NTC260A Touring Center Norwegem - Alte Freunde, neue Straßen

Our Norwegian adventure officially started with the welcome briefing in Ålesund. We got to know the country a little better – from the Norwegian flag and its Nordic cross to Viking history, local culture, food and a few useful things to know before heading out on the road. Then it was finally time to meet the bikes. The BMWs were lined up and waiting, and after a short introduction everyone had the chance to get familiar with their motorcycle for the week. Briefing done, bikes ready – now the real adventure can begin.
Heute führte uns die Tour mitten hinein in die Welt der norwegischen Sagen. Unterhalb der gewaltigen Trollveggen und durch die wilde Berglandschaft rund um den Trollstigen konnte man gut verstehen, warum man sich hier früher Trolle zwischen Felsen, Nebel und tiefen Tälern vorgestellt hat. Nach den schroffen Bergen zeigte sich Norwegen in Valldal von seiner süßeren Seite. Der Ort ist für seine Erdbeeren bekannt und liegt eingebettet zwischen steilen grünen Berghängen – der perfekte Kontrast zu einem Tag voller super Straßen, beeindruckender Landschaft und norwegischer Mythologie.
Nach einer wunderschönen Vormittagsfahrt durch Täler, entlang der Fjorde und über einige der herrlichen norwegischen Bergstraßen erreichten wir schließlich die Dalsnibba. Auf fast 1.500 m Seehöhe wurden wir mit einem beeindruckenden Panorama über die umliegenden Berge und den tief unter uns liegenden Geirangerfjord belohnt. Von dort ging es über unzählige Kurven hinunter nach Geiranger, einem der spektakulärsten Fjordorte Norwegens. Gewaltige Felswände, Wasserfälle und kleine historische Bauernhöfe hoch über dem Wasser begleiteten uns bis zum tiefblauen Fjord – der perfekte Abschluss eines weiteren unvergesslichen Tages auf dem Motorrad.
Ein großartiger Tag entlang Norwegens wilder Atlantikküste führte uns über die spektakuläre Atlantikstraße, deren Brücken sich zwischen kleinen Inseln und dem offenen Meer hindurchziehen. Im Fischerdorf Bud besuchten wir außerdem die alten deutschen Küstenbefestigungen aus dem Zweiten Weltkrieg – eine Erinnerung daran, dass diese wunderschöne Küste einst Teil des Atlantikwalls war. Zu so einem Tag am Meer gehört natürlich auch das passende Essen. Bacalao, die norwegische Variante eines herzhaften Stockfisch-Eintopfs mit Tomaten, Kartoffeln und Zwiebeln, passte perfekt zur maritimen Umgebung, bevor wir unsere Fahrt entlang der Küste fortsetzten.
Heute drehte sich alles um die norwegischen Fjorde – gewaltige Täler, die über viele Jahrtausende von Gletschern tief in die Berge geschliffen wurden. Während sich das Eis langsam Richtung Meer bewegte, trug es den Fels unter sich ab und hinterließ die steilen Täler, die nach dem Abschmelzen der Gletscher vom Meer geflutet wurden. Das Wetter sorgte mit etwas Regen für typisch norwegische Verhältnisse. Kein Problem: Wir drehten unsere Runde einfach um, entkamen damit dem schlimmsten Wetter – und plötzlich war der Tag wieder perfekt. Manchmal ist gute Routenplanung einfach nur die Entscheidung, in die andere Richtung zu fahren!
Nach einigen längeren Fahrtagen stand heute ganz bewusst ein entspannter Ausflug auf die Insel Runde auf dem Programm. Wir genossen die schönen Küstenstraßen und machten einen gemütlichen Mittagsstopp im Restaurant Brügge, umgeben von toller Fischer- und Schiffsatmosphäre – genau passend zu einem Tag am Norwegischen Meer. Runde ist besonders für seine Seevögel bekannt, allen voran die Papageitaucher. Leider ließen sie sich heute nicht blicken, faszinierende Tiere sind sie trotzdem: Auf der Jagd nach Fischen können sie bis zu etwa 45 Meter tief tauchen und benutzen dabei ihre Flügel fast wie Flossen, um unter Wasser regelrecht zu „fliegen“. Vielleicht sehen wir sie beim nächsten Mal!
