovenia. We set off in perfect weather, and the whole day is filled with sunshine, beautiful scenery, and excellent roads.
Ein langer heißer Tag steht uns bevor. Wir fahren aus Zilina los in Richtung westliche Ausläufer der Tatra. Das Wetter und die Sicht ist hervorragend. Unser erster Stop ist das kleine Dorf Cicmany mit seinen bemalten Häusern. Hier werden kräftig Souvenirs geshoppt. Anschließend führt uns die Tour zum Märchenschloss bei Bojnice. Einen kleinen Rundgang und ein paar Fotos nehmen wir mit. Bei brütender Hitze geht es weiter und zum Glück auch bald durch schattige kurvenreiche Wälder. Ein schöner flow stellt sich ein. Hungrig werden wir von Dominik mit dem Picknick überrascht. Genau zum richtigen Moment. Gestärkt und erholt geht es für uns in richtung ungarischer Grenze weiter. Die Fähre können wir heute leider nicht nehmen und so bleiben wir auf dem östlichen Donauufer in richtung Budapest. Bei angenehmen 35° fahren wir in die Stadt und sind froh, als wir endlich in der Tiefgarage angekommen sind.
Today, a small group of us headed to Bükki National Park—just to tackle what is probably Hungary’s most winding road. We weren’t disappointed. For many kilometers, the curves and hairpin turns come one after another. It was a fantastic experience.
Der letzte Tourtag wird nochmal lang. Wir haben viel vor. Früh schaffen wir es raus aus Budapest und fahren eine schön kurvige Strecke nach Esztergom zur Basilika. Es mutet schon fast etwas herbstlich an in den Wäldern. Orgelklänge begrüßen uns beim Eintritt in die riesige Kuppelhalle. Unsere Gäste sind sprachlos. Das Mittag gibt es auf einem festvertauteten Boot und ist für sich schon ein kleines Highlight. Alle sind etwas geschafft am letzten Tourtag. Dazu regnet es heute natürlich auch noch. Der Nachmittag führt uns noch nach Sopron und bald über die Grenze wo wir die letzten schönen Kurven nehmen bevor wir erschöpft und glücklich in Wien ankommen und uns alle in die Arme fallen.
