Süditalien Genuss und Kurvenspass CUI2602

Benvenuti in Italia! Wir heißen unsere Gäste herzlich willkommen zu ihrer Edelweiss Tour durch das Herz Italiens! Mit dabei sind echte Edelweiss-Wiederholungstäter und leidenschaftliche Motorradfahrer: Yanina – bereits auf ihrer 2. Edelweiss Tour & Thomas – unglaubliche 6 Edelweiss Touren Carol & Daniel – jeweils zum 5. Mal dabei Terri & Joe – ebenfalls jeweils ihre 5. Edelweiss Tour Petra & Norm – beide bereits zum 3. Mal mit Edelweiss unterwegs So viel Tourerfahrung verspricht eine ganz besondere Woche – und wir freuen uns riesig darauf, gemeinsam mit euch die schönsten Kurven, Landschaften und kulinarischen Highlights im Herzen Italiens zu entdecken. Let’s ride, explore, laugh and enjoy Italy! Wir freuen uns auf eine fantastische Tour mit euch! Mel & Michael
Von Florenz nach Perugia – Kurven, Filmgeschichte und Hannibals Spuren Florenz liegt hinter uns – und heute wartet der erste Fahrtag voller italienischer Geschichten, Landschaften und natürlich jeder Menge Kurven auf uns. Wir verlassen Firenze und tauchen schon bald in die herrliche toskanische Landschaft ein. Über Regello und Loro Ciuffenna schlängelt sich unsere Route durch kleine Dörfer, sanfte Hügel und kurvenreiche Nebenstraßen. Genau hier zeigt sich die Toskana von ihrer schönsten Seite: abseits der großen Straßen, mit Zypressen, Weinbergen und immer wieder spektakulären Ausblicken. Über Talla erreichen wir schließlich Arezzo, wo wir uns eine wohlverdiente Mittagspause gönnen. Arezzo ist nicht nur eine der schönsten Städte der Toskana, sondern auch ein Stück Filmgeschichte: Hier wurden zahlreiche Szenen des Oscar-prämierten Films „Das Leben ist schön“ (La vita è bella) von Roberto Benigni gedreht. Wer durch die historische Altstadt fährt oder spaziert, erkennt vielleicht den einen oder anderen Schauplatz wieder. Doch lange hält es uns nicht – schließlich sind wir zum Motorradfahren hier! Über Palazzo del Pero und Castiglion Fiorentino geht es weiter nach Cortona. Die mittelalterliche Stadt hoch über dem Chiana-Tal wurde durch den Film „Unter der Sonne der Toskana“ weltberühmt. Und spätestens beim Blick über die Landschaft versteht man, warum diese Gegend so viele Menschen inspiriert. Von Cortona führt uns die Route weiter in Richtung Lago Trasimeno. Bei Tuoro sul Trasimeno begegnen wir einer ganz anderen Geschichte: Hier fand im Jahr 217 v. Chr. die berühmte Schlacht am Trasimenischen See statt, in der Hannibal mit seinem karthagischen Heer den Römern eine schwere Niederlage zufügte. Heute sind die Waffen längst verstummt – geblieben ist eine wunderschöne Landschaft rund um den See. Wir folgen dem Ufer über Passignano sul Trasimeno und lassen die Toskana langsam hinter uns. Die letzten Kurven führen uns schließlich nach Perugia, unserem heutigen Ziel. Ein Fahrtag, der einmal mehr zeigt, was Italien so besonders macht: großartige Motorradstraßen, fantastische Landschaften, Filmgeschichte und Jahrtausende voller Geschichten – und natürlich jede Menge Dolce Vita.
Der erster Stop auf unserer heutigen Tour führt uns nach Assissi. Assissi zählt bereits seit dem frühen Mittelalter zu den wichtigsten franziskanischen Wallfahrtsorten Europas und ist eine wichtige Station für Pilger und Tagesgäste aus der Region. Seit 2000 ist diese Stadt Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Eingebettet in die sanften Anhöhen Umbriens thront Assisi wie ein zeitloses Juwel über dem Tal. Die Geburtsstadt des Heiligen Franziskus‘ verzaubert nicht nur mit ihrer spirituellen Bedeutung, sondern auch mit verwunschenen Gassen, mittelalterlicher Architektur und einem ganz besonderen Lebensgefühl. Wir besuchen die Basilika San Francesco. Die majestätische Doppelkirche ist das Herzstück Assisis und gleichzeitig eines der bedeutendsten Bauwerke Italiens. Unsere Tour führt uns weiter nach Colfiorito. Abseits des Massentourismus findet man hier das authentische Italien. Die Hochebene liegt im umbrisch-markenischen Apennin und ist besonders für ihre einzigartige Karstlandschaft und den Anbau der berühmten Colfiorito-Linsen bekannt. Wir fahren weiter durch den Monti Sibillini Nationalpark, eine Bergkette, die sich im Herzen Italiens erhebt, bis sie mit dem Monte Vettore eine Höhe von 2.476 m erreicht. Hier macht das Kurvenfahren richtig Spaß! Eine Schatztruhe der Natur. Und zum Mittagessen probieren wir hier natürlich die berühmte Linsensuppe. Auf kurvenreichen Straßen verlassen wir diese Hochebene und machen uns auf den Weg nach Santo Stefano die Sessanio, ein wunderschönes, mittelalterliches Bergdorf im Gran Sasso und Monti della Laga Nationalpark in den Abruzzen, das für sein Konzept des nachhaltigen Tourismus und den berühmten Albergo Diffuso weltbekannt ist. Und genau hier werden wir heute übernachten.
Ein Tag, zwei Gruppen – und drei Motorräder mitten im Herzen der Abruzzen Heute teilen wir unsere Gruppe auf. Terri, Yanina, Joseph und Thomas wollen entfernte Verwandte in der Gegend besuchen – und so machen sich am Morgen nur drei Motorräder auf die Originalstrecke unserer Edelweiss Tour. Von Santo Stefano di Sessanio geht es über Villa Santa Lucia degli Abruzzi und Capodacqua hinunter nach Bussi sul Tirino. Schon hier zeigt sich wieder, warum die Abruzzen für Motorradfahrer ein echter Geheimtipp sind: kleine Straßen, kaum Verkehr und eine Landschaft, die hinter jeder Kurve eine neue Überraschung bereithält. Über Piano d'Orta und San Valentino in Abruzzo Citeriore erreichen wir Caramanico Terme, bevor wir auf den Passo San Leonardo auf 1.282 Metern hinaufkurven. Danach führt uns die Route über Pacentro nach Sulmona. Sulmona ist weit mehr als nur ein Zwischenstopp. Die elegante Stadt in der Conca Peligna ist die Heimat des berühmten römischen Dichters Publius Ovidius Naso, der hier 43 v. Chr. geboren wurde. Die heutige Hauptstraße, der Corso Ovidio, folgt noch immer dem Verlauf des antiken römischen Cardo. Auf der Piazza Garibaldi beeindruckt der mittelalterliche Aquädukt – und natürlich darf in Sulmona auch ein Blick auf die berühmten Confetti, die bunten, mit Zucker überzogenen Mandeln, nicht fehlen. Doch lange können wir uns nicht aufhalten – denn die Berge rufen! Über Anversa degli Abruzzi erreichen wir den Lago di San Domenico und anschließend den Passo Godi. Von hier tauchen wir immer tiefer in eine der wildesten und schönsten Landschaften Mittelitaliens ein. Mit Villetta Barrea und Opi führt unsere Strecke schließlich mitten hinein in das Gebiet des Nationalparks Abruzzen, Latium und Molise. Der 1922 gegründete Park gehört zu den ältesten Nationalparks Italiens und ist heute ein wichtiges Rückzugsgebiet für den Marsischen Braunbären, den Apenninischen Wolf und die Abruzzen-Gämse. Gerade rund um Opi, Villetta Barrea und die Bergstraßen des Parks wird deutlich, wie eng hier spektakuläre Motorradstrecken und unberührte Natur miteinander verbunden sind. Und dann heißt es wieder: Kurven, Kurven und noch mehr Kurven! Über Alvito geht es weiter bis nach Serre di Conca – mit drei Motorrädern, die heute stellvertretend für die ganze Gruppe unterwegs sind. Ein Fahrtag, der einmal mehr zeigt, was die Abruzzen so besonders macht: großartige Motorradstraßen, faszinierende Geschichte, ursprüngliche Bergdörfer und eine Natur, die sich ihren ganz eigenen Platz bewahrt hat. Und morgen? Hoffentlich sind wieder alle dabei!
Heute geht es hinunter an das Tyrrhenische Meer. Wir starten unsere Motorräder und fahren auf kurvigen und sehr schmalen Straßen nach Capriati a Volturno. Dieses kleine reizende Dorf ist bekannt für seine Seen, Wasserfälle und malerischen Wege. Hier machen wir eine kurze Pause in einem kleinen Café auf dem Dorfplatz. Der Matese-Nationalpark wartet nun auf uns. Er liegt im Apennin zwischen den Regionen Kampanien und Molise, eine Kalkstein-Bergkette, tiefe Täler, Buchenwälder und das Karstbecken des Matese-Sees. An diesem See, auf etwa 1000 Metern Höhe genießen wir für einen kurzen Moment die Ruhe und das tolle Panorama. Zum Mittagessen lassen wir uns die leckere Pizza in Caserta nicht entgehen, bevor wir auf die Autobahn Richtung Neapel abbiegen. Die Amalfiküste ist heute unser Ziel. Und als wir die Autobahn verlassen, führt uns auch schon eine kurvige und sehr schmale Straße an die Küste. Die Amalfiküste verzaubert mit einzigartigen Orten, spektakulären Sehenswürdigkeiten und purem Dolce Vita. Hier beziehen wir unser Hotel direkt am Meer.
Rasttag an der Amalfiküste – Kurven, Küste & Dolce Vita Ein Rasttag bei einer Edelweiss-Tour muss nicht unbedingt bedeuten, dass die Motorräder stehen bleiben. Schon gar nicht, wenn wir uns an einem Ort wie der Amalfiküste befinden! So entschieden sich die einen für eine Bootstour entlang der wunderschönen Küste und die anderen für die Motorräder. Heute steht eine ganz besondere Runde auf dem Programm – eine spektakuläre Mischung aus Küstenstraßen, kleinen Bergdörfern, atemberaubenden Ausblicken und natürlich jeder Menge Kurven. Von der Costiera Amalfitana geht es zunächst nach Castellammare di Stabia und weiter über Vico Equense nach Sorrento. Schon hier wird klar: Dieser Rasttag wird alles andere als langweilig. Von Sorrento folgen wir der Küste nach Massa Lubrense und weiter über Termini und Marina di Nerano nach Sant’Agata sui Due Golfi. Die Straße schlängelt sich durch die Landschaft, während sich immer wieder spektakuläre Blicke auf das tiefblaue Mittelmeer eröffnen. Und dann kommt einer der ganz großen Momente des Tages: Positano! Die bunten Häuser scheinen sich förmlich den steilen Hang hinunter bis zum Meer zu ergießen. Dahinter verschwindet die Straße in unzähligen Kurven – genau das, was wir heute suchen. Weiter geht es entlang der weltberühmten Amalfiküste nach Amalfi. Felswände auf der einen Seite, das Meer auf der anderen und dazwischen eine Straße, die sich scheinbar endlos an der Küste entlangwindet. Motorradfahren könnte kaum spektakulärer sein. Von Amalfi verlassen wir schließlich die Küste und klettern über Agerola wieder hinauf. Noch einmal genießen wir die herrlichen Ausblicke, bevor wir zurück zu unserem Ausgangspunkt an der Costiera Amalfitana fahren. Ein Rasttag? Vielleicht. Aber einer, der uns daran erinnert, warum wir mit dem Motorrad unterwegs sind: fantastische Straßen, spektakuläre Landschaften, italienisches Lebensgefühl – und ein breites Grinsen unter dem Helm. La dolce vita – auf zwei Rädern!
Von der Amalfiküste nach Morano Calabro und ein Picknick mit Geschichte Heute heißt es Abschied nehmen von der spektakulären **Amalfiküste** – aber natürlich nicht, ohne noch einmal die legendären Kurven entlang des Mittelmeers zu genießen. Von der **Costiera Amalfitana** geht es über **Cetara** und **Vietri sul Mare**. Noch einmal begleiten uns das tiefblaue Meer und die dramatischen Küstenhänge, bevor wir uns ins Landesinnere wenden. Innerhalb weniger Kilometer verändert sich die Landschaft komplett: Das Meer verschwindet hinter uns und macht Platz für die Berge und Täler Kampaniens. Über die **A2 in Richtung Reggio Calabria** geht es zunächst ein kurzes Stück nach Süden. Aber keine Sorge – ein Autobahntag wird das natürlich nicht! Bei **Campagna** verlassen wir die A2 und tauchen ein in die kurvenreiche Bergwelt. Über **Sicignano degli Alburni, Polla und Padula** führt unsere Route immer weiter nach Süden. Ruhige Straßen, wunderschöne Landschaften und jede Menge Kurven – genau das, wofür wir mit dem Motorrad nach Italien gekommen sind. Mel's sensationelles Picknick Und dann wartet ein ganz besonderer Höhepunkt auf uns. Bei **Padula** liegt ein wahrer Geheimtipp: das historische **Battistero di San Giovanni in Fonte**. Umgeben von viel Grün und fernab vom Trubel bietet dieser außergewöhnliche Ort die perfekte Kulisse für unsere Mittagspause. Und heute hat **Mel ein sensationelles Picknick für die gesamte Gruppe vorbereitet!** Statt eines Restaurants gibt es italienischen Genuss mitten in der Natur – direkt an einem historischen Ort, an dem schon seit Jahrhunderten Wasser aus einer natürlichen Quelle sprudelt. Es gibt Mittagspausen, bei denen man einfach etwas isst. Und dann gibt es Mittagspausen, die zu einem **Erlebnis für sich** werden. **Heute war definitiv so ein Tag!** Gut gestärkt und bestens gelaunt steigen wir wieder auf die Motorräder. Über **Lagonegro und Lauria** geht es weiter Richtung Süden, bevor wir noch einmal auf die A2 wechseln. Bei **Mormanno** verlassen wir die Autobahn endgültig und fahren hinein in die beeindruckende Bergwelt Kalabriens. Die Landschaft wird immer wilder, die Straßen immer kurvenreicher – und der **Pollino Nationalpark** bildet die perfekte Kulisse für die letzten Kilometer des Tages. Schließlich erreichen wir **Morano Calabro**, unser heutiges Ziel, malerisch in den Bergen gelegen. Ein Fahrtag, der einfach alles geboten hat: die spektakuläre Amalfiküste, kurvenreiche Bergstraßen, faszinierende Geschichte, grandiose Landschaften – und natürlich **Mels unvergessliches Picknick am Battistero di San Giovanni in Fonte**. Denn manchmal sind es nicht die großen Sehenswürdigkeiten, die uns am längsten in Erinnerung bleiben. Manchmal ist es ein gedeckter Picknickplatz, gutes Essen, ein außergewöhnlicher Ort, ein paar kurvenreiche Straßen – und die richtigen Menschen, mit denen man all das teilen kann. **Genau solche Tage lieben wir auf einer Edelweiss Tour.**
Unsere Unterkunft im Dorf Morano Calabro liegt im Zentrum des Nationalparks Pollino. So starten wir auf unserer heutigen Route auf kurvenreichen Straßen, fahren durch tiefe Schluchten, aber auch über Hochebenen, vorbei an Wiesen und Hochlandweiden. Der Pollino Nationalpark in den Regionen Basilikata und Kalabrien ist das größte Naturschutzgebiet des Landes. Er reicht bis ans Ionische Meer und genau dort machen wir heute einen kurzen Stop. Unser Highlight des Tages erreichen wir in Craco, eine Geisterstadt in Italien. Dieses kleine Dorf ist heute ein Lost Place, das sogar Hollywood anlockt. Die Bewohner sind längst verschwunden, doch geblieben ist eine spektakuläre Kulisse – die sich auch James Bond nicht entgehen ließ. Heimgesucht von Malaria, Raubzügen und schweren Naturkatastrophen steht Craco seit den 1970er-Jahren völlig leer. Etwas unheimlich ist es schon. Und trotzdem zieht dieser verlassene Ort aufgrund seiner märchenhaften Kulisse und seines einzigartigen Charmes nicht nur Touristen und Künstler, sondern auch Filmregisseure an. Nach unserer Mittagspause und einer leckeren Pasta geht es weiter zu unserer Unterkunft in Matera. Matera ist die Stadt der Höhlenwohnungen und Felsenkirchen in den Sassi. Die beiden Sassi sind zwei Felsenhügel, die an vielen Stellen neben- und übereinander ausgehöhlt und mit Fassaden verkleidet wurden. So sehen die Höhlenwohnungen äußerlich wie normale Häuser aus, aber im Inneren befindet man sich stets in eine Grotte. Anfangs waren es die natürlichen Höhlen, die die Menschen als Unterkunft nutzten. Neben- und übereinander entstand so im Laufe der Jahrtausende eine verzweigte Höhlenstadt in den Felsen. Geht man durch die Gassen der Sassi von Matera, führt der Weg praktisch immer über das Dach einer Wohnung. Hier übernachten wir heute, jedoch nicht in einer Höhle, sondern in unserem sehr modernen Hotel gegenüber der Sassi.
Matera – Kultur für die einen, Kurven für die anderen Während Petra, Terri, Yanina, Joe und Tommy heute die außergewöhnliche Stadt Matera zu Fuß erkundeten, hieß es für Norm: Helm auf und ab aufs Motorrad mit Mel und Michael für eine ganz private Tour durch das faszinierende Apulien. Von Matera ging es zunächst über kurvenreiche Straßen nach Noci und weiter nach Alberobello – einem der wohl ungewöhnlichsten Orte Italiens. Schon von weitem tauchen die berühmten Trulli auf: kleine, weiß getünchte Rundhäuser mit ihren charakteristischen kegelförmigen Steindächern. Die UNESCO-geschützte Altstadt wirkt beinahe wie aus einem Märchenbuch. Zwischen den engen Gassen reihen sich die kleinen Häuschen dicht aneinander, viele davon noch heute bewohnt oder liebevoll als Geschäfte und Cafés genutzt. Doch lange hielt es uns nicht an diesem magischen Ort – schließlich warteten noch jede Menge Kurven! Über Polignano a Mare führte unsere Runde weiter an die Adriaküste. Der spektakulär auf weißen Kalksteinfelsen thronende Ort ist einer der schönsten Küstenorte Apuliens. Die Häuser kleben förmlich an den Klippen, während tief unter ihnen das türkisfarbene Wasser der Adria gegen die Felsen schlägt. Besonders berühmt ist die kleine Lama Monachile, eine von steilen Felswänden eingerahmte Bucht mitten im Ort. Von den Aussichtsterrassen eröffnen sich fantastische Blicke über die Küste – ein perfekter Platz für eine Mittagspause und natürlich das eine oder andere Foto. Von der Küste ging es anschließend über Conversano, Turi und Gioia del Colle wieder zurück Richtung Matera. Die Straßen wurden wieder kurviger, die Landschaft weitläufiger und der Verkehr angenehm überschaubar. So unterschiedlich kann ein Rasttag aussehen: Während fünf unserer Gäste die geheimnisvollen Sassi von Matera und die Geschichte dieser einzigartigen Stadt zu Fuß erlebten, durfte Norm gemeinsam mit Mel und Michael noch einmal echtes Edelweiss-Feeling genießen – Kurven, Landschaft, italienische Orte und jede Menge Motorradspaß.
Der letzte Fahrtag – und ein Finale, das bleibt Viel zu schnell ist er da – unser letzter Fahrtag! Und der begann gleich mit einem kleinen Abenteuer. Pünktlich zum Start wollte unser Begleitvan einfach nicht mehr anspringen. Batterie? Starter? Elektronik? Wir probierten alles, was uns in diesem Moment einfiel – doch der Van blieb stur. Zum Glück befand sich ein IVECO-Händler ganz in der Nähe, der sofort ein Serviceteam zu uns schickte. Die Diagnose war schnell gestellt: Die Batterie war defekt. Eine neue Batterie wurde eingebaut, und schon erwachte unser treuer Begleiter wieder zum Leben. Problem gelöst – und wir konnten endlich unseren letzten Fahrtag in Angriff nehmen. Von Matera ging es zunächst über Miglianico, Grassano und Irsina durch die wunderschöne Landschaft der Basilikata. Weiter führte unsere Route nach Gravina in Puglia, eine Stadt, die spektakulär an einer tief eingeschnittenen Schlucht liegt. Von hier aus ging es weiter über Castel del Monte und Abbondanza Richtung Adriaküste. Mit Corato und Trani erreichten wir schließlich das Meer. Trani begeisterte uns mit seiner eleganten Uferpromenade, dem alten Hafen und natürlich der beeindruckenden Kathedrale direkt am Wasser. Noch einmal italienisches Lebensgefühl pur, bevor wir über Bisceglie unserem letzten Hotel entgegenfuhren. Und als wäre dieser letzte Fahrtag nicht schon besonders genug gewesen, hatte Mel bei der Ankunft am Hotel natürlich wieder eine Überraschung für uns parat: ein kleines Bootbeer! Genau das Richtige nach einem langen Tag im Sattel. Ein kühles Getränk, ein bisschen verschnaufen und gemeinsam die letzten Kilometer Revue passieren lassen. Danach machten wir uns auf den Weg zu unserem Abschiedsessen. Jeder aus der Gruppe erzählte sein persönliches Highlight der Tour. Die Erlebnisse waren vielfältig – großartige Straßen, faszinierende Städte, fantastische Landschaften, gutes Essen und natürlich jede Menge gemeinsamer Momente. Doch bei einem Punkt waren sich alle einig: Das war bisher unsere beste Edelweiss Tour! Was für ein wunderbares Kompliment – und für uns als Guides gibt es wohl kaum eine schönere Rückmeldung. Und was sagen Mel und Michael zum Abschluss? Eine fantastische Tour mit sensationellen Menschen. Sie kamen als Fremde – und sie gingen als Freunde. Genau dafür lieben wir, was wir tun.
