4AE2602 - Alps Extreme

Von Mieming geht es zunächst auf den Kühtai. Die ersten entspannten Kehren geben uns die Gelegenheit, uns mit den Motorrädern vertraut zu machen. Bei einem Kaffee in gemütlicher Atmosphäre nehmen wir uns kurz Zeit für eine Pause, bevor es weitergeht. Über das Ötztal folgen weitere kurvenreiche Abschnitte, bevor wir über die Piller Höhe zur Kaunertaler Gletscherstraße fahren. Das Wetter hält noch, sodass wir die Landschaft und die vielen Kurven in vollen Zügen genießen können. Auf rund 2.700 Metern legen wir unsere Mittagspause ein. Danach zieht das Wetter zu und der Regen begleitet uns auf dem Weg nach Fiss. Ein abwechslungsreicher erster Fahrtag mit vielen Kurven und beeindruckender hochalpiner Landschaft geht im Hotel zu Ende.
Von Fiss aus geht es zunächst für einen kurzen Abstecher in die Schweiz und anschließend weiter nach Italien. Nach einem Kaffee fahren wir über den Reschenpass Richtung Stilfser Joch. Dort wird es richtig spektakulär. Die berühmten Kehren ziehen sich den Berg hinauf, doch die Aussicht bleibt uns aufgrund der dichten Wolken leider verwehrt. Dafür gibt es auf der Passhöhe leckere Hotdogs und Kaffee. Kurz darauf beginnt es sogar zu schneien. Also schnell hinunter nach Bormio. Aus Schnee wird mit jedem Höhenmeter wieder Regen, der uns von nun an für den Rest des Tages begleiten wird. So bekommt „Alps Extreme“ gleich noch eine weitere Bedeutungsebene. Trotzdem lassen wir uns einen weiteren Pass nicht nehmen. Der Gavia Pass bietet uns flowige Kurven bergauf, bevor wir auf der Passhöhe durchnässt und gut gekühlt ankommen. Bei einem Kaffee wärmen wir uns kurz auf – auch wenn wir kurze Zeit später ohnehin wieder im kalten Regen weiterfahren. Natürlich würden wir alle trockene Straßen vorziehen, aber die Stimmung bleibt gut und wir lassen uns die Freude am Fahren nicht nehmen. Die Kehren werden noch anspruchsvoller, die Straßen noch schmaler und teilweise deutlich weniger gesichert als zuvor am Stilfser Joch. Alps Extreme eben. Noch ein, zwei weitere Pässe und tolle Aussichten später erreichen wir den Penegal und unser Hotel für die heutige Nacht. Regen, Nebel und Wolken sind noch immer mit uns – aber freut euch auf morgen früh: Wenn es aufgeklart hat, wartet von der Hotelterrasse eine Wahnsinns-Aussicht auf uns.
Der Tag beginnt mit unserem Daily Briefing auf dem Penegal. Dank des schönen Wetters haben wir dabei einen fantastischen Blick über Bozen und bis in die Dolomiten – ein deutlich besserer Start als am verregneten Vortag. Danach geht es über den Mendelpass hinunter nach Bozen und weiter Richtung Meran. Dabei führen uns teilweise sehr enge Straßen durch eine landschaftlich wunderschöne Gegend. Über den Gampenpass fahren wir anschließend ins Nonstal und weiter zum Molvenosee. Von dort geht es weiter zum Monte Bondone. Die Straße hinauf bietet wieder genau das, wofür diese Tour steht: viele Kurven, wechselnde Radien und immer wieder freie Blicke auf die umliegenden Berge. Auf der Abfahrt warten weitere kurvenreiche Abschnitte, bevor wir uns langsam Richtung Levico Terme bewegen. Am Ende des Tages erreichen wir Levico Terme. Nach den kalten und nassen Bedingungen vom Vortag war es heute ein deutlich freundlicherer Fahrtag – mit viel Sonne, tollen Straßen und jeder Menge Kurven.
Von Levico Terme geht es heute Richtung Gardasee, wo wir zunächst einen Kaffeestopp mit einer tollen Aussicht über den See machen, bevor wir entlang des Ufers weiterfahren. Über die Via Benaco geht es anschließend durch die engen Schluchten und die kurvenreiche Landschaft rund um Tremosine. Die Straße führt teilweise dicht an den Felswänden entlang und sorgt mit ihren engen Passagen und zahlreichen Kurven für ordentlich Fahrspaß. Zum Mittagessen gibt es bei bestem Wetter wieder einen Platz mit Blick auf den Gardasee. Danach geht es weiter zum Idrosee. Direkt am Seeufer gönnen wir uns noch ein Eis und einen Kaffee, bevor wir über Trient zurück nach Levico Terme fahren. Ein weiterer sonniger Fahrtag mit tollen Straßen, viel Kurvenspaß und gleich zwei schönen Seen geht im Hotel zu Ende.
Von Levico Terme starten wir direkt mit dem Manghenpass. Die schmale, kurvenreiche Straße führt durch den Wald hinauf, bevor sich oben die Landschaft öffnet. Weiter geht es über den Rollepass und den Cereda Pass. Bei herrlicher Bergkulisse legen wir unsere Mittagspause ein, bevor mit dem Duran und der Staulanza die nächsten Dolomitenpässe warten. Die Straßen bleiben kurvig und abwechslungsreich, während die Landschaft immer eindrucksvoller wird. Über den Passo Giau geht es schließlich weiter Richtung Toblach. Spätestens hier sind wir mitten in der typischen Dolomitenkulisse angekommen. Ein langer Fahrtag mit Pass um Pass, unzähligen Kurven und großartigen Bergpanoramen geht in Toblach zu Ende. Die Passfolge kompakter einbauen Die Mittagspause anschaulicher formulieren Den Schluss weniger allgemein gestalten
Unser letzter Fahrtag startet in Toblach. Über das Würzjoch geht es weiter Richtung Jaufenpass. Die Landschaft verändert sich dabei ständig: Wälder und Almflächen weichen zunehmend offenen Berglandschaften, bevor wir auf rund 2.100 Metern den Jaufenpass erreichen. Von hier eröffnen sich weite Blicke über die umliegenden Alpen. Weiter geht es zum Timmelsjoch. Je höher wir kommen, desto karger und alpiner wird die Landschaft. Die Hochalpenstraße führt uns bis auf über 2.500 Meter, mit zahlreichen Kurven und immer wieder neuen Ausblicken auf die umliegende Bergwelt. Am Pass angekommen, besuchen wir noch das Motorradmuseum, bevor wir die letzten Kilometer unserer Tour in Angriff nehmen. Schließlich erreichen wir wieder Mieming und damit unseren Ausgangspunkt. Beim letzten gemeinsamen Abendessen stoßen wir auf eine tolle Tour an und lassen die besten Situationen und Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren. Sechs Fahrtage, zahlreiche Pässe, unzählige Kurven und jede Menge gemeinsame Erlebnisse – ein würdiger Abschluss unserer Alps Extreme Tour.
