3FI260B (14.08.2026 - 25.08.2026 ) - Iceland - Fire and Ice

Willkommen in Reykjavík Tag 1 – Das Warten hat ein Ende Und plötzlich ist es wieder so weit: Island Tour Nummer 3 in diesem Jahr steht in den Startlöchern! Unsere Gruppe ist in Reykjavík angekommen, die Motorräder stehen bereit und die Vorfreude ist überall spürbar. Vor uns liegen 11 Tage voller Feuer, Eis, Schotterpisten, Gletscher, Wasserfälle und spektakulärer Landschaften. Doch bevor wir die Motoren starten, beginnt die Reise mit einem wichtigen ersten Schritt: DAS WELCOME BRIEFING Hier trifft sich unsere Gruppe zum ersten Mal – und genau hier wird aus einzelnen Reisenden langsam ein gemeinsames Team. Die Motorräder werden übergeben, die ersten Fragen geklärt und wir werfen gemeinsam einen Blick auf die kommenden Tage. Welche Route liegt vor uns? Was erwartet uns auf den Schotterpisten? Wie verändert sich das Wetter? Und was bedeutet es eigentlich, mit dem Motorrad durch Island zu fahren? Denn Island hat seine ganz eigenen Spielregeln. Das Wetter kann innerhalb weniger Minuten umschlagen. Aus Asphalt wird plötzlich Schotter. Der Wind kann unerwartet stark werden. Und die Natur gibt letztendlich den Rhythmus vor. Deshalb sprechen wir über Sicherheit, Fahrtechnik, Straßen- und Pistenverhältnisse und natürlich über all die Besonderheiten, die das Motorradfahren in Island so einzigartig machen. Und dann heißt es: Feierabend. Zeit für unser erstes gemeinsames Abendessen. Jetzt wird es entspannter. Die Motorräder stehen zwar noch vor dem Hotel… aber die Reise hat längst begonnen. Vielleicht wirkt unser erster Tag auf den ersten Blick noch nicht wie das große Island-Abenteuer. Keine endlosen Schotterpisten. Kein gewaltiger Wasserfall. Kein Gletscher am Horizont. Aber jede große Reise braucht einen Anfang. Und morgen ist es endlich so weit. Helm auf. Motor starten. Erster Gang. Dann rollen wir hinaus aus Reykjavík und hinein in das Land aus Feuer & Eis. Die ersten Kilometer warten auf uns. Und wir können es kaum erwarten, endlich loszufahren. Island ist bereit. Wir sind bereit. Begleitet uns in den kommenden Tagen hier im Blog. Wir nehmen euch mit auf die Reise – mit Bildern, Geschichten, kleinen Überraschungen und natürlich ganz viel isländischem Abenteuer. Vielleicht erlebt ihr Island dabei einfach ein Stück weit mit uns. Oder ihr schaut irgendwann auf euren Kalender und denkt: „Das will ich auch erleben.“ Das war unser erster Tag. Morgen beginnt das Abenteuer wirklich. Axel
Tag 2 – Das Abenteuer beginnt Unsere 3. Fire & Ice Tour des Jahres ist offiziell gestartet! Gemeinsam mit unserer Gruppe aus Thailand begannen wir das Abenteuer mit unserem ersten Rider’s Briefing, bevor wir uns auf den Weg machten, die wilde Reykjanes-Halbinsel zu erkunden. Von Viking World und dem Treffpunkt der Nordamerikanischen und Eurasischen Kontinentalplatten über die dampfenden Landschaften von Gunnuhver bis hin zur legendären Blue Lagoon – Island gab uns bereits einen unvergesslichen ersten Vorgeschmack auf das, was noch vor uns liegt. Und dann kamen auch schon die ersten Gravel Roads! Ein bisschen Staub und einen Ausblick auf die kommenden Tage. Morgen verlassen wir die vertrauten Straßen und tauchen tief in Islands legendäres Highland ein. Gletscher, Bergpisten und endlose Wildnis warten auf uns. Das Abenteuer hat gerade erst begonnen! Axel
Gullfoss, Gravel & Gletscher Was für ein Morgen! Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und warme Temperaturen – perfekte Bedingungen für einen weiteren Tag voller Abenteuer. Nach einem guten Frühstück geht es zum Gullfoss, wo sich gewaltige Wassermassen über 35 Meter in die Tiefe stürzen. Die schiere Kraft der Natur ist beeindruckend. Danach wartet unsere erste 20-minütige Offroad-Einführung auf uns – der perfekte Einstieg, bevor es zwischen den Gletschern Hofsjökull und Langjökull weitergeht. Gravel, Staub, spektakuläre Landschaften und sogar eine kleine Flussquerung machen schnell klar: Jetzt beginnt das echte Abenteuer! Nach einer kurzen Pause geht es wieder auf die Schotterpiste. Kilometer für Kilometer genießen wir die wilde Landschaft, bevor wir den Offroad-Abschnitt hinter uns lassen und wieder auf befestigten Straßen unterwegs sind. Bei der Viðimýrarkirkja machen wir noch einen Abstecher zu einer traditionellen isländischen Torfkirche und ihrem alten Friedhof. Müde, staubig und voller Adrenalin erreichen wir schließlich unser Hotel. Eine heiße Dusche, ein kühles Bier und ein wohlverdientes Abendessen warten auf uns. So war ungefähr unser Tag Axel
Entlang der Fjorde nach Akureyri Heute erwartet uns eine etwas kürzere, dafür landschaftlich umso beeindruckendere Etappe. Entlang der Küste geht es vorbei an majestätischen Fjorden, spektakulären Berglandschaften und kleinen Fischerdörfern – Island von seiner entspannten Seite. Ein Highlight des Tages ist Siglufjörður, das einstige Zentrum der isländischen Heringsfischerei. Heute erinnert vieles an die bewegte Vergangenheit des charmanten Fischerdorfes. Weiter geht es entlang der Küste zum Eyjafjörður, dem längsten Fjord Islands, bis wir schließlich Akureyri erreichen – die Hauptstadt des Nordens. Mit gemütlichen Cafés, Restaurants, der markanten Akureyrarkirkja und dem besonderen Flair einer kleinen Universitätsstadt lädt Akureyri zum Entdecken und Verweilen ein. Nach diesem entspannten Fahrtag bleibt genügend Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und den Abend in gemütlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen. Das war Tag 4 – und morgen geht es weiter nach Húsavík. Dort tauschen wir die Motorräder gegen ein Boot! Bleibt gespannt - ich bin es auf alle Fälle Axel
Wasserfälle & Wale Heute erwartet uns eine kürzere Etappe, die trotzdem voller Highlights steckt. Wir starten mit einer wunderschönen Schotterpiste hinauf in die Berge – inklusive kleiner Flussdurchfahrt. Und sobald wir den Nebel hinter uns lassen, eröffnet sich vor uns ein spektakuläres Tal mit sanften grünen Hügeln und tief hängenden Wolken. Was für ein Start in den Tag! Kurz vor dem Kaffeestopp wartet mit dem Goðafoss bereits das nächste Highlight auf uns. Der „Wasserfall der Götter“ ist nicht nur beeindruckend, sondern auch eng mit der Geschichte Islands verbunden. Weiter geht es nach Dimmuborgir, wo bizarre Lavaformationen von der gewaltigen Kraft der isländischen Vulkane erzählen. Am Nachmittag erreichen wir Húsavík. Nach einem leckeren Fischgericht heißt es: Motorräder abstellen und rein in die warmen Overalls – unsere Whale Watching Tour beginnt! Schon bald zeigen sich die ersten Wale. Immer wieder tauchen sie auf, holen tief Luft und verschwinden anschließend wieder in den Tiefen des Meeres. Ein unglaublich beeindruckendes Erlebnis – und der perfekte Abschluss eines weiteren großartigen Tages in Island! Bleibt gespannt, was morgen kommt! Ich bin es schon mal Axel
Ins Herz der isländischen Wildnis – Húsavík nach Egilsstaðir Heute ging es raus aus dem Norden und hinein in eine der wildesten Regionen Islands. Hinter Húsavík wurde die Landschaft zunehmend rauer, die Straßen leerer und die Natur immer gewaltiger. Vor uns lag eine Etappe voller Kontraste – von grünen Schluchten über tosende Wasserfälle bis hin zu spektakulären Basaltformationen. Island zeigte uns heute einmal mehr, was es bedeutet, wirklich unterwegs zu sein: wenig Verkehr, endlose Weite und Natur, die den Takt vorgibt. Unser erster großer Stopp war die Ásbyrgi-Schlucht, eine der faszinierendsten Landschaften im Norden Islands. Umgeben von bis zu 100 Meter hohen Felswänden, zieht sich die hufeisenförmige Schlucht über rund 3,5 Kilometer durch die Landschaft. Zwischen den gewaltigen Felsen wächst einer der wenigen dichten Birken- und Weidenwälder Islands – eine überraschend grüne Oase mitten in der rauen Wildnis. Kein Wunder, dass Ásbyrgi zu den beeindruckendsten Naturwundern des Vatnajökull-Nationalparks zählt. Von dort folgten wir der Straße 862 entlang des mächtigen Gletscherflusses Jökulsá á Fjöllum. Unser Ziel: der Dettifoss – einer der gewaltigsten Wasserfälle Europas. Was hier vor uns lag, lässt sich kaum in Worte fassen. Das Schmelzwasser des Vatnajökull stürzt auf einer Breite von rund 100 Metern über eine 45 Meter hohe Felskante in die Tiefe. Im Durchschnitt donnern dabei etwa 193 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in die Schlucht. Die gewaltige Kraft des Wassers, das Dröhnen und die aufsteigende Gischt machten diesen Moment zu einem weiteren echten Island-Erlebnis. Anschließend hieß es wieder: Helme auf, Motoren starten und weiter durch die endlose Landschaft des Nordostens. Über die berühmte Ringstraße 1 ging es unserem nächsten Etappenziel entgegen, bevor wir schließlich noch einmal abseits der Hauptroute abbogen. Und dann wartete mit dem Stuðlagil Canyon ein weiteres Highlight auf uns. Dunkle, perfekt geformte Basaltsäulen ragen entlang der tief eingeschnittenen Schlucht empor, während sich der Jökulsá á Brú in leuchtenden Blau- und Grüntönen durch das Gestein schlängelt. Ein spektakulärer Anblick – und der perfekte Abschluss eines langen, abwechslungsreichen Fahrtages. Von Húsavík bis Egilsstaðir erlebten wir heute einmal mehr, warum Island auf zwei Rädern so einzigartig ist: einsame Straßen, gewaltige Natur und hinter jeder Kurve ein neues Abenteuer
Rest Day. Iceland Style. Rest Day? Für manche bedeutet das Ausschlafen, Joggen, Shoppen und Entspannen im Hot Tub. Für einige von uns? Schotter, Fjorde und das Ende der Straße. Wir haben die Bikes gestartet und uns tief in den Mjölfjörður vorgekämpft – einen der abgelegenen Fjorde an Islands Ostküste. Schotterpisten, menschenleere Landschaften, Wasserfälle und Berge, die irgendwo in den Wolken verschwinden. Genau dafür sind wir hier. Unser Ziel: der Leuchtturm von Dalatangi. Schon der Weg dorthin war das eigentliche Abenteuer. Immer wieder hieß es anhalten, Aussicht genießen, Enten am Fjord beobachten, neugierige Schafe passieren und unter dem beeindruckenden Klifbrekku-Wasserfall stehen. Und dann endlich: Dalatangi. Ein kleiner Leuchtturm an einem Ort, der sich tatsächlich wie das Ende Islands anfühlt. Auf dem Rückweg gab es natürlich wieder: mehr Schotter, mehr Wasserfälle und einen Kaffee. Und weil es ja immer noch ein Rest Day ist, waren wir rechtzeitig zurück – damit am Ende wirklich jeder noch ein bisschen entspannen konnte. Manchmal sind die besten Ruhetage eben genau die, die sich überhaupt nicht nach Ruhetagen anfühlen. Axel
Von den Eastfjords zum Gletscher - Egilsstaðir - Höfn Heute war alles dabei, was Island so besonders macht: Schotter, Küstenstraßen, spektakuläre Berge, Wasserfälle – und ständig wechselndes Wetter. Von Egilsstaðir ging es südwärts durch die beeindruckenden Eastfjords. Über den legendären Öxi Pass und abgelegene Schotterpisten erreichten wir Folaldafoss, bevor sich plötzlich die Wolken öffneten und Island uns mit strahlend blauem Himmel belohnte. Nach einem entspannten Lunch im kleinen Fischerdorf Djúpivogur ging es weiter Richtung Süden. Fjord für Fjord wurde die Landschaft spektakulärer. Und dann war er plötzlich da: Unser erster Blick auf Vatnajökull. Europas größter Gletscher tauchte am Horizont auf – ein Moment, bei dem man einfach kurz anhält und staunt. Heute gab es nur einen ersten Vorgeschmack. Morgen kommen wir ihm deutlich näher. Axel
Eis, Regen & die wilde Küste Von Höfn nach Kirkjubæjarklaustur zeigte Island heute wieder seine wilde Seite: Regen, Wind, tiefe Wolken – und Landschaften, die einfach sprachlos machen. Am Jökulsárlón-Gletschersee und am Diamond Beach erlebten wir die faszinierende Welt aus Eis und schwarzem Vulkansand. Jahrtausendealtes Gletschereis, gewaltige Eisberge und sogar ein paar neugierige Robben machten diesen Abschnitt zu einem echten Highlight. Später ging es zu Fuß weiter zum Svínafellsjökull-Gletscher – und wieder einmal standen wir staunend vor der gewaltigen Kraft der isländischen Natur. Jetzt geht es nach Kirkjubæjarklaustur. Doch die letzten Highlights warten bereits: Wind, Papageitaucher, Feuer – und das visuelle Herz Islands. Ein weiterer unvergesslicher Tag auf den Bikes. Axel
Papageientaucher, Wasserfälle & Feuer Heute war der Tag etwas entspannter – aber Island hat natürlich trotzdem wieder groß aufgefahren. Von den moosbedeckten Lavafeldern der gewaltigen Laki-Eruption von 1783 bis zu den schwarzen Stränden von Vík zeigte uns die Südküste einmal mehr, warum diese Insel so einzigartig ist. Am Dyrhólaey warteten zunächst die Papageientaucher auf uns. Danach ging es weiter zu den Wasserfällen: dem mächtigen Skógafoss und dem spektakulären Seljalandsfoss, hinter dessen Wasservorhang wir sogar entlanglaufen konnten. Von Wasser zu Feuer: Im Lava Centre bekamen wir anschließend einen faszinierenden Einblick in die gewaltigen vulkanischen Kräfte, die Island bis heute formen – direkt unter unseren Füßen. Nach einem Espresso und etwas Sprit für unsere Maschinen ging es weiter Richtung Geysir. Und gerade als wir dachten, der Tag wäre geschafft, lieferte Strokkur noch das perfekte Finale: Seine Fontäne schoss direkt gegenüber von unserem Hotel in den Himmel. Wieder ein Tag. Wieder eine ganze Sammlung unvergesslicher Island-Momente. Und morgen … unser letzter Fahrtag. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist. Bis morgen! Axel
Willkommen zum letzten Fahrtag Es geht zurück nach Reykjavík – dorthin, wo vor 11 Tagen alles begonnen hat. Am liebsten würde ich jetzt schreiben: Wir hatten strahlend blauen Himmel und Island hat sich zum Abschluss noch einmal von seiner besten Seite gezeigt. Aber ganz so war es heute leider nicht. Stattdessen gab es richtig viel Regen und dazu eine ordentliche Prise Wind – genau das Wetter, bei dem man sich am liebsten im Bett verkriechen möchte. Da die Wetterbedingungen heute ziemlich stürmisch waren, ging es mehr oder weniger direkt zurück nach Reykjavík. Doch trotz des Wetters war auch dieser letzte Fahrtag ein Teil eines großartigen Abenteuers. Denn je näher wir dem Ende unserer Reise kommen, desto mehr wird uns bewusst, wie viel wir in den vergangenen 11 Tagen erlebt haben. Unglaubliche Landschaften, unvergessliche Momente, Abenteuer auf und abseits der Straße und natürlich jede Menge Geschichten, die uns noch lange begleiten werden. Heute Abend werden wir bei unserem Abschiedsessen noch einmal gemeinsam in Erinnerungen schwelgen und die ganz persönlichen Highlights jedes einzelnen Tourteilnehmers Revue passieren lassen. Damit geht die Island-Saison 2026 zu Ende. Drei Touren, drei ganz unterschiedliche Gruppen und jedes einzelne Mal wieder beeindruckende Erlebnisse auf dieser außergewöhnlichen Insel. Danke an alle, die diese Touren zu etwas Besonderem gemacht haben! In diesem Sinne: Bis bald – wenn es wieder heißt: Welcome to Iceland 2027! Axel
