CGX2602 - Kurvenparadies Eifelgebirge

Ein herzliches Willkomen an unsere 4 Tourteilnehmer, Nina und Neil aus Australien und Johnny und Charles aus den USA. Alle sind wohlbehalten im Starthotel angekommen und freuen sich schon auf die naechsten Tage. Bei einem Briefing sind alle auf die Tour eingestimmt worden und ueber die wichtigsten Sicherheitsregeln informiert worden. In entspannter Atmosphaere, mit einem gekuehlten Getraenk wurden erste Fragen beantwortet und Informationen sowie Ideen ausgetauscht. Um sich besser kennenzulernen sind wir alle fuer ein erstes gemeinsames Abendessen in die Altstadt von Bad Kreuznach gelaufen. Dort haben wir uns die lokalen Spezialitaeten schmecken lassen.
Nach einer sehr entspannten Nacht und einem super Fruehstueck haben wir uns zum obligatorischen morgentlichen Briefing in der Lobby getroffen. Die Stimmung war gepraegt von Vorfreude, so dass wir uns schnell auf den Weg zum landschaftlich schoensten Teil des Rheins gemacht haben. Auf perfekten Strassen, nur unterbrochen von kurzen Photostops, haben wir zuegig einen Aussichtspunkt zur beruehmten Loreley erreicht. Warme und kalte Getraenke warteten auf uns und wir konnten die fantastische Aussicht geniessen. Weiter ging es zum Deutschen Eck in Koblenz, dem Zusammenfluss von Rhein und Mosel. Dort legten wir einen laengeren Stop direkt am Fluss inklusive Mittagessen ein. Von dort folgten wir der Mosel bis nach Cochem. Die Fahrt immer entlang der Mosel war atemberaubend. Burgen, kleine Orte, Burgruinen und Weinberge die immer dem gewundenen Fluss folgen, einfach romantisch. Kurzer Eiscreme-Stop in Cochem und weiter ging es zum Tagesziel, dem Nuerburgring. Das Hotel direkt an der Rennstrecke gelegen, war genau das richtigen fuer Menschen mit Benzin im Blut. Das gemeinsame Abendessen und ein kuehles Getraenk in der Cockpit-Bar rundeten diesen ersten von vielen Tag ab.
Unser heutiger Fahrtag führt uns durch das Eifelgebirge nach Bad Ahrweiler und damit in das Ahrtal, das laut Geschichte die wildeste Tochter des Rheins ist. Dem Ahrtal folgen wir danach bis nach Bad Münstereifel, ein Ort der seit dem Mittelalter bekannt ist für seine vielen Klöster. Am Nachmittag durchqueren wir den Nationalpark Eifel und beenden unseren Tag schließlich in Aachen wo über 500 Jahre lang die Deutschen Könige gekrönt wurden.
Unser Fruehstueck haben wir ueber den Daechern von Aachen eingenommen. Das Hotelrestaurant bot einen wunderschoenen Blick ueber die Altstadt. Frisch gestaerkt und umfangreich eingewiesen habe wir uns bei bestem Fahrwetter auf den Weg gemacht. Das Dreilaendereck war unser erster Fotostop, bevor wir weiter zum Stausee Lac de la Gileppe gefahren sind. Ein Turmcafe mit 360 Grad Blick ueber den Stausee servierte koestliche heisse Schokolade. Die weitere Route fuehrte uns in das Herz und die gruene Lunge Belgiens. Top Strassenbelag, perfekte Aussentemperatur und wenig Verkehr sorgten fuer Fahrspass ohne Ende. Das Motorsportmuseum von Spa-Francorchaps war unser naechstes Ziel. Ein tolle Kollektion im Keller einer alten Abtei, absolut sehenswert. Auf unserem weiteren Weg nach Bouillon konnten wir nun auch die beruehmten belgischen Fritten kosten. Ein Food-Stand an der Strasse lud uns zum probieren und verweilen ein. Nur noch ein kurzer Halt in La Roche-en-Ardenne zum Cafe am Marktplatz und schon war dieser aussergewoehnlich wunderbare Fahrtag zu Ende.
Die heutige Route führt uns durch einen kurzen, aber wunderschönen Abschnitt der Ardennen, der mit fantastischen Kurven und malerischen Ausblicken begeistert. Als Nächstes steht ein Besuch des Château de Sedan auf dem Programm – einer der größten Festungsanlagen Europas –, bevor wir durch die malerische französische Landschaft fahren und für ein Mittagessen in einem Biermuseum Halt machen. Am Nachmittag kehren wir kurzzeitig nach Belgien zurück, um die Abtei Orval zu besichtigen; anschließend fahren wir weiter nach Luxemburg-Stadt, wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen werden.
Heute will nur Chuk auf die Straße um Spaß auf zwei Rädern zu haben und um mit uns ein Land in einem Tag zu besichtigen unser heutiges Highlight Luxembourg :) Und das reichste Land der Welt hat einiges für Motorradfahrer zu bieten. Zum einen Straßen die dank dem Reichtum des Landes mit unglaublich guten Verhältnissen aufwarten und sich wie eine Achterbahn von einem Tal zum Anderen durchs Land ziehen. Zum Anderen warten schöne Dörfer, fantastische Ausblicke über das Land, historische Schlößer an jeder Ecke und verträumte kleine Flüsse die sich malerisch durch die Täler schlängeln :) hier ist Luxembourg
Nach einem Rasttag in Luxemburg machten wir uns gut ausgeruht auf den Weg. Wie immer war die erste Aufgabe des Tages ein Cafe fuer einen kurzen Stop zu finden. Heute stoppten wir in Landres bei einem kleinen lokalem Cafe (Café Au Relais). Weiter ging es nach Verdun, wo 1916 ca. 2,4 Millionen Soldaten 9 Monate erbietert kaempften. Dabei verloren ca. 320 000 ihr Leben und mindestens nochmal soviele wurden verwundet. Und alles fuer so gut wie keinen Gelaendegewinn. Wahnsinn! Aber das Memorial und die Friedhoefe waren sehr beeindruckend und machte nachdenklich. Danach hat gleich in der Naehe Peter mit einem Picknick auf uns gewartet. Genau zur richtigen Zeit und sehr lecker. Gut gestaerkt sind wir in die letzten 2 Stunden gestartet, um etwas frueher in Nancy anzukommen. Dort hatte jeder Zeit zu tun was er wollte. Stadtrundgang oder Nichtstun alles war moeglich. Getroffen haben wir uns dann alle wieder zum Abendessen in einem Restaurant am Rande der Altstadt. So ging wieder einmal ein schoener Fahrtag mit vielen Eindruecken viel zu schnell zu Ende.
Today is the "mountain day" of our tour; we leave the flat fields behind and—after a short stretch on the highway—head into the Northern Vosges. One mountain pass after another awaits us, with empty roads to enjoy. Beautiful forests adorn the landscape along the way, and from the heights, stunning views open up across the countryside all the way to the Black Forest. In the afternoon, we arrive at our hotel in Rott, a small wine village right next to Fort Schönebourg—one of the largest artillery works of the Maginot Line.
Der letzte Fahrtag! Gut ausgeruht und wieder kein Regen in der Vorhersage, machten wir uns (von allen gewuenscht) eine Stunde spaeter auf den Weg zurueck nach Deutschland. Heute galt es noch einmal das Kurvenparadies zu geniessen und die Landschaft auf sich wirken zu lassen. Kleine Nebenstrasse durch Waelder, kleine vertraeumte Orte und der Ausblick auf zahlreiche Festungen und Ruinen machten den Tag zum Vergnuegen. Alle wollten nur fahren und nur kurze Pausen einlegen. So verwunderte nicht, dass Festungsbesichtigungen heute nicht gewollt waren, so dass Alternativen fuer Pausen und Verpflegung gefunden werden mussten. Insgesamt ein kurvenreicher individuell angepasster Fahrtag rundete diese tolle Tour in der Eifel, den Ardennen und den Vogesen durch 5 Laender ab. Bei einem gemeinsamen abschliessenden Abendessen, erinnerten sich nochmal alle an die letzten Tage und das gemeinsam Erlebte. Vielen Dank an Nina, Neil, Chuck and Johnny. Kommt gesund heim und hoffentlich auf bald mal wieder... Ron und Peter
