Abenteuer Alpenpässe - CGA2602

Da sind wir endlich, Seefeld, der kleine Ort auf 1180metern Höhe ist Start und Endpunkt unserer Reise durch die Alpen. Und bereits das ein oder andere Bild wert. Und während unsere Guides noch fleißig bei den Vorbereitungen sind, lassen einige von uns sich noch ein paar Fahrtipps geben oder Erkunden das nahe Innsbruck. Am Nachmittag treffen wir uns dann alle zu einem Briefing. Dort bekommen wir alle wichtigen Informationen für die nächsten Tage und so richtig Appetit darauf endlich los legen zu können. Nach unserem ersten gemeinsamen Abendessen versuchen wir so viel Schlaf wie möglich zu bekommen, denn morgen geht es endlich auf die Straße. Abenteuer wir kommen.
Zwei Gruppen, ein Ziel und die ersten Alpenpässe Die Grand Alps Tour ist endlich gestartet. Nach all den Vorbereitungen haben wir heute Morgen die Motoren gestartet und uns auf die erste Etappe unseres Alpenabenteuers gemacht. Und gleich zu Beginn gab es eine wichtige organisatorische Besonderheit. Mit 14 Motorrädern unserer Gäste steht die Sicherheit natürlich an erster Stelle. Deshalb haben wir die Gruppe in zwei Gruppen mit jeweils sieben Motorrädern aufgeteilt. Jede Gruppe wird von einem erfahrenen Tourguide geführt. Zwei kleinere Gruppen ermöglichen eine bessere Kontrolle des Tempos, sichere Durchfahrten der Kurven und natürlich ein angenehmeres Fahrerlebnis für alle. Die erste Gruppe verließ das Hotel einige Minuten früher. Kurz nach dem Start gab es jedoch ein kleines technisches Problem, das zunächst unsere Aufmerksamkeit erforderte. Dadurch änderte sich die Reihenfolge schnell – nach unserem ersten Stopp war die zweite Gruppe bereits wieder unterwegs und schließlich vorne. Unser erstes großes Highlight war das Hahntennjoch auf 1.894 Metern Höhe. Genau dafür sind wir hier: spektakuläre Berglandschaften, unzählige Kurven und eine Straße, die sofort für breite Grinsen unter den Motorradhelmen sorgte. Nach der Abfahrt vom Pass fanden wir einen gemütlichen Gasthof, in dem wir ein leckeres Mittagessen genießen konnten. Gut gestärkt ging es anschließend weiter. Unser nächstes Ziel war der Gacher Blick. Hier stellten wir die Motorräder für eine Weile ab und tauschten die Kurven gegen eine beeindruckende Aussicht. Und davon gab es reichlich. Die alpinen Täler breiteten sich vor uns aus und erinnerten uns daran, dass die Grand Alps Tour nicht nur aus Kilometern und Serpentinen besteht. Es sind auch diese Momente, in denen man einfach anhält, durchatmet und die Landschaft genießt. Zwischendurch beschäftigte einige unserer Fahrer allerdings eine ganz praktische Frage: Wie weit kommen wir noch mit dem vorhandenen Tankinhalt? Zwei Fahrer begannen sich bereits etwas Sorgen um ihre Reichweite zu machen. Zum Glück lag vor uns hauptsächlich die Abfahrt ins Tal. Nach dem Tanken war die Sorge schnell vergessen, und nur wenige Kilometer später erreichten wir unser heutiges Ziel – das wunderschöne Posthotel in Pfunds. Rund um das Hotel finden derzeit zwar einige Bauarbeiten statt, aber nach unserem ersten Tag im Sattel konnte das unsere gute Stimmung nicht trüben. Nach einer kurzen Erfrischung und etwas Erholung warteten wir auf die zweite Gruppe. Als schließlich alle wieder zusammen waren, machten wir uns langsam für das Abendessen bereit und konnten den ersten Tag der Grand Alps Tour erfolgreich abschließen. Zwei Gruppen, ein kleines technisches Abenteuer, ein richtiger Alpenpass, fantastische Ausblicke und 14 Motorräder, die am Abend wieder gemeinsam am Hotel standen. Morgen beginnt das nächste Kapitel. Wir verlassen Österreich und überqueren die Grenze in die Schweiz. Dort warten weitere legendäre Alpenstraßen und Pässe auf uns. Einer der Höhepunkte wird der Flüelapass sein. Der heutige Tag war erst der Anfang. Unsere Tour hat gerade erst begonnen.
Der zweite Fahrtag unserer Tour beginnt einmal mehr mit bestem Wetter, naja okay es ist etwas Kalt das geben wir zu aber hey immerhin scheint die Sonne😉. Schweiz wir kommen. Nach einer spektakulär kurvigen Aufwärmrunde entlang der Schweizer Grenze erreichen wir schon bald das erste Highlight des Tages. Der Flüele Pass beindruckt nicht nur durch seine Traumhaften Kurven sondern vielmehr mit dem Ausblick auf die ihn umgebende Berwelt. Zu dieser Jahreszeit ist das Farbenspiel hier oben besonders beeindruckend. Den Nachmittag verbringen wir überwiegend auf kleinen Nebenstraßen indem wir dem Ursprung des Rhein für eine Weile folgen. Wir genießen die fahrt durch die Täler und kleinen Dörfer bevor wir schließlich über den Oberalp Pass Andermatt erreichen. Unser Ziel des heutigen Tages. Wir fühlen den James Bond vibe.
Heute ist der erste Rasttag unserer Tour, Und wir sind froh darüber das wir etwas später das Hotel verlassen können. Denn über Nacht hat sich doch tatsächlich etwas Eis auf unsere Bikes verirrt. Und während einige von uns am morgen das Motorrad lieber stehen lassen und die Stadt erkunden nehmen wir anderen die wohl berühmtesten Pässe der Schweiz in Angriff. Furka; Grimsel und Sustenpass stehen heute morgen auf dem Plan. Und was sollen wir sagen es ist einfach Spektakulär. Am Mittag treffen wir uns dann alle im Göschenental für ein gemeinsames Picknick am Fluss. Und während einige von uns danach noch den Gotthard und Nufenen Pass erklimmen, genießt der Rest der Truppe einen Freien Nachmittag im Wunderschönen Andermatt. Was für ein Tag
Der fünfte Tag unserer Grand Alps Tour und unser vierter Fahrtag begann etwas anders als die vorherigen Tage. Aufgrund der kühlen Temperaturen am Morgen verlegten wir das Briefing in den Besprechungsraum des Hotels. Dort stellten wir unseren Gästen zwei alternative Routen von Andermatt in der Schweiz nach Saint-Gervais-les-Bains in Frankreich vor. Die eine war kürzer und weniger anspruchsvoll, während die andere mehr Kilometer und eine ordentliche Portion alpiner Kurven versprach. Die Entscheidung unserer Fahrer fiel eindeutig aus. Alle entschieden sich für die längere Strecke! Also teilten wir uns erneut in zwei Gruppen mit jeweils sieben Motorrädern auf und machten uns auf den Weg zum nächsten Abenteuer. Unsere erste große Herausforderung des Tages war der Sustenpass, einer der berühmten Schweizer Alpenpässe. Die kurvenreiche Straße führte uns durch eine beeindruckende Berglandschaft. Nachdem wir den Pass gemeistert hatten, fuhren wir weiter in das Städtchen Meiringen, wo wir uns eine wohlverdiente Pause mit Kaffee und heißer Schokolade gönnten. Meiringen ist nicht nur für seine Lage im Herzen des Berner Oberlandes bekannt, sondern auch für seine Verbindung zu einer der berühmtesten literarischen Geschichten. Die nahegelegenen Reichenbachfälle wählte der Schriftsteller Arthur Conan Doyle als Schauplatz für die dramatische Auseinandersetzung zwischen Sherlock Holmes und Professor Moriarty in der 1893 erschienenen Erzählung Das letzte Problem. Bis heute erinnert die Stadt mit einem Museum und einer Bronzestatue an den berühmten Detektiv. Natürlich ließen wir uns einen kurzen Abstecher zu Sherlock Holmes nicht entgehen. Nach dieser angenehmen Pause setzten wir unsere Fahrt nach Interlaken fort, einem charmanten Ort zwischen dem Thuner- und dem Brienzersee. Sein Name bedeutet wörtlich „zwischen den Seen“. Dank seiner Lage am Fuße der majestätischen Gipfel der Berner Alpen zählt Interlaken zu den bekanntesten Tourismusorten der Schweiz. Hier machten wir Mittagspause und stärkten uns für den zweiten Teil unserer Route. Anschließend führte uns die Straße durch unzählige malerische Dörfer, alpine Täler und wunderschöne Landschaften zu den nächsten Alpenpässen. Col du Pillon, Col de la Croix und Col de la Forclaz boten uns nach und nach eine weitere ordentliche Portion Kurven, atemberaubende Ausblicke und jene unverwechselbare alpine Atmosphäre. Jeder dieser Pässe hatte seinen eigenen Charakter, und die Kilometer vergingen im Rhythmus unserer Motoren. Die Landschaft veränderte sich allmählich, während wir uns unserem Tagesziel näherten. Vor dem letzten Streckenabschnitt tankten wir unsere Motorräder noch einmal auf, damit für die verbleibenden Kilometer genügend Kraftstoff zur Verfügung stand. Danach folgte die letzte Etappe, die uns sicher nach Saint-Gervais-les-Bains in Frankreich, am Fuße des majestätischen Mont Blanc, brachte. Ein weiterer Tag voller Bergstraßen, beeindruckender Ausblicke und unvergesslicher Erlebnisse lag hinter uns. Die längere Route erwies sich als hervorragende Wahl, und alle Fahrer genossen die Fahrt in vollen Zügen. Wir ließen die Schweizer Alpenpässe hinter uns und Frankreich empfing uns am Fuße des höchsten Gipfels der Alpen. Die Grand Alps Tour geht weiter!
Nach dem sehr langen und Verkehrsreichen Tag gestern wollen wir heute weiter Pässe sammeln. Und diese Region in Frankreich ist genau der richtige Ort dafür. Denn zwischen uns und unserem Ziel liegen einige der spektakulärsten Pässe der Tour de France. Fünf dieser noch aktuellen oder ehemaligen Herausforderungen des berühmtesten Radrennens der Welt nehmen wir heute unter die Räder. Den Anfang macht der Col de Saisies gefolgt vom Col de Madeleine. Auf dem wir, bei perfektem Wetter und Atemberaubender Aussicht unser Mittagessen genießen. Über den Col de Telegraphe fahren wir am Nachmittag hinauf auf den Col de Calibier, mit seiner Atemberaubenden Bergwelt. Der Col de Lautaret soll dann für heute unser letzter Pass sein. Unser Ziel heute ist Briancon, wo wir, in einem sehr charmanten Hotel die nächsten zwei Nächte verbringen.
Ruhetag in Briançon und eine Fahrt zum legendären Col d’Izoard Nach mehreren anspruchsvollen Tagen in den Alpen gönnten wir uns heute einen wohlverdienten Ruhetag im französischen Briançon, einer der höchstgelegenen Städte Frankreichs auf etwa 1.326 Metern über dem Meeresspiegel. Briançon blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Seine strategische Lage am Schnittpunkt von fünf Tälern machte die Stadt bereits in früheren Zeiten zu einem bedeutenden Ort. Ihr größter Stolz sind die imposanten Befestigungsanlagen, die vom berühmten Militärarchitekten Sébastien Le Prestre de Vauban entworfen wurden. Diese außergewöhnlichen Festungsanlagen aus dem 18. Jahrhundert gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Altstadt mit ihren engen Gassen, historischen Gebäuden und mächtigen Festungsmauern lädt dazu ein, die Geschichte der Region in aller Ruhe zu entdecken. Einige unserer Fahrer nutzten den freien Tag, um sich zu erholen, durch die historische Altstadt zu spazieren und die charmanten Ecken der Stadt zu erkunden. Der größere Teil der Gruppe konnte jedoch dem Ruf der Alpenstraßen nicht widerstehen und entschied sich dafür, die Umgebung auf den Motorrädern zu entdecken. Das erste Ziel war Mont-Dauphin, eine befestigte Siedlung, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Ihr Bau wurde von König Ludwig XIV. nach dem Einfall der savoyischen Truppen im Jahr 1692 angeordnet. Der Entwurf der Festungsanlage stammte von Vauban. Die Bauarbeiten begannen 1693, und der Hauptteil der Befestigungsanlagen war bis 1700 fertiggestellt. Die Festung entstand auf einem strategisch wichtigen Hochplateau, von dem aus die umliegenden Täler kontrolliert und die Zugänge ins französische Landesinnere geschützt werden konnten. Heute ist Mont-Dauphin ein bemerkenswertes Beispiel für Militärarchitektur und die Planung einer befestigten Stadt. Nach der Besichtigung des Ortes genossen wir gemeinsam einen Kaffee, bevor wir uns auf den Weg zu einem weiteren Höhepunkt machten – dem Col d’Izoard. Dieser legendäre Alpenpass zählt zu den berühmtesten Straßen der französischen Alpen und ist nicht nur für seine kurvenreiche Strecke, sondern auch für seine dramatische Berglandschaft bekannt. Alle Fahrer genossen die Fahrt in vollen Zügen und bewiesen, dass auch ein Ruhetag eine ordentliche Portion Motorradabenteuer bieten kann. Nach unserer Rückkehr nach Briançon wartete die wohlverdiente Erholung auf uns. Nicht jeder Tag muss von möglichst vielen Kilometern geprägt sein. Manchmal reichen gute Gesellschaft, beeindruckende Ausblicke und ein paar unvergessliche Kurven. Die Grand Alps Tour geht weiter, und wir sind bereit für weitere Abenteuer in den Alpen!
Es ist ein weiterer kühler morgen bei strahlend blauem Himmel. Wie viel Glück muss man haben. Tag acht unserer Tour beginnt wieder mit perfekten Bedingungen. Und während die ersten Kilometer durch die Täler rund um Briancon noch recht Kühl sind bringt uns unser erster Pass des Tages auf die sprichwörtliche Sonnenseite der Berge. Über den Col de I Echelle geht es zunächst nach Italien, wir den ersten „echten“ Cappuccino unserer Tour genießen. Über den Col du Mont Cernis fahren wir unserem Highlight des Tages entgegen. Der Col de I Iseran ist der höchste Asphaltierte Pass in den Alpen, bei einem Grandiosen Picknick genießen wir die Unglaubliche Aussicht. Unzählige Kurven später erreichen wir unser heutiges Tagesziel. Aosta, sicher nicht der spektakulärste Stop auf unserer Reise aber genau richtig für unsere nächste Etappe.
Von Aosta in Italien nach Lugano in der Schweiz Der heutige Tag gehörte zu den längeren und abwechslungsreicheren Etappen unserer Grand Alps Tour. Am Morgen verließen wir das italienische Aosta und machten uns auf den Weg nach Süden. Vor uns lag eine Fahrt, die wunderschöne Landstraßen, einen Hauch Geschichte und ein besonderes Erlebnis miteinander verbinden sollte – eine Fährüberfahrt über den Lago Maggiore. Unser erster Halt war die Festung Bard, die majestätisch über dem engen Tal des Flusses Dora Baltea thront. Dieser strategisch wichtige Ort bewacht seit Jahrhunderten den Eingang zum Aostatal. Die erste schriftliche Erwähnung einer Befestigungsanlage an dieser Stelle stammt aus dem Jahr 1034. Besonders bekannt wurde die Festung im Jahr 1800, als sie den Vormarsch von Napoleons Armee auf ihrem Weg durch die Alpen nach Italien mehrere Wochen lang aufhalten konnte. Nach der Eroberung ließ Napoleon die Festung schleifen. Zwischen 1830 und 1838 ließ König Karl Felix von Sardinien sie jedoch wieder aufbauen. Das monumentale Bauwerk, das wir heute sehen, ist ein faszinierendes Beispiel der Militärarchitektur des 19. Jahrhunderts. Nach einem kurzen Aufenthalt und der Besichtigung dieses historischen Wahrzeichens setzten wir unsere Fahrt fort. Und dann kam der Teil des Tages, auf den sich alle Motorradfahrer besonders gefreut hatten. Die italienische Voralpenlandschaft bot genau das, was wir am Motorradfahren so lieben – kurvenreiche Straßen, unzählige Kehren, malerische Dörfer und herrliche Ausblicke. Die Kilometer vergingen in einem angenehmen Rhythmus, und wir genossen jede einzelne Kurve. Ein besonderes Erlebnis der heutigen Etappe war die Fährüberfahrt über den Lago Maggiore. Nach mehreren Stunden im Sattel konnten wir eine kleine Pause einlegen, die Landschaft aus einer anderen Perspektive betrachten und die ruhige Atmosphäre des von Bergen umgebenen Sees genießen. Nach der Ankunft am anderen Ufer wartete allerdings ein weniger angenehmer Teil des Tages auf uns. Eine Umleitung aufgrund von Straßenbauarbeiten brachte unsere geplante Route durcheinander, und die letzten Kilometer bis nach Lugano stellten unsere Geduld auf die Probe. Der dichte Verkehr und das geschäftige Stadtleben bildeten einen deutlichen Kontrast zu den ruhigen Landstraßen, die wir zuvor genossen hatten. Schließlich erreichten wir alle sicher Lugano, die größte Stadt des Schweizer Kantons Tessin, die am Ufer des gleichnamigen Sees liegt. Die Stadt besitzt einen ausgeprägt italienischen Charakter, der sich in ihrer Architektur, der Gastronomie und der gesamten Atmosphäre widerspiegelt. Ihre Geschichte reicht weit zurück, und seit 1513 gehört sie zum Schweizer Gebiet. Heute ist Lugano nicht nur für seine wunderschöne Lage zwischen See und Bergen bekannt, sondern auch für seine historische Altstadt, die Seepromenade und das angenehme mediterrane Flair. Ein weiterer Tag voller Kontraste lag hinter uns – von einer historischen Festung über traumhafte italienische Straßen und eine Überfahrt auf dem See bis hin zur geschäftigen Ankunft in der Stadt. Die Grand Alps Tour geht weiter, und wir sind wieder um einen Tag und unzählige Erlebnisse reicher!
Der Heutige Tag soll ganz Zeichen des Genusses stehen. Weniger Kilometer und weniger Anspruchsvolle Straßen, dafür ganz viel Dolce Vita. Wir beginnen den Tag mit einer Entspannten fahrt entlang des Lago Lugano und fahren zurück nach Italien, wo wir bei einem Capuccino am Ufer des Comer Sees die Seele baumeln lassen. Unsere Fahrt führt uns durch unzählige kleine Dörfchen wieder zurück in die Schweiz wo der Maloja Pass uns mit seinen Perfekten Kurven und noch besserem Asphalt gut unterhält. Von hier ist es nicht mehr weit bis ins Hotel Vorbei an mächtigen Gletschern geht es über den Bernina Pass wieder zurück nach Italien. Hier in Livigno wartet eine Echte Wellness Oase auf uns die wir ausgiebig genießen.
Kühl ist es heute morgen und in den Bergen rund um Livigno hängt dichter Nebel, nicht untypisch für diese Jahreszeit, für uns Sonnenverwöhnte bisher aber ungewohnt. Das etwas Launige Wetter wird uns heute begleiten…Spoiler, wir kommen trockenen Fußes davon. Über den Ofenpass geht es zunächst zurück in die Schweiz, Die Sonne scheint und das Leben ist schön. Nach einem kurzen Stop im wunderschönen Glorenza trennen sich dann unsere Wege. während einige von uns auf eine große Runde über den berühmten Passo Stelvio und weitere mehr oder weniger berühmte Pässe aufbrechen. Entscheiden sich andere Mitglieder des Rudels eine kürzere Runde zu fahren. Die fahrt auf das „Stilfser Joch“ ist immer ein Highlight, selbst wenn man die Hälfte der Heraus fordernden Strecke in den Wolken zurück legt. Über den überraschend engen Passo Gavia, den fast perfekten Passo Tonale und den Achterbahnartigen artigen Passo Mendola kommen wir Kilometer um Kilometer unserem Ziel näher. Die Fahrt auf der kürzeren Route bietet anstelle der großen Namen echte Routen Geheimtipps, leider erschwert ein Sturm bei Merano das Weiterkommen, wir drehen gerade noch rechtzeitig ab und erreichen unser Ziel trockenen Fußes. Die nächsten beiden Nächte verbringen wir in Collalbo etwas Nördlich von Bolzano. Unserem Tor in die Dolomiten.
Den heutigen Ruhetag verbrachte jeder auf seine eigene Art. Am Morgen trafen sich acht von uns bei den Motorrädern. Also teilten die beiden Tourguides die Fahrer in zwei kleine Gruppen mit jeweils vier Personen auf – und schon konnte die Fahrt beginnen. Von Collalbo aus fuhren wir zunächst durch Bozen und anschließend tief hinein in die beeindruckende Landschaft der Dolomiten. Fast 280 Kilometer herrlicher Motorradstraßen führten uns über Lago di Lavazè, Tesero, Predazzo, Tonadico, Agordo, Dont und Selva di Cadore. Dabei erwarteten uns auch zahlreiche fantastische Alpenpässe – unter anderem der Passo di Lavazè, Passo San Pellegrino, Passo Duran, Forcella Staulanza und zum Abschluss der Passo di Costalunga (Karerpass). Aus einem eigentlich ruhigen Ruhetag ohne geplante Motorradtour wurde somit ein weiterer fantastischer Dolomitentag im Sattel – voller Kurven, Alpenpässe und spektakulärer Landschaften, denen man einfach nicht widerstehen konnte.
Heute starteten wir wieder in zwei Gruppen von unserem Hotel in Collalbo und machten uns auf den Weg nach Kaprun in Österreich. Ein weiterer großartiger Tag auf den Bergstraßen lag vor uns – mit dem Passo Valparola, Passo Falzarego, Passo Tre Croci und später dem Iselsbergpass. Das eigentliche Highlight des Tages war jedoch der Großglockner. Eine der berühmtesten Alpenstraßen bot uns genau das, was wir uns erhofft hatten – spektakuläre Hochgebirgslandschaften, unzählige Kurven und ein Erlebnis, das sicherlich zu den Höhepunkten der gesamten Grand Alps Tour zählen wird. Nach der erfolgreichen Überquerung des Großglockners tankten wir unsere Motorräder noch einmal auf und fahren weiter nach Kaprun. Dort wartete Hanna bereits im Hotel auf uns – mit einer der beliebtesten Traditionen des Unternehmens: BootBeer. Ein Bier oder ein alkoholfreies Getränk, Motorradstiefel und Geschichten vom gerade zu Ende gegangenen Tag. Genau darum geht es beim BootBeer: Fahrer und Beifahrer treffen sich noch in ihrer vollständigen Motorradbekleidung, entspannen gemeinsam und teilen die Erlebnisse, Emotionen und besten Momente des Tages. Die Grand Alps Tour nähert sich langsam ihrem Finale, aber jeder Tag schenkt uns weiterhin neue Erinnerungen.
Tief und schwer hängt der Nebel über dem Tal als wir uns heute morgen zum Briefing treffen. Unser letzter Fahrtag bricht an, Spoiler auch heute bleiben wir wieder trocken. Bereits nach wenigen Kilometern lichtet sich der Nebel und gibt den Blick auf die Umliegenden Berge frei. Das Licht ist perfekt und so rollen wir, einmal mehr staunend, durch ein weiteres Postkarten Idyll. Der Gerloss Pass und die Krimml Wasserfälle sind unsere Highlights des morgens. Durch das Zillertal und das Inntal hindurch fahren wir in Richtung einer kleinen Stadt namens Hall, deren Mittelalterlicher Stadtkern die Kulisse für unsere Mittagespause bietet. Mit all diesen Eindrücken im Gepäck endet unsere Fahrt dann schließlich in Mieming wo wir einen kurzen Blick hinter die Kulissen von Edelweissbiketravel werfen dürfen. Und damit endet nun auch so langsam unsere zweiwöchige Tour. Den Abend und den Nachmittag verbringen wir dann damit all unsere Erinnerungen zu teilen und auf Wiedersehen zu sagen. Es war eine grandiose Zeit. Hanna, Rubin und Tom
